Der Vulkanausbruch auf Island und das daraus resultierende Flugchaos in Europa, das auch knapp eine Woche nach dem Naturereignis noch nicht gänzlich ausgestanden ist, wirkt sich auch auf die Kreuzfahrten aus. Nicht alle Kreuzfahrten starten in der Nähe der Wohnorte deutscher Passagiere, wie es z.B. bei Nordsee und Ostsee noch der Fall wäre, so dass bei den Reedereien viel Flexibilität gefragt ist. Sehr gut gelöst hat dieses Problem unter anderem MSC Kreuzfahrten, wo die Passagiere mit Sonderbussen nach Genau und Venedig zum Startort der Mittelmeer Kreuzfahrten chauffiert wurden.
Kostenlos wurden die Passagiere aus ganz Deutschland per Bahn nach München transferiert, wo der Umstieg in komfortable Reisebusse erfolgte. Peter Walch, bei MSC Kreuzfahrten für Beförderungsabteilung verantwortlich, kennt derartige Probleme aus seinem Alltag wohl eher nicht, konnte mit seinem Team aber dennoch sehr zielführend auf die besonderen Umstände reagieren. Die Beförderungsabteilung und der Einsatz von Sonderbussen gehörten bei MSC Kreuzfahrten zum Service, wie die Reederei mitteilte.
Bereits am kommenden Wochenende geht es mit Sonderbussen nach Madrid, wo es dann per Flugzeug nach Südamerika zum Start einer Transatlantik Kreuzfahrt an Bord der MSC Orchestra geht. Als zentralen Abfahrtsort in Deutschland nennt MSC Kreuzfahrten dieses Mal Frankfurt, wobei alle betroffenen Kunden noch kontaktiert werden, sofern nicht bereits geschehen.
Quelle: sailtrek.de