Offensichtlich zieht sich die Sache mit der Auftragsvergabe ein wenig ....
Jetzt rechnet man mit der Entscheidung bis
Mitte März 2010
Wie auch hier:
Bürgschaft bringt Meyer-Werft keinen Vorteil
Von Jochen Brandt
10. Februar 2010
Der "Focus" hatte über Rückendeckung vom Bund bei der Suche nach Neuaufträgen geschrieben. Die ist bei Projekten in der Größenordnung eines Kreuzfahrtschiff-Neubaus nicht ungewöhnlich.
Papenburg/Hamburg - Die Meyer-Werft in Papenburg hält sich weiter bedeckt und macht keine Angaben zu Verhandlungen über mögliche Neuaufträge. Auch eine Meldung des "Focus" über eine Milliardenbürgschaft des Bundes hat daran nichts geändert. Das Nachrichtenmagazin hatte Anfang der Woche berichtet, Meyer erhalte bei Verhandlungen mit der US-Reederei Princess Cruises über den Bau von zwei Kreuzfahrtschiffen jetzt Rückendeckung von der Bundesregierung - in Form einer Hermes-Export-Bürgschaft in Höhe von 1,2 Milliarden Euro.
Nach OZ-Informationen war diese Entscheidung aber bereits im Dezember im Haushaltsausschuss des Bundestages gefallen - und bringt Meyer im Wettstreit mit der internationalen Konkurrenz keinen Vorteil: Export-Bürgschaften sind bei Großinvestitionen üblich, auch in anderen Ländern. "Sie sind Grundlage, dass Projekte dieser Größenordnung überhaupt laufen", so ein Branchenkenner. Nach "Focus"-Angaben will sich die Reederei bis Mitte März entscheiden, ob und an wen sie den Auftrag über den Bau von zwei Schiffen vergibt. Die Meyer-Werft ist bis 2012 mit dem Bau von Kreuzfahrtschiffen und zwei Gastankern ausgelastet. Allerdings wird in der Konstruktionsabteilung - der ersten Station im Schiffbau - langsam die Arbeit knapp. "Es gibt keine Gespräche über Kurzarbeit", sagte jetzt ein Sprecher der Werft.
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zu lesen ist.
Quelle:
www.ga-online.de/index.php?id=540&did=25238
Keep on Cruisin
Klaus