FORTSETZUNG: Samstag,17.4. 2010
Seetag
Der übliche Seetag mit morgens radeln und schwimmen, lesen, futtern, abends Essenseinladung zum Italiener vom Hoteldirektor und seinem Assistenten. Köstliche Vorspeisen und Osso Bucco, Chardonnay.
Anschließend wieder die Jean Ann Ryan Company mit ihrer Show „South Beach Rave“, einfach ein Wahnsinn, wie beweglich die sind. Da man während der Show nicht fotografieren darf, gibt es hier leider keine Bilder. Ich habe aber im internet ihre homepage gefunden. Toll zum Anschauen, aber die Akrobatikvorführungen sind nur auf einem Bild zu sehen.
www.jeanannryanproductions.com/const.htm
Sonntag, 18. 4. 2010
Puerto Quetzal, Guatemala
Tagwache sehr zeitlich, da wir uns für den Ausflug bereits um 7:20 am Pier treffen mussten.
Wir fuhren 1 ½ Stunden durch sehr interessante Landschaft mit blühenden Kaffeeplantagen und ringsum Vulkanen


zum Weltkulturerbe nach Antigua:

Die Stadtbesichtigung machten wir zu Fuß, wir hatten sogar das Glück, eine kleine Vulkaneruption zu sehen.






In dem ehemaligen Kloster Casa Santo Domingo gab’s Mittagsbuffet.

Anschließend besichtigten wir das angeschlossene Museum.






Die mexikanische Fiesta am Pooldeck war uns etwas zu laut, wir hörten lieber den portugiesischen Sänger Tony Cruz, der sich am Klavier begleitete.
Montag, 19. 4. 2010
Huatulco, Mexico
Mittags sind wir in Huatulco eingelaufen,

haben uns ein Taxi genommen und uns zuerst einmal die Stadt angeschaut. Klein, aber nett.



Dann sind wir zum Leuchtturm

mit herrlichem Ausblick auf die Bucht und die Pearl:

Der Strand, an den wir eigentlich wollten, Bahia Maguey,

hat uns dann aber doch nicht so gut gefallen, vor allem, weil es keine Liegen und Sonnenschirme gab, nur Lokale.
Deshalb fuhren wir wieder zurück zur Bahia Santa Cruz, der Bucht,in der das Schiff lag und genossen dort das 30 Grad warme Meer, Strand und Sonne.

Am Abend vergnügten wir uns mit der witzigen Sängerin Judy Kolba.
Dienstag, 20. 4. 2010
Acapulco, Mexico

Wir sind bereits mit dem ersten Tenderboot um 8 Uhr von Bord,

um vor den anderen zu den Klippenspringern zu kommen. Auf der Suche nach einem Taxi wurden uns für das, was wir vor hatten, Angebote um $ 210, $ 190, $ 100 schließlich aber doch um $ 50 gemacht. Da haben wir natürlich zugeschlagen und wieder einmal großes Glück mit dem Fahrer gehabt. Er hat uns das ursprüngliche Acapulco gezeigt,

uns dann den wirklich besten Platz bei den Klippenspringern organisiert,

uns nachher zum neuen Teil der Stadt mit tollem Ausblick auf die Bucht von Acapulco gebracht,

und uns schließlich am Hotel Fiestamericana abgesetzt:

Wir verbrachten einige Stunden an einem traumhaft ruhigen Strand mit Blick auf die Pearl und die Star, die im Laufe des Vormittags eingelaufen ist.


Abends White Hot Party in der Spinnaker Lounge.


Mittwoch, 21. 4. 2010
Seetag
Geruhsam, wie immer….
Am späten Nachmittag hatten wir eine Einladung zu Wein und Käse, bei der wir von einem Gast zu einer Runde im Casino animiert wurden.

Aber wir mussten feststellen, dass wir keine „gambler“ sind, das eingesetzte Kapital war im Nu weg, da investieren wir lieber in eine neue Flasche Sekt.
Abends „What a night“, eine Hommage an Frankie Vallie & The Four Seasons, eine mitreißende musikalische Darbietung.
Donnerstag, 22. 4. 2010
Cabo San Lucas, Mexico
Tagwache um 5:30, damit wir vor dem Einlaufen in Ruhe frühstücken können, um dann gleich mit dem ersten Tender an Land zu gehen.

Leider war es ziemlich frisch. Es hatte knappe 20 Grad. Wir organisierten uns trotzdem ein Boot, das uns zum Lovers Beach bringen sollte. Am Weg sahen wir Seerobben und viele Pelikane.






Der Strand gehörte den ganzen Vormittag so gut wie uns allein.



Insgesamt haben sich an die acht Personen hierher verirrt. Herrlich!
Wir konnten sogar einer Robbe beim Fischfang zuschauen (Ich weiß nicht, ob man das auf dem verkleinerten Foto erkennen kann).

Leider war das Vergnügen mittags zu Ende, da wir um zwei ausliefen.
Abendshow war diesmal „Der Garten der Geisha“ der Jean Ann Ryan Company mit anschließendem Auftritt der Offiziere und Besatzung.

Nachher hatten wir wieder einmal eine Essenseinladung, diesmal in das mexikanische Mambo’s.Anschließend gab es noch das obligate Schokoladenbuffet.


Freitag, 23. 4. 2010
Seetag
Der einzige kleine Wermuthstropfen: statt noch ein bisschen Sonne genießen zu können, ist es saukalt(14 Grad) und sehr stürmisch. Leider hab ich nicht daran gedacht, ein Foto vom Seegang zu machen, das ist mir erst nachmittags eingefallen, da war es aber nicht mehr so arg.

Vormittags hat uns Kapitän Sverre Sovdsnes auf die Brücke eingeladen,


dann haben wir gebummelt und Koffer gepackt, abends hatten wir noch eine Einladung beim Kapitän und anschließend haben wir den Urlaub beim Italiener mit einer Flasche Chardonnay ausklingen lassen.
Samstag, 24. 4 2010
Los Angeles, Kalifornien
Nachdem wir das Schiff verlassen haben, wurden wir schon am Ausgang von zwei Freundinnen erwartet, die uns den ganzen Tag durch L.A. führten.
Stadtzentrum mit Union Station,

Olivera Street-die älteste(mexikanische) Strasse,


Musiccenter, Oper, Disneyhall,

Bonaventurahotel in der 35th Strasse, wo wir mit dem Lift in den 35. Sock gefahren sind, um L.A. von oben zu sehen.

Dann ein Hot Dog in Hollywood bei Pink’s Hot Dog, dem ältesten „Würschtlstand“ der Stadt,

Walk of Fame - ich hab den Stern von Michelle Pfeiffer gefunden!!

Grauman’s Theatre,

Kodak Theatre,

Hollywood Sign,

Greystone Park,

UCLA, Beverly Hills, Sunset Blv.,
und zum Abschluß ein Abschiedsessen im „The Lobster“ am Strand von Santa Monica.

Zusammenfassend kann ich nur wiederholen: es war die schönste, Kreuzfahrt, die ich bis jetzt gemacht habe. Die Fahrt durch den Panamakanal war beeindruckend, man hat das Gefühl, das Schiff steigt auf der einen Seite über Stiegen den Berg hinauf, auf der anderen Seite wieder hinunter. Wer sich für diese Route interessiert, sollte sich unbedingt die Zeit nehmen, und auf der webcam eine Schiffspassage mitverfolgen. Die Kamera bei der Miraflores Schleuse ist die bessere! Aber auch die übrigen Destinationen waren traumhaft. Wir haben so viel Schönes gesehen,vor allem das Weltkulturerbe Antigua, das wir mit einem schon per internet im Vorhinein gebuchten deutschsprachigen Ausflug erkundet haben,war sehr interessant.
Dazu kommt natürlich, dass man am Schiff hinten und vorne verwöhnt wird. Das Essen auf der Pearl war diesmal in den Hauptrestaurants hervorragend( wir gehen immer ins "Indigo", das ist kleiner und damit ruhiger, im Summer Palace müßte es von der Qualität her aber genauso gewesen sein). Es ist uns schwer gefallen ist, auch in die anderen Restaurants zu schnuppern. Wir waren, wie schon erwähnt, auch im Le Bistro(französisch), im La Cucina(italienisch) und im Mambo's. Auch dort hat es uns sehr gut geschmeckt. Für mich wichtig: die Speisen waren immer sehr gut gewürzt und heiß!
Die Mannschaft ist unglaublich freundlich und zuvorkommend. Es wird singend und lachend gearbeitet, wenn einmal einer mit dir zu tun gehabt hat, spricht er dich ab dem Moment mit dem Namen an, ihr Personengedächtnis ist phänomenal. Die kellner haben sich auch unsere Getränkewünsche gemerkt und abends gab's natürlich das obligate towel-pet am Bett:
Viele Bilder sind qualitativ nicht so gut, da ich oft vom Auto heraus während der Fahrt fotografiert habe. Ich hoffe aber, dass ihr Spass am Anschauen hattet, einen übersichtsmäßigen Eindruck und Lust auf diese Route bekommen habt.
Zu Los Angeles: Bevor wir zur privaten Führung durch L.A. eingeladen wurden, hatten wir vor,den NCL - Ausflug(Stadtbesichtigung mit Ende am Flughafen) zu buchen, da das eigentlich die einzige Möglichkeit ist, trotz Gepäck noch die Stadt anzuschauen. Von Reiseteilnehmern, die wir abends am Flughafen wieder getroffen haben, haben wir erfahren, dass dieser Ausflug sehr schön war, also empfehlenswert ist.
Mit NCL ist ein stressfreier Urlaub also sicher garantiert!! |