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THEMA: Welche Reederei gehört wohin

Welche Reederei gehört wohin 17 Mai 2009 22:13 #4593

Hallo zusammen

Viele wissen wo welche Reederei hin gehört, einige nicht daher möchte ich es euch hier näher bringen!

Carnival Corporation & plc
Carnival UK
Cunard Line
P&O Cruises
Ocean Village
P&O Cruises Australia

Costa Crociere
AIDA Cruises
Iberocruceros(75%)

Carnival Cruise Lines

Holland America Line
Holland America Westours

Seabourn Cruise Line

Princess Cruises
Princess Tours

Royal Caribbean Cruises Ltd.
Royal Caribbean Cruise Line
Celebrity Cruises

Island Cruises(50%) Verkauft an TUI Cruises
Pullmantour Cruises
TUI Cruises(50%)

Azamara Cruises
Celebrity Expeditions

CDF Croisieres de France
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Aw: Welche Reederei gehört wohin 22 Mai 2009 17:55 #4836

Royal Caribbean International (RCI) ist ein norwegisch-amerikanischer Kreuzfahrtanbieter mit Hauptverwaltung in Miami, Florida. Da das Unternehmen amtlich unter dem Namen Royal Caribbean Cruises Ltd. in das Handelsregister in Monrovia, Liberia, eingetragen ist, muss es keine Steuern über die Gebühren für die Registrierung hinaus zahlen. Die Firma ist an der größten Wertpapierbörse der Welt, der New York Stock Exchange gelistet.

Gegründet 1968 Hauptsitz Monrovia, Liberia (Hauptverwaltung in Miami, Florida, USA)
Vorstand Richard D. Fain
Produkte Kreuzfahrten
Branche Transport, Touristik
Slogan "Get out there!"

Royal Caribbean International ist eine Marke der Royal Caribbean Cruise Line, die 21 Schiffe im Dienst und einige noch im Bau befindlich hat. All diese Schiffe enden mit ihrem Namen auf "of the Seas". Zu Royal Caribbean Cruises gehören außerdem Celebrity Cruises, Pullmantur Cruises und Azamara. Die Gesellschaft hält auch Anteile an Island Cruises.

Unternehmens- und Markengeschichte
Royal Caribbean Cruise Line wurde 1968 von Anders Wilhelmsen & Company, I.M. Skauge & Company, and Gotaas Larsen gegründet - alles norwegische Reedereien. Das neu gegründete Unternehmen stellte zwei Jahre später ihr erstes Schiff, die "Song of Norway", in Dienst. Im darauffolgenden Jahr verdoppelte sich die Flotte durch die Indienststellung der "Nordic Prince". 1972 folgte dann schließlich die "Sun Viking". Nach vier Jahren erfolgreichem Betrieb der RCCL, wurde die "Song of Norway" um ca. 25 Meter verlängert. Royal Caribbean bekam weltweit Anerkennung, als 1982 die "Song of America" als das zweitgrößte Schiff neben der "Sun Viking" und als drittgrößtes Schiff weltweit in Dienst ging. 1986 erwarb RCCL einen Küstenteil in Haiti. Das neue Ziel war Labadee, auf dem nur Gäste der RCCL Zutritt haben. Ein Übernahmeversuch der RCCL durch die Carnival Cruise Lines konnte im letzten Moment abgewehrt werden. Während Skaugen und Gotaas Larsen das Angebot annehmen wollten, hat Wilhelmsen im Verbund mit der Hyatt-Hotelgruppe das Carnival-Angebot unterlaufen. Die beiden Partner sind nun alleinige Besitzer der RCCL. 1988 fusioniert die RCCL mit Admiral Cruise zur Royal Admiral Cruises (später dann aber wieder RCCL). Nach einer Umstrukturierung des Unternehmens führten sie die "Sovereign of the Seas" ein - das größte Kreuzfahrtschiff seiner Zeit. Zwei Jahre später gingen die "Nordic Empress" und die "Viking Serenade" in den Dienst und setzten das schnelle Wachstum innerhalb des Unternehmens fort. Im selben Jahr noch erwarb RCCL das zweite private Ziel, Little Stirrup Cay, welches dann in Coco Cay umbenannt wurde.

Im darauffolgenden Jahr ging die "Monarch of the Seas" in Dienst, das dritte Schiff der Sovereign-Klasse. Die "Majesty of the Seas" wurde ein Jahr später ausgeliefert. Die große Passagierkapazität der Schiffe und der wachsenden Marktanteil ermunterten RCCL, 1993 an die Börse zu gehen. In den kommenden Jahren stieg das Wachstum des Unternehmens weiter. Der neue Hauptsitz in Miami wurde fertiggestellt und die "Nordic Prince" wurde in die "Legend of the Seas" umbenannt.

Das nächste Jahr brachte Gewinn. Zwei weitere Schiffe gingen in Dienst, die "Splendour of the Seas" und die "Grandeur of the Seas". 1996 schloss das Unternehmen mit Aker Yards einen Vertrag über neue 130.000 BRZ Schiffe ab. Das älteste Schiff, "Song of Norway", wurde verkauft, und zwei neue Vision-Klasse-Schiffe gingen in Dienst, die "Rhapsody of the Seas" und die "Enchantment of the Seas". Das Unternehmen erwarb die Celebrity Cruises und wechselte den Namen von "Royal Caribbean Cruise Line" nach "Royal Caribbean International". Im folgenden Jahr wurde das Unternehmen als "modernes Kreuzfahrtunternehmen" gekennzeichnet, als die "Song of America" und die "Sun Viking" außer Dienst gingen. 1998 ging die "Vision of the Seas" in Dienst, das letzte Schiff der Vision-Klasse. 2004 schrieb RCCL wieder Geschichte als die "Enchantment of the Seas" um ca. 22 Meter verlängert wurde.

1999 wurde die "Voyager of the Seas" in Dienst gestellt. Sie war das größte Kreuzfahrtschiff seiner Zeit und brachte viel Aufmerksamkeit in den Medien mit sich. Die nächsten zwei Jahre folgten dann die "Explorer of the Seas", und das erste umweltfreundliche Kreuzfahrtschiff, "Radiance of the Seas", sowie das neue Ziel, Alaska. 2002 dann das Debut der "Navigator of the Seas", sowie der "Brilliance of the Seas", dem zweiten Schiff der Radiance-Klasse. Im selben Jahr noch strebte die RCCL eine Fusion mit der P&O-Princess Cruises Ltd. (P&O) an, Carnival gibt darauf ein 5,67 Milliarden US-Dollar schweres Kaufangebot für P&O-Princess Cruises ab, das schließlich von den P&O-Aktionären akzeptiert wird. Die RCCL bleibt damit die Nummer Zwei im Kreuzfahrtgeschäft. Auf der "Serenade of the Seas" und der "Mariner of the Seas" wurden Kletterwände eingeführt und wurden so zum neuen Erkennungszeichen der Royal Caribbean. Die "Jewel of the Seas" folgte 2004, und die "Nordic Empress" wurde renoviert und umgenannt in die "Empress of the Seas".

Der Bau der "Freedom of the Seas", das neueste Schiff des Unternehmens, begann bei Aker Finnyards im Jahre 2005. Das Schiff ging als größtes Passagierschiff der Welt in Dienst. In der Freedom-Klasse gibt es noch zwei weitere Schiffe: die "Liberty of the Seas" und die "Independence of the Seas", die jeweils 2007 und 2008 fertiggestellt wurden. Ein noch größeres Schiff, die "Oasis of the Seas", wird Ende 2009 in Dienst gehen.

Im November 2006 kaufte RCCL die Pullmantur Cruises in Madrid, Spanien.

Flotte
Jedes Schiff der RCCL beinhaltet die "Viking Crown Lounge" (Panoramablick), die immer auf dem obersten Deck zu finden ist. Des Weiteren bieten die meisten Schiffe u.a. eine Kletterwand, Bars, Lounges, Fitness- und Erholungscenter, einen Hauptspeisesaal und einen alternativen Speisesaal (legere Kleidung). Es gibt spezielle Kinder- und Jugendprogramme, genannt "Adventure Ocean". Das erste Schiff war die "Song of Norway", jetzt bei Caspi Cruises's unter dem Namen "Dream Princess".

Privatstrände
RCCL betreibt zwei Privatstrände, welche auch auf den Routen in der Karibik und in den Bahamas angefahren werden: Labadee, ein Küstenteil im Norden von Haiti und Coco Cay (vorher: Little Stirrup Cay), eine Privatinsel (Berry Islands) in der Region der Bahamas. Jede Insel hat einen Strand, Überdachungen zum Essen, Klubsessel und Palmen.

Sicherheit
Nach einigen Ereignissen auf Kreuzfahrtschiffen hat es sich RCCL zur Aufgabe gemacht die Sicherheit an Bord weiter zu erhöhen. Deshalb werden zunehmend mehr Sicherheitspersonal und Kameras eingesetzt.

Einige Sicherheitsmaßnahmen sind:
Metalldetektor und Röntgengeräte (wie am Flughafen) um z.B. einen Waffenschmuggel zu verhindern.
Gesichtserkennung ermöglicht es, jeden Passagier zu identifizieren.
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Aw: Welche Reederei gehört wohin 22 Mai 2009 17:58 #4837

Carnival Corporation & plc

Unternehmensform Aktiengesellschaft, Dual-listed Company Gründung 1972
Unternehmenssitz Panama-Stadt, Panama und London, Vereinigtes Königreich (Hauptverwaltung in Miami, Florida, Vereinigte Staaten) Unternehmensleitung Micky Arison (Chairman & CEO)

Mitarbeiter 80.000 (2007)
Umsatz 13 Mrd. USD (2007)
Branche Freizeitindustrie
Produkte Kreuzfahrten

Die britisch-amerikanische Carnival Corporation & plc ist das größte Kreuzfahrtunternehmen der Welt. Es betreibt über Tochtergesellschaften weltweit 81 Schiffe unter den Marken Carnival Cruise Lines, Holland-America Line, Cunard Line, P&O Cruises, Princess Cruises, Ocean Village, Seabourn Cruise Line, Costa Cruises, AIDA Cruises und Ibero Cruceros.

Unter dem Namen Carnival Cruise Lines gegründet, nannte sich die Gesellschaft 1994 in Carnival Corporation um. Seit der Geschäftszusammenlegung mit der britischen Carnival plc im April 2003, die aus dem Kreuzfahrtgeschäft der Peninsular and Oriental Steam Navigation Company hervorgegangen war, heißt der Konzern Carnival Corporation & plc.

Rechtsform und Firmensitz
Durch die ungewöhnliche Rechtsform als dual-listed Company wird die Carnival Corporation mit Sitz in Panama-Stadt und Hauptverwaltung in Miami, Florida auch weiterhin unabhängig an der Börse in New York (NYSE), die Carnival plc mit Sitz in London, Vereinigtes Königreich an der dortigen Börse (LSE) gehandelt.

Da die Carnival Corporation rechtlich in Panama-Stadt registriert ist, muss sie kaum Steuern zahlen[1]. In Panama fallen keine Gewinnsteuern auf Geschäfte an, die außerhalb des Landes getätigt wurden. Es werden keine Steuern auf Dividenden, Zinsen und Gebühren erhoben, die im Ausland entstanden sind. Auslandseinnahmen unterliegen nicht der Körperschaft- und Einkommensteuer[2]. Die Carnival plc dagegen ist in London registriert und muss somit Steuern nach britischem Recht entrichten.

Geschichte
Der Unternehmer Ted Arison gründete 1972 die Carnival Cruise Lines als Tochtergesellschaft des American International Travel Service (AITS) aus Boston und kaufte die Gesellschaft 1974 für 1 USD sowie Übernahme von 5 Mio. USD an Schulden von der AITS.

Als er 1987 erstmals etwa 20 % seiner Anteile an die Börse brachte, war das Unternehmen bereits einer der bekanntesten Kreuzfahrtveranstalter der Welt. Mithilfe des Erlöses aus dem Börsengang expandierte die Gesellschaft durch eine Reihe von Zukäufen. Zwar scheiterte 1988 die feindliche Übernahme des größten Konkurrenten, der Royal Caribbean Cruise Line praktisch im letzten Moment. Dafür erwarb man 1989 die Betreibergesellschaft der Holland America Line, und mit ihr die Windstar Cruises und Holland America Tours, sowie 1992 die Seaborn Cruise Line. Im darauffolgenden Jahr änderte die Gesellschaft dann ihren Namen und setzte 1997 den Wachstumskurs mit dem Kauf der italienischen Costa Crociere fort. 1998 gelang es der Carnival Corporation, die traditionsreiche britische Cunard Line zu übernehmen, als deren Muttergesellschaft Trafalgar House durch die norwegische Kvaerner-Gruppe zerschlagen wurde .

Bereits 1988 stieg die Carnival Corporation über den Kauf der Pacific Interstate Airlines auch in das Geschäft mit Charterflügen ein. Das 1989 in Carnival Air Lines benannte Unternehmen flog unter anderem zwischen San Juan (Puerto Rico), Orlando, Miami und New York City. Im September 1997 wurde die Gesellschaft an die Pan Am Corporation, der Betreiberin der Fluggesellschaft Pan American World Airways verkauft. Zu rasche Expansion und das Auftreten ökonomischer Schwierigkeiten führte dann jedoch Anfang 1998 sowohl Carnival Air Lines als auch Pan Am in den Bankrott.

Als 2000 die Peninsular and Oriental Steam Navigation Company ihre Kreuzfahrtaktivitäten als P&O Princess Cruises plc ausgegliederte, eröffnete das neue Unternehmen, damals die Nummer drei unter den weltweit größten Kreuzfahrtunternehmen, Fusionsverhandlungen mit der Nummer zwei, der Royal Caribbean Cruise Line. Mit dieser Fusion wäre ein neuer Marktführer entstanden, der Carnival als bislang unangefochtenen Marktführer deutlich verdrängt hätte. Die Carnival Corporation bot den Aktionären daraufhin 1,2 Mrd. US-Dollar, um die Gesellschaft stattdessen selbst zu übernehmen. Im April 2003 änderte P&O Princess plc ihren Namen in Carnival plc und die Unternehmen legten ihr Geschäft zusammen. In diesem Geschäft enthalten waren die Gesellschaften P & O Cruises, Princess Cruises, P & O Holiday, Swan Hellenic und die deutsche AIDA Cruises.

Im Frühjahr 2007 wurde die Marke Windstar Cruises an Ambassador International, Inc. verkauft.[4] Kurz darauf erwarb Lord Sterling, der ehemalige Vorsitzende der P&O Cruises alle Anteile an Swan Hellenic. Carnival hatte zuvor die Einstellung der ehemaligen P&O-Kreuzfahrtlinie geplant.[5]

Im Oktober 2007 gab der Konzern bekannt, dass er eine neue Queen Elizabeth für 2092 Passagiere bei der italienischen Werft Fincantieri in Auftrag gegeben hat. Die Jungfernfahrt ist für 2010 geplant. Das Schiff soll die Queen Elizabeth 2 ersetzen, die nach Dubai verkauft wurde.
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Aw: Welche Reederei gehört wohin 24 Mai 2009 00:37 #4856

Norwegian Cruise Line

Die NCL (Norwegian Cruise Line) Corporation Ltd. mit Sitz in Miami/Florida ist eine international operierende Reederei, die seit Februar 2000 zur Star Cruises gehört und an der seit 2007 die Beteiligungsgesellschaft Apollo Management 50 Prozent hält [1]. Die Star Cruises Ltd. ist durch die Übernahme der NCL Corporation Ltd. zum weltweit drittgrößten Kreuzfahrtunternehmen geworden.

Die Reederei bietet Kreuzfahrten unter den Marken NCL Freestyle Cruising und NCL America an. Zur Flotte gehören 11 Kreuzfahrtschiffe. Für den kontinentaleuropäischen Markt ist die Zweigniederlassung Wiesbaden der NCL (Bahamas) Ltd., Hamilton (Bermuda), verantwortlich. Beschäftigt sind dort rund 50 Mitarbeiter.

Geschichte
1966 gründet der norwegische Reeder Knut Kloster (Klosters Reederei AS, Oslo) die Norwegian Caribbean Lines AS (NCL) um Karibikkreuzfahrten von Miami aus anzubieten. Zwei Jahre später, 1968, wird die "Starward", das erste Schiff einer neuen Flottengeneration, in Dienst gestellt, worauf 1971 zwei weitere Schiffe, die "Southward" und die "Sunward II" folgten.

Im Laufe der 1970er steigt die NCL zu einer der erfolgreichsten Kreuzfahrtreedereien auf. 1979 erwirbt NCL den ehemaligen Luxusliner "Le France", welcher bei der Lloyd Werft Bremerhaven zur "Norway" umgebaut wird. 1980 wird die "Norway" als neues Flaggschiff in die Flotte eingegliedert.

Knut Kloster übernimmt 1984 die Royal Viking Line AS mit ihren drei Kreuzfahrtschiffen "Royal Viking Star", "Royal Viking Sea" und "Royal Viking Sky". Die Norwegian Caribbean Lines AS wird 1987 in Norwegian Cruise Line AS, wobei die Abkürzung NCL bestehen bleibt. Die "Seaward" wird 1988, als das erste Schiff einer neuen, größeren Generation von Schiffen in Dienst gestellt. 1992 wird ein weiteres Schiff in Dienst gestellt, die "Dreamward". Dies war das erste Schiff, welches von Fort Lauderdale aus startete.

1993 scheitert der Versuch Knut Kloster's, die Royal Viking Line AS und die Royal Cruise Line AS zu verkaufen, jedoch wird 1994 die Royal Viking Line AS mit dem Schiff "Royal Viking Sun" an die Cunard Line Ltd. verkauft. Nach der Auflösung der Royal Cruise Line AS, der Entwicklung der NCL zu einer eingenständigen Gesellschaft, welche von nun an als Norwegian Cruise Ltd firmiert, wird 1997 die bankrotte Majesty Cruise Line mit ihren beiden Schiffen übernommen. 1998 wird der britische Kreuzfahrtanbieter Orient Lines übernommen, worauf der Umbau der beiden Schiffe "Dreamward" und "Windward" durch Einsetzten eines vorgefertigten Mittelteils folgte. Dieser Umbau erhöhte die Kapazität der Schiffe um 40 Prozent und so konnte NCL erstmals mehr als 500.000 Gäste an Bord begrüßen.

Im Jahr 1999 werden erstmals NCL-Aktien an der New Yorker Börse gehandelt. Es werden mehr als 200 Häfen angelaufen und damit wird das umfangreichste Kreuzfahrten-Programm in der NCL-Geschichte geboten. Im darauffolgenden Jahr wird NCLvon der Star Cruises erworben wird mit einer Flotte von 18 Schiffen zur drittgrößten Kreuzfahrtgesellschaft weltweit. NCL bleibt als Marke erhalten und entwickelt sich zu einem Weltkonzern. Colin Veitch, der Initiator des innovativen Freestyle Cruising-Konzepts, wird neuer Chairman. Die Angebotspalette umfasst 375 Kreuzfahrten in 50 Länder. Im Mai wird Freestyle Cruising, das neue Konzept von NCL, mit großem Erfolg an Bord der "Norwegian Sky" eingeführt.

2001 erweitern die speziell auf das Freestyle Cruising-Konzept ausgerichteten Neubauten "Norwegian Sun" und "Norwegian Star" die Flotte. Ein Jahr später wird ein weiteres auf das Freestyle Cruising-Konzept ausgerichtetes Schiff in Dienst gestellt, die "Norwegian Dawn". Außerdem werden alle NCL-Schiffe sukzessiv zu Freestyle Cruising-Schiffen umgebaut, um allen Gästen die Vorzüge des Freestyle Cruisings zugänglich zu machen. Auf ausgewählten Routen wird 2003 ein deutschsprachiger Gästeservice eingeführt.

Die Marke NCL America wird 2004 eingeführt. Somit wehen erstmals seit mehr als 50 Jahren die Stars and Stripes am Mast eines Kreuzfahrtschiffes. Durch Umbau wird aus der "Norwegian Sky" die "Pride of Aloha". Die "SuperStar Leo", ein Schiff der Star Cruises, wird nach einem Umbau zum modernen Freestyle Cruising Resort und als "Norwegian Spirit" in die Flotte integriert. Die Online Booking Engine wird entsteht ebenfalls 2004 und ermöglicht es Reisebüros und Reiseveranstaltern, Kreuzfahrten über das Internet buchen und verwalten zu können. 2005 werden die bei der Lloyd Werft Bremerhaven gebaute "Pride of America" sowie die bei der Meyer Werft GmbH gebaute "Norwegian Jewel" in Dienst gestellt, worauf 2006 die bei der Meyer Werft GmbH gebauten "Pride of Hawaii" und "Norwegian Pearl" folgten. Am 1. Oktober 2007 wird der Neubau "Norwegian Gem" von der Meyer Werft GmbH an die Reederei übergeben. Alle Schiffe wurden bei der Meyer Werft GmbH in Papenburg gebaut.

Freestyle Cruising
Das NCL-eigene Freestyle Cruising-Konzept ist eine auf Kreuzfahrtschiffe angepasste Variante von All inclusive: Grundsätzlich sind alle Mahlzeiten und Veranstaltungen an Bord im Reisepreis inbegriffen, einige der sogenannten "Spezialitätenrestaurants" verlangen jedoch einen - zumeist pauschalen - Aufpreis. Da alle Abrechnungen über das Bordkonto erfolgen, benötigt man an Bord kein Bargeld, sondern nur seine persönliche Bordkarte, die gleichzeitig als Kabinenschlüssel funktioniert.

Das Konzept beinhaltet zudem einen im Vergleich zu anderen Kreuzfahrtreedereien legeren Kleidungsstil an Bord. Pro Reise gibt es einen Galaabend, wobei die Teilnahme freigestellt ist.

Flotte

Frühere Kreuzfahrtschiffe
Jahr Name Tonnage Bauwerft Status/Schicksal
1967 Sunward (I) 8.666 BRT Bergens Mek. Verk. AS, Bergen 1973 verkauft.
1968 Starward 16.245 BRT AG Weser, Bremen 1995 an Festival Crociere S.p.A. verkauft, Bolero.
1969 Skyward 16.245 BRT AG Weser, Bremen 1991 nach Asien verkauft, Asian World.
1971 Southward 16.607 BRT Cant. Navali dell Tirreno, Riva Trigoso 1995 an Airtours Cruises Ltd. verkauft, Seawing.
1977 (1971) Sunward II 14.151 BRT Rotterdamsche D.D., Rotterdam 1971 für Cunard. / 1977 an NCL. / 1991 an Epirotiki S.A. verkauft, Triton.
1979 (1961) Norway 76.049 BRT Chantiers de l'Atlantique, St. Nazaire 1961 ex France, CGT / 1979 an NCL. / 2003 nach Kesselexplosion außer Dienst. / 2008 abgewrackt.
1988 Seaward 42.276 BRZ Wärtsila AB, Turku 1997 Norwegian Sea. / 2005 als SuperStar Libra an Star Cruises Ltd. übertragen.
1991 (1972) Westward 28.492 BRZ Wärtsila AB, Turku 1972 ex Royal Viking Star, RVL. / 1991 an NCL. / 1996 verkauft.
1991 (1973) Sunward (II) 28.492 BRZ Wärtsila AB, Turku 1973 ex Royal Viking Sea für RVL. / 1991 an NCL. / 1996 verkauft.
1992 Dreamward 39.217 BRZ Chantiers de l'Atlantique, St. Nazaire 1998 Norwegian Dream, 50764 BRZ. / steht zum Verkauf.
1993 Windward 39.217 BRZ Chantiers de l'Atlantique, St. Nazaire 1998 Norwegian Wind, vergrößert auf 50760 BRZ.
1995 (1992) Leeward 25.611 BRZ Finnyards AB, Rauma 1992 ex Sally Albatross. / 1995 an NCL. / 2000 verkauft.
1996 (1988) Norwegian Crown 34.242 BRZ Jos. L. Meyer GmbH, Papenburg 1988 ex Crown Odyssey für RCL. / 1996 an NCL. / 2006 verkauft, Back-Leasing bis Okt. 2007 / 2007 als Balmoral an Fred.Olsen.
1997 (1993) Norwegian Dynasty 19.089 BRZ Union Naval de Levante, Valencia 1993 ex Crown Majesty für MCL. / 1997 an NCL. / 2001 verkauft an Fred.Olsen, dort Braemar.
1998 (1992) Norwegian Wind 50.760 BRZ Chantiers de l'Atlantique, Saint-Nazaire 1992 ausgeliefert. / 2007 als SuperStar Aquarius an Star Cruises.

Heutige Flotte
Jahr Name Tonnage
(BRZ) Bauwerft Bemerkungen, frühere Namen
1997 (1992) Norwegian Majesty 32.396 Kvaerner-Masa-Yards AB, Turku 1992 ex Royal Majesty für MCL. / 1997 an NCL.
1999 Norwegian Sky 77.104 Lloyd Werft, Bremerhaven 2004 an NCL America, Pride of Aloha / 2008 zurück.
2001 Norwegian Sun 78.309 Lloyd Werft, Bremerhaven
2001 Norwegian Star 91.740 Meyer Werft, Papenburg
2002 Norwegian Dawn 91.740 Meyer Werft, Papenburg
2004 (1998) Norwegian Spirit 75.338 Meyer Werft, Papenburg 1999 ex SuperStar Leo, Star Cruises. / 2004 an NCL.
2005 Norwegian Jewel 93.500 Meyer Werft, Papenburg
2006 Norwegian Pearl 93.500 Meyer Werft, Papenburg
2007 Norwegian Gem 93.500 Meyer Werft, Papenburg
2008 (2005) Norwegian Jade 93.500 Meyer Werft, Papenburg 2005 ex Pride of Hawaii, NCL America / 2008 an NCL.

Kreuzfahrtschiffe NCL America
Jahr Name Tonnage Bauwerft Status/Schicksal
2004 (1999) Pride of Aloha 77.104 BRZ Lloyd Werft, Bremerhaven ex Norwegian Sky, NCL. / 2004 an NCL America. / 2008 wieder Norwegian Sky, NCL
2004 (1952) United States 53.329 BRZ Newport News SB & DD Co., Newport News 1952: USL. / 2004 an NCL. / Status gegenwärtig noch immer unklar.
2005 Pride of America 81.000 BRZ Lloyd Werft, Bremerhaven in Dienst.
2005 Pride of Hawaii 93.502 BRZ Meyer Werft GmbH, Papenburg 2008 als Norwegian Jade an NCL
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