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THEMA: "Titanic"-Museum auf Werftgelände in Belfast

"Titanic"-Museum auf Werftgelände in Belfast 28 Nov 2008 09:29 #1347

"Titanic"-Museum entsteht auf Werftgelände in Belfast

100 Jahre nach ihrem katastrophalen Untergang soll der "Titanic" in Belfast ein Museum gewidmet werden. Die nordirische Regierung gab gestern grünes Licht für ein 100 Millionen Pfund (119 Mio. Euro) schweres Finanzierungspaket dafür.

Das "Titanic"-Museum soll auf dem Gelände der Werft entstehen, in der das damals größte Kreuzfahrtschiff gebaut worden war. Die Arbeiten für das Museum sollen im kommenden Jahr beginnen. Ab 2012 rechnen die Behörden mit jährlich 400.000 Besuchern.

Auf ihrer Jungfernfahrt von Southampton nach New York im April 1912 war die "Titanic" im Nordatlantik mit einem Eisberg kollidiert und mit mehr als 2.200 Passagieren und Besatzungsmitgliedern an Bord gesunken. Nur rund 700 Menschen überlebten das Unglück.
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Aw: Titanic Museum auf Werftgelände in Belfast 28 Nov 2008 16:42 #1351

Hallo

Hier ein Link http://www.titanic.eu/index.html
eines Titanic Museum in Berlin!!
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Aw: Titanic Museum auf Werftgelände in Belfast 30 Nov 2008 11:50 #1363

Hallo zusammen!

Als wir in Belfast mit der Constellation waren, hat man gerade begonnen die Werft von Harland & Wolff zu revitalisieren.
Offensichtlich ist das Titanic-Museeum jetzt Teil davon.

Hier gibt es auch schöne Infos rund um das Thema.

www.titanicinbelfast.com/welcome.aspx

Keep on Cruisin

Klaus
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Aw: Titanic Museum auf Werftgelände in Belfast 12 Apr 2009 08:54 #3412

Begehbarer Nachbau geplant

Southampton will bis 2012 ein "Titanic"-Museum errichten.
In drei Jahren wird sich eine der größten, mit Sicherheit aber eine der am meisten beachteten Katastrophen der Menschheit zum 100. Mal jähren: der Untergang der "Titanic".

2012 wird also das große "Titanic"-Gedenkjahr - und schon jetzt brach im Vereinigten Königreich ein Streit darüber aus, welche Städte das Ereignis wie begehen. Stein des Anstoßes: ein geplantes 28 Millionen Pfund (30,5 Mio. Euro) teures "Titanic"-Museum, angelegt als eine Art interaktives "Titanic-Disneyland".

Begehbare Schiffsteile
Die Faszination an dem Passagierschiff, das am 14. April 1912 mit einem Eisberg kollidierte, und dessen Untergang 1.500 Menschenleben forderte, ist ungebrochen. Das wollen die Stadtherren der südenglischen Hafenstadt Southampton, wo die "Titanic" am 10. April 1912 ihre Jungfernfahrt startete, jetzt ausnützen.

Das in Southampton geplante Museum soll aus dem originalgetreu nachgebauten Kai, an dem das Schiff ablegte, und aus einer Teilrekonstruktion der "Titanic" selbst bestehen - in Originalgröße und begehbar.

Staatlich gefördert
Southamptons Kulturstadtrat John Hannides macht kein Hehl daraus, was er sich von dem Projekt erwartet: Hunderttausende Besucher jährlich. Über 100 Unternehmen seien schon jetzt und der Wirtschaftslage zum Trotz als Geldgeber und Sponsoren an der Idee interessiert, sagt er.

Der britische Heritage Lottery Fund zur Finanzierung von Kulturprojekten aus Lotterieeinnahmen wird das Southamptoner Projekt vorerst mit 500.000 Pfund für die Ausarbeitung des Konzepts und im Fall einer Umsetzung mit weiteren 4,5 Mio. Pfund fördern.

Auch Belfast will ein Museum
Doch Southampton hat Konkurrenz: Auch Belfast will ein Stück vom "Titanic"-Kuchen. Der Unglücksdampfer wurde in einer Werft in der Hauptstadt Nordirlands gebaut.

Um das Titanic Quarter, ein nach dem Schiff benanntes Stadtviertel, wiederzubeleben, soll ein Museum über die Seefahrtsgeschichte der Stadt entstehen, das "Titanic Signature Project". Belfast hatte sich mit dem Public Private Partnership ebenfalls um staatliches Lotteriegeld beworben. Nun ist der Ärger groß, dass man leer ausging.

"In unserer Werft gebaut"
"Es ist sehr enttäuschend zu hören, dass ein anderes Projekt Geld erhalten wird", zitiert der "Belfast Telegraph" den Ex-Bürgermeister Jim Rodgers, eine treibende Kraft hinter dem Projekt. "Die Leute scheinen zu vergessen, dass die 'Titanic' in unserer Werft Harland and Wolff gebaut wurde."

"Viele andere Städte rund um die Welt stellen Anspruch auf die 'Titanic', und wir waren bisher zu wenig stark dahinter, hier mitzuhalten", so Rodgers.

Über 500 Opfer aus Southampton
In Südengland will man davon nichts wissen. "Southampton war der Heimathafen der 'Titanic', es ist also nur passend, dass wir unsere Geschichte erzählen. Die Folgen des Unglücks waren weltweit spürbar, aber nirgends so stark wie hier", sagte Hannides dem "Guardian".

Über ein Drittel der Todesopfer stammt aus der Hafenstadt - bis auf eine Person waren alle Besatzungsmitglieder. Nach der Katastrophe trauerte die ganze Stadt.

Hannides sagte, er glaube nicht an eine direkte Konkurrenz mit Belfast: "Wir stehen zwar nicht in engem Kontakt mit ihnen, aber die zwei Projekte widersprechen einander nicht."

Einzigartige Sammlung
Außerdem soll in dem neuen Museum ein großer Teil der 4.000 Exponate über das Unglück ausgestellt werden, die die Stadt besitzt - geborgene Artefakte wie Geschirr, Besteck, Briefe, Speisekarten, Möbel und vieles mehr.

Mit dieser Sammlung hat Southampton womöglich einen einzigartigen Trumpf in der Hand: Eine US-Richterin muss in den nächsten Wochen darüber entscheiden, ob die Bergung von Erinnerungsstücken aus dem Wrack, das 1985 im Atlantik entdeckt wurde, weiterhin möglich ist.

Quelle: ORF Online
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Aw: Titanic Museum auf Werftgelände in Belfast 12 Apr 2009 08:56 #3413

Zukunft des Wracks unklar

Die letzte Überlebende wendet sich gegen die Bergung von "Titanic"-Artefakten.Das Schicksal der "Titanic" liegt derzeit in den Händen einer US-Richterin. Rebecca Beach Smith, eine auf Seefahrtsfragen spezialisierte Richterin im US-Bundesstaat Virginia, muss entscheiden, ob die fast 6.000 Stücke, die bisher aus dem Wrack des 1912 gesunkenen Dampfschiffs geborgen wurden, an einem gemeinsamen Standort gelagert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden müssen.

Gegen Schatzsuche
Smith sieht das Wrack als "internationalen Schatz" an; sollte sie diese Meinung beibehalten, sind auf die Schatzsuche angelegte Tauchfahrten zum Wrack im Nordatlantik in Zukunft nicht mehr möglich.

Außerdem wollen Smith und weitere Seefahrtsjuristen die Versteigerung von "Titanic"-Artefakten verhindern. Das US-Schatzsuchunternehmen RMS Titanic Inc. will hingegen die Eigentumsrechte an von ihm gefundenen "Titanic"-Erinnerungsstücken durchsetzen.

"Das ist doch ein Grab"
Auch die letzte Überlebende der "Titanic"-Katastrophe, Millvina Dean, wendet sich gegen die Bergung von Erinnerungsstücken aus dem Wrack. "Ich habe immer gehofft, dass man keine Gegenstände vom Schiff bergen wird", sagte die 97-Jährige jüngst der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

"Das ist doch ein Grab, mein Vater liegt dort unten." Anders sei es mit verstreut auf dem Meeresgrund liegenden Gegenständen: "Ich habe kein Problem damit, wenn sie geborgen und dann in Ausstellungen gezeigt werden. Gegenstände von der 'Titanic' sind doch Teil der Geschichte."

"Nur ein Stück Kohle"
Zur eigenen "Titanic"-Geschichte habe Dean, die am 15. April 1912 als Säugling von dem sinkenden Schiff gerettet wurde, ein unsentimentales Verhältnis: "Ich besitze auch ein Stück Kohle von der 'Titanic', weiß aber gar nicht, wo es gerade liegt", sagte die 97-Jährige der Zeitung. "Egal, es ist halt auch nur ein Stück Kohle."
Quelle: ORF Online
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Aw: Titanic Museum auf Werftgelände in Belfast 12 Apr 2009 08:58 #3414

"Der Mensch wurde klein"

Mit leisem Kratzen begann vor 90 Jahren der Untergang der "Titanic".Die Nacht auf den 15. April 1912 im Nordatlantik war ruhig, die Sicht klar, und der britische Passagierdampfer "Titanic" machte gute Fahrt. Der Ausguck im "Krähennest" 20 Meter über dem Deck, Frederick Fleet, musste allerdings mit bloßem Auge auf Eisberge achten.

Auch auf seine Bitte hin stellten ihm die Offiziere kein Fernglas zur Verfügung. Um 23.40 Uhr sichtete er eine schwarze Masse, die in Sekundenschnelle größer wurde. Fleet griff zur Warnglocke und benachrichtigte die Brücke: "Eisberg direkt voraus".

Leichtes Schaben zu spüren
Der Erste Offizier, William M. Murdoch, ließ sofort die Maschinen stoppen und das Schiff nach Backbord schwenken. Doch es war zu spät. Zwar hatte Murdoch eine Frontalkollision vermieden, doch der Eisberg schrammte an der Steuerbordseite entlang.

Viel zu spüren war nicht - nur ein Schaben und Kratzen. Einer Passagierin kam es so vor, "als ob wir über 1.000 Murmeln führen". In der Backstube im dritten Stock rutschte ein Tablett mit frischen Semmeln vom Ofen. Im Speisesaal erster Klasse klapperte das Besteck.

"Sie kann gar nicht sinken"
Um Mitternacht, 20 Minuten nach der Kollision, inspizierte Kapitän Edward J. Smith mit dem Konstrukteur der "Titanic", Thomas Andrews, das Vorschiff. "Sie kann doch gar nicht sinken", sagte der Kapitän.

Doch Andrews sah sofort, dass das größte Schiff der Welt noch auf seiner Jungfernfahrt untergehen würde. Durch die Lecks schoss das Wasser wie aus Hochdruckröhren.

Rettungsboote zu spät vorbereitet
Erst eine Stunde nach der Kollision begannen 16 Matrosen damit, die Rettungsboote klarzumachen. Obwohl das Schiff am Bug schon deutlich tiefer im Wasser lag und trotz des Donnergetöses und Zischens, mit dem der Dampf aus den Kesseln entwich, war den meisten Passagieren der Ernst der Lage noch immer nicht bewusst.

Der Eindruck einer unwirklichen Partyatmosphäre wurde durch die Schiffskapelle verstärkt, die auf dem Bootsdeck unverzagt ein heiteres Potpourri spielte.

Ferkel und Hunde gerettet
Um 0.45 Uhr wurde das erste Rettungsboot abgefiert: Statt der möglichen 65 Personen waren nur 28 an Bord. Mehrere Erste-Klasse-Passagiere nahmen ihre Schoßhunde mit, eine Dame rettete ihr Ferkel.

Um die Auswanderer in der dritten Klasse, die in Amerika ein neues Leben beginnen wollten, kümmerte sich niemand. Viele wachten nicht einmal auf, denn es gab keinen allgemeinen Alarm, keine Sirene.

Reeder rettete sich
Als um 1.40 Uhr eines der letzten Boote zu Wasser gelassen wurde, sprang der Präsident der "Titanic"-Reederei White Star Line, Bruce Ismay, hinein: der Mann, der den Kapitän angewiesen hatte, trotz Eiswarnungen mit höchster Geschwindigkeit zu fahren, um in Rekordzeit New York zu erreichen - der Hauptverantwortliche für die Katastrophe.

Gespenstische Stille
Um 2.12 Uhr richtete sich die "Titanic" plötzlich senkrecht auf. Die Menschen an Deck klammerten sich verzweifelt an der Reling fest. Um 2.20 Uhr versank das Schiff mit ohrenbetäubendem Getöse in den Fluten. Dann war es für einige Augenblicke still, bevor die Hilfeschreie der im Wasser treibenden Menschen einsetzten.

Ein deutscher Bordelektroniker schrieb später: "Und wie lange sie schrien! Der Tod kam nur so langsam. Allmählich aber wurde es ruhiger. Hin und wieder ein Notschrei, der unheimlich aus den Wogen widerhallte. Schließlich blieb alles stumm."

"Das stolzeste Werk des Menschengeistes"
In den Booten wäre noch Platz für 500 Menschen gewesen, doch nur zwei von 18 kehrten um. Um 4.00 Uhr traf der britische Frachter "Carpathia" am Unglücksort ein und barg 712 der ursprünglich 2.207 Menschen an Bord der "Titanic".

"Das größte und stolzeste Werk des Menschengeistes ist zerbrochen", schrieb einen Tag später die "Frankfurter Zeitung", und der "General-Anzeiger für Hamburg-Altona" kommentierte: "Der Mensch ist wieder einmal klein geworden."
Quelle: ORF Online

HIER noch ein guter Link
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