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THEMA: Reisebericht - Liberty of the Seas - Westliches Mittelmeer - 25.05.2014

Reisebericht - Liberty of the Seas - Westliches Mittelmeer - 25.05.2014 28 Jun 2014 18:32 #39696

Reisebericht ~ Liberty of the Seas ~ Westliches Mittelmeer ~ 25.05.2014




24.05.2014 Anreise München - Barcelona mit LH, Übernachtung Pullman Barcelona Skipper, Barcelonetta

25.05.2014 Barcelona, Spain 5:00 PM

26.05.2014 Provence (Marseilles), France 9:00 AM 6:00 PM Docked

27.05.2014 Villefranche (Nice), France 7:00 AM 7:00 PM Tendered

28.05.2014 La Spezia, Italy 7:00 AM 7:00 PM Docked

29.05.2014 Civitavecchia (Rome), Italy 7:00 AM 7:00 PM Docked

30.05.2014 Naples (Capri), Italy 7:00 AM 6:30 PM Docked

31.05.2014 Cruising 01.06.2014 Barcelona, Spain 6:00 AM

01.06.2014 Rückflug Barcelona - München mit LH


Diese Reise war aus zwei Gründen etwas Besonderes. Der eine Grund: auf der Liberty fand sozusagen der Start meiner "richtigen" Kreuzfahrtkarriere statt - man kann auch sagen, hier begann meine Sucht. Meine vorherigen Reisen auf der Fedor Dostojewsky - Astor - und eine Bahamas-Kurzcruise als Teenager zähle ich nicht so richtig mit.

Der andere, viel wichtigere Grund: wir erfreuten uns sehr, sehr angenehmer Gesellschaft. Auf unseren Kreuzfahrten sind wir sehr oft abends im MDR gesessen, haben es uns gut gehen lassen, und haben uns gesagt: "Das würde Birgits Eltern gut gefallen." Mit Birgits Eltern, also meinen Schwiegereltern, verbringen wir sehr gerne Zeit, die immer sehr schön, aber leider, wegen 600 km zwischen uns, viel zu selten ist. Vor genau einem Jahr hatten wir sie daher auf unserer Terrasse einfach mit der Tatsache konfrontiert, dass wir sie auf eine Kreuzfahrt entführen werden. An diesem Tag blieb sozusagen kein Auge trocken… Seitdem teilten wir die Vorfreude und waren selbstverständlich selbst sehr gespannt, wie es ihnen wohl gefallen würde.

Im Vorfeld hatten wir Hildegard und Helmut, so heißen die Beiden, schon einen Reiseführer gestaltet, in dem Route, Schiff, Reederei und das angedachte Programm vorgestellt waren. Mein Schwiegervater hatte diesen mittlerweile quasi auswendig gelernt.

Bevor ich nun mit der eigentlichen Schilderung der Reise beginne, muss ich noch vorwegnehmen, dass meine Schwiegermutter mobil eingeschränkt ist und sich fast ausschließlich mit Hilfe eines Rollators bewegt. Daher hatten wir die Aktivitäten in den Häfen so gewählt, dass auch sie keine Schwierigkeiten hatte. Wenn also bei dem einen oder anderen Leser ähnliche Gedanken einmal eine Rolle spielen, kann ich schon jetzt sagen, dass es alles kein Problem war.

Nun aber los…


ANREISE

Für gewöhnlich sind unsere Heimatflughäfen eher Frankfurt oder Stuttgart, im Idealfall sogar Karlsruhe, als wir aber die Flüge nach Barcelona buchten, lag der Flugpreis von München aus unter der Hälfte des Flugpreises ab Frankfurt. Bei vier Personen wären das fast 1.000 Euro gewesen. Somit hatten wir Flüge ab München gebucht und nahmen die Längere Anreise in Kauf. Um 9 Uhr morgens fuhren wir gemütlich von zu Hause los und waren gegen Mittag am Flughafen in München. Online hatte ich einen Parkplatz vorgebucht. Dieser kostete erschwingliche 85 Euro für die ganze Woche. Nach einem kleinen Mittagessen am Flughafen gingen wir in Richtung Gate. Und dann war es auch bald soweit – ab in den Urlaub!




Nach ereignislosen 2 Stunden landeten wir in Barcelona, holten unsere Koffer am Band ab und schnappten uns ein Taxi, welches uns in ca. 30 Minuten zu unserem Hotel im Stadtteil Barcelonetta brachte. Dabei fuhren wir am Hafen an der Sovereign vorüber, was in mir nostalgische Gefühle weckte. Unwillkürlich musste ich an die Zeit Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre denken, in der ich oft am Hafen von Miami an der damals noch neuen Sovereign of the Seas vorbeigefahren bin, die damals DAS faszinierendste Kreuzfahrtschiff schlechthin war. Das 5*-Hotel Pullman Skipper Barcelona hatten wir bei Hotwire für einen Bruchteil des regulären Preises buchen können. Dort wurden wir freundlich an der Rezeption begrüßt:




Erst einmal suchten wir unsere Zimmer auf und meine Frau und meine Schwiegereltern probierten für ein Stündchen die durchaus bequemen Betten aus.



Ich nutzte die Zeit, um eine kleine Inspektion der Nachbarschaft durchzuführen, die ich auf der Dachterrasse des Hotels begann.





Das Pullman-Hotel ist, ebenso wie das nebenan gelegene Arts-Hotel Teil des Gebäude- und Yachthafen-Komplexes Port Olimpic. Die Gebäude waren bei den Olympischen Spielen 1992 Unterkünfte für die Athleten. Heute sind es Hotels, Spielbank, Shops und Restaurants. Weithin sichtbar ist eine große kupferne Skulptur, die in der Sonne glänzte.






Ich setzte meinen Rundgang an der Strandpromenade fort, an der trotz bewölktem Wetters reges Treiben herrschte. In der Ferne war das prominente Gebäude des W Hotels am Hafen zu sehen.




Aus den Bars und Restaurants drang Musik und am Strand wurde Volleyball gespielt. Das war schon einmal Urlaubsfeeling.






Unser Abendessen nahmen wir um die Ecke in einer kleinen, nett eingerichteten Snackbar zu uns. Auf größere Touren hatten wir alle keine richtige Lust mehr. Wir wollten unsere Kräfte für den großen morgigen Tag sparen. In der Snackbar herrschte gute Stimmung, denn das Champions-League-Endspiel wurde auf großen TVs übertragen. Am nächsten Morgen genossen wir ein richtig gutes Frühstück im Hotel. Ursprünglich war uns der im Internet genannte Preis von 28 Euro pro Person viel zu hoch. An der Rezeption bot man uns jedoch einen Sonderpreis von 16 Euro an. Dieser war angemessen, denn von Sekt, frischen Säften, Smoothies lokalen Wurst- und Käsespezialitäten über die reguläre Frühstücksauswahl bis hin zu frischem Obst war alles reichlich vorhanden.






So schön das Frühstück auch war, langsam kribbelte es schon ein wenig in mir. Ich wollte „endlich“ auf´s Schiff, um auch die erste Reaktion meiner Schwiegereltern zu erleben. Mit dem Taxi fuhren wir daher gegen 11.30 Uhr zum Schiff. Auf der Hafenbrücke, von der aus die Schiffe schön zu sehen waren, sagte mein Schwiegervater schon mit fast kindlicher Freude: „Meeensch Mutz, schau, da liegt unsere Liberty of the Seas“. Der Check-In verlief dieses Mal noch schneller als gewohnt. Wir wollten gerade in die Priority-Line für Top-Tier-Mitglieder gehen als eine Mitarbeiterin den Rollator sah und uns direkt an den letzten Schalter mit der Nummer 45 dirigierte. Nach nicht einmal 20 Minuten hörten wir, nach dem Foto vor der Schiffsleinwand, schon das vetraute „Bing“ als wir an der Security-Kontrolle unsere Karte einschoben – Musik in unseren Ohren. Endlich wieder an Bord…




Der Eingang befand sich auf Deck 4 im hinteren Bereich bei den offenen Treppen und der Bolero Lounge & Bar.




Der Anblick und die Dimensionen zauberten einen erstaunten und ungläubigen Ausdruck in die Gesichter meiner Schwiegereltern.




Die Glaskunstwerke an den Wänden der Boleros Lounge gefielen speziell meiner Schwiegermutter sehr gut.






Da es noch recht früh war, machten wir erst einmal eine kleine Schiffsrunde.

Bei einem ersten Gang über die Royal Promenade stellte mein Schwiegerpapa amüsiert fest, dass „Mutz´s Porsche“, wie der Rollator liebevoll bezeichnet wird, nicht der einzige Sportwagen an Bord war.




Ich freute mich schon darauf, den beiden das Hauptrestaurant der Liberty zu zeigen, das mir selbst sehr sehr gut gefällt.




Ihr könnt Euch auch vorstellen, wie dieser riesige Speisesaal der Liberty mit seinem Kronleuchter, dem mittigen Treppenaufgang und den Balkonen auf jemanden wirkt, der noch nie auf einem Kreuzfahrtschiff war. Die Beiden waren fast überwältigt. Bevor wir auf unsere Kabinen konnten, gingen wir noch ins Windjammer Cafe und nahmen eine Kleinigkeit zu uns. Wir hatten unsere Gäste schon vorgewarnt, dass es am Tag der Einschiffung immer etwas turbulent zugeht. Zu unserem Erstaunen ging es jedoch. Wir bekamen gleich einen Sitzplatz im vorderen Bereich, welcher eigentlich zum Jade gehört und Trubel und Lautstärke hielten sich in Grenzen.




Diese Aufnahme ist selbstverständlich an einem anderen Tag entstanden. Ganz so ruhig war es dann doch nicht. Helmut bestellte erst einmal ein Bier und wir wurden sehr freundlich bedient. Wir hatten unseren „Neulingen“ auch dahingehend also nicht zuviel versprochen.

Anschließend war es an der Zeit, unsere Kabinen zu inspizieren. Dieses Mal hatten wir „nur“ zwei Außenkabinen gebucht. Diese lagen auf Deck 2 in unmittelbarer Nähe zu den hinteren Aufzügen. Dies erleichterte meiner Schwiegermutter die Bewegung auf dem Schiff ungemein.

Für meine Schwiegereltern konnten wir nach Absprache mit RCCL eine barrierefreie Kabine buchen. Diese war im Vergleich zu unserer Kabine ein Tanzsaal. Das Bad alleine war so groß wie der Bereich unseres Betts. Aber auch mit unserer Kabine waren wir zufrieden. Die Einrichtung war sauber, intakt und die Größe der Kabine ausreichend. Gegenüber des Designs unserer Aqua Class-Kabine auf der Constellation wirkte sie weniger modern, aber keinesfalls altbacken.






Nach der Seenotrettungsübung verabschiedeten wir uns auf Deck von Barcelona und von der Epic, die hinter uns am Pier lag.







MARSEILLE

Südfrankreich erwartete uns mit tollem Wetter uns Sonnenschein. Die Morgensonne tauchte die Küste in schönes Licht und in nicht allzu weiter Ferne war schon die Kirche Notre Dame de la Garde zu sehen, die über dem alten Hafen von Marseille thront.





Wir hatten Zeit. Nach unserem üblichen Morgenprogramm im Gym stärkten wir uns mit einem ausgiebigen Frühstück im Windjammer Cafe. Als Showeinlage probte ein Löschflugzeug Anflüge direkt neben uns im schmalen noch verbleibenden Streifen des Hafenbeckens. Einige Male flog es an, wasserte um Löschwasser aufzunehmen und startete wieder durch. Gerade als ich das aufnehmen wollte, machte es sozusagen ernst…




Am späteren Vormittag gingen wir von Bord und schnappten uns ein Taxi zum alten Hafen „Vieux Port“, dem alten Hafen von Marseille. Hierzu noch eine Anmerkung: Im Cruise Compass, der am Vorabend auf dem Bett lag, war erklärt, dass wir außerhalb Marseilles anlegen. Das ist ja auch im Vorfeld bekannt. Im Cruise Compass stand jedoch auch geschrieben, dass es „extrem“ schwierig sei ein Taxi zu bekommen und die Fahrt nach Marseille mehr als eine Stunde dauern könne. Das Ganze wurde über mehrere Zeilen hinweg sehr sehr abschreckend geschildert und endete mit einem Hinweis. Man habe für die Gäste ein Shuttleboot eingerichtet, welches für nur 25 $ pro Person eine angenehme Möglichkeit bieten würde, den alten Hafen zu erreichen... Schlitzohren! Am Taxistand bekamen wir sofort ein Taxi. Es gab, ganz im Gegensatz zur Einstiegsstelle des Shuttleboots, keine große Warteschlange und in ca. 25 Minuten waren wir für 22 Euro für vier Personen in Marseille.




Direkt am Taxistand befindet sich die Haltestelle des „Petit Train“ (http://www.petit-train-marseille.com/circuits-petit-train-marseille.html).




Für 8 bzw. 7 Euro bietet der Zug zwei unterschiedliche Routen an: eine Route an der Küste entlang auf dem Berg zur Notre Dame de la Garde sowie eine Tour durch die Altstadt. Wir hatten schon bei den Vorplanungen beschlossen, dass dieser Zug für Hildegard die einfachste Möglichkeit bietet, den Berg zur Kirche zu erklimmen. Die Fahrt geht zunächst entlang des Hafens und des Fischmarktes. Über Lautsprecher bekommt man in verschiedenen Sprachen Erklärungen zu den Dingen am Wegesrand.










Der Petit Train verlässt dann den alten Hafen und folgt ein Stück der Küstenstraße entlang. Von hier aus hat man u. a. einen Ausblick auf das Chateau d´If, das seine Berühmtheit aus Alexandre Dumas Roman „Der Graf von Monte Christo“ erlangte.




Durch ein Wohngebiet geht es dann den Berg hinauf zur „Guten Mutter“, wie die Kirche Notre Dame de la Garde auch genannt wird.






Am Parkplatz unterhalb Kirche verlässt man den Zug und hat Zeit, sich auf eigene Faust umzusehen. Ca. alle 20 Minuten kommt ein Zug, in den man bei Belieben wieder einsteigen kann. Zur Kirche selbst sind es noch ein paar Stufen.




Das Innere der Kirche ist reich verziert und die Wände durch viele Bildern mit Seefahrtsmotiven geschmückt.








Spektakulär ist jedoch die Aussicht auf Marseille und Umgebung.







Auch unsere Liberty, hinter der die Oceania Nautica wie ein Spielzeug wirkte, war in der Ferne zu sehen.



Dieses Kerlchen genießt den Ausblick jeden Tag und mahnt zur Ruhe.




Wir nahmen den nächsten Zug zurück zum Hafen und schlenderten anschließend ein wenig auf der Hafenpromenade entlang.








Für den ersten Tag wollten wir unseren Mitreisenden nicht zuviel zumuten und gönnten uns ein Eis in einem schönen Cafe.




Ein Bild auf der Karte kündete von alten Zeiten.




Schnell war danach wieder ein Taxi gefunden, welches uns wiederum für etwa 20 Euro zum Schiff zurück brachte. Müde von den Eindrücken des ersten Tages gönnten sich meine Schwiegereltern erst einmal ein Schläfchen. Am Abend klopften wir an ihre Türe und holten sie zum Abendessen ab. Im Bereich für MyTime-Dining bekamen wir einen schönen Tisch. Der schöne Speisesaal war ja schließlich nicht nur zum Angucken da…




Wir hatten einen netten Tischkellner und eine sehr herzliche Assistentin, die uns den Abend versüßten. Hildegard und Helmut waren vom freundlichen Service nicht weniger angetan als vom netten Ambiente und dem sehr guten Essen. Den Abschluss dieses gelungenen ersten Tages begingen wir in der Viking Crown Lounge und freuten uns darüber, dass die ausgelassene Laune unserer Eltern wohl von einem guten Einstieg zeugte.





VILLEFRANCHE / NIZZA

Auch an diesem Tag begrüßte uns die Sonne, die die Bucht von Villefranche in einem sehr schönen Licht erscheinen ließ. Ich hatte irgendwo gelesen, dass die Bucht eine der schönsten des Mittelmeers sein soll. Da ich noch nicht alle gesehen habe, kann ich das zwar nicht bestätigen, aber der Anblick gab mir keinen Anlass zum Zweifel.



Bereits kurz nach dem Ankern hatte ein Boot mit einer Gangway an der Liberty festgemacht, die nun den Zugang zu den Tenderbooten erleichterte. Selbst für Hildegard mit ihrem Rollator war es kein Problem, in das Boot zu gelangen. Vom Boot aus hatte man nicht nur einen schönen Blick auf die Liberty, sondern auch auf den idyllischen Ort Villefranche.












Obwohl es von Villefranche aus eine hervorragende Zugverbindung nach Nizza gibt, nahmen wir der Einfachheit halber auch hier ein Taxi. Von diesem ließen wir uns erst einmal an den Blumenmarkt von Nizza, dem Cours Saleya, fahren. Gesäumt von vielen Restaurants und von schönen Gebäuden werden auf dem Platz Obst, und Gemüse und viele weitere Waren feil geboten.










Selbstverständlich dürfen die namensgebenden Blumen nicht fehlen.






Vom Blumenmarkt aus liefen wir am Miroir d´eau (Wasserspiegel) vorbei zum Place Massenas.








Durch einige hübsche Gassen gelangten wir an die berühmte Strandpromenade Promenade de Anglais.






Selbstverständlich wollte ich hier die schöne Fassade des berühmten Hotel Negresco fotografieren.




Entlang des türkisblauen Wassers liefen wir wieder in Richtung Blumenmarkt.






Wieder am Blumenmarkt angelangt, setzten wir uns in eines der vielen Restaurants und genossen ein gutes, nicht überteuertes Mittagessen.






Anschließend folgten wir der Strandpromenade ein wenig weiter zum Yacht- und Fährhafen. Unterwegs mussten wir immer einmal wieder inne halten und einfach die Aussicht genießen.




Am Yachthafen angekommen trafen wir erst einmal auf die Wind Star. Auf diesem schönen Schiff zu reisen ist sicherlich auch eine sehr nette Art von Kreuzfahrt








Hier schnappten wir uns wieder ein Taxi, mit dem wir nach Villefranche zurück fuhren.In Villefranche angekommen, setzten sich meine Frau und ihre Eltern in eines der Restaurants am Hafen, um ein Fläschen Wein zu genießen.




Ich lief ein Stück den Hügel hinauf zum Castell, um von dort oben noch ein paar Fotos zu machen – da gibt es so ein Forum, in die ich die immer wieder gerne einstelle ;-)Im Castell selbst befindet sich ein Museum und ein botanischer Garten. Der Eintritt ist kostenlos.




Ich beließ es dabei, ein paar Aufnahmen von der wirklich sehr schönen Bucht zu machen in der die Liberty vor Anker lag. Vom Inneren des Museums kann ich Euch daher nicht berichten.








Dann war es auch für mich Zeit den Gassen von Villefranche zurück zum Hafen zu folgen.






Ohne jegliche Wartezeit, anders als an der Einstiegsstelle des Tenders von Ibero Cruceros, deren Grand Holiday ebenfalls in der Bucht lag, stiegen wir in ein Tenderboot und verabschiedeten uns mit letzten Blicken von Villefranche.




Beim Abendessen fiel das Licht der untergehenden Sonne in den Speisesaal und Hauptthema an unserem Tisch waren die Erlebnisse eines wiederum sehr schönen Tages. Durch eines der großen Fenster war die unter vollen Segeln aus Nizza auslaufende Wind Star zu sehen.




Unsere Abende waren durch nette und angeregte Unterhaltungen geprägt und damit gefüllt. Wir begingen sie meist in der Viking Crown Lounge und erfreuten und an der schönen Aussicht über das Meer und das beleuchtete Pooldeck. Shows und das Musical wollten wir daher nicht besuchen. Ich hatte jedoch angeregt, dass wir uns zumindest die Eis-Revue ansehen sollten – denn so etwas ist nun auch auf Kreuzfahrtschiffen nicht alltäglich. Das machten wir an diesem Abend um 21 Uhr. Die Show war unterhaltsam, vielseitig und spannend. Die Mischung aus Eiskunstlauf, Entertainment und Kabarett hat uns allen sehr gut gefallen und war krönender Abschluss dieses Tages.









LA SPEZIA / PISA

Dieser Morgen unterschied sich von den vorangegangenen auf zwei Arten. Zum einen war der Anblick des Industriehafens von La Spezia weniger schön, zum anderen hüllten sich La Spezia und die umliegenden Berge in dunkle Regenwolken.

Wären wir alleine unterwegs gewesen, hätten wir mit Sicherheit die malerischen Dörfer der „Cinque Terre“ besucht. Aufgrund der mobilen Einschränkung meiner Schwiegermutter hatten wir jedoch beschlossen nach Pisa zu fahren. Zudem dachten wir uns, dass es auch schöne Erinnerungsmomente sind, wenn sie zukünftig Bilder des schiefen Turms sehen würden.

Um zeitlich und planerisch unabhängig zu sein, hatte ich in La Spezia einen Mietwagen gebucht. Diesen holte ich bei Hertz ab. Der Rest der Mannschaft ließ sich noch Zeit beim Frühstück und folgte dann mit dem Shuttlebus zum Hafenausgang, wo ich sie mit unserem Wagen einsammelte.

Ich fuhr einen kleinen Umweg zur Autostrada, der uns noch durch einige kleine Dörfer führte und an einigen Hügeln vorüber, auf denen kleine, von Stadtmauern umschlossene Orte mit Burgen aufgesetzt waren. Dann erreichten wir die sehr gut ausgebaute Autostrada Azzurra und folgten ihr nach Süden.

In Carrara waren rechts und links der Autobahn die Lager der Marmorsteinbrüche zu sehen, in denen riesige weiße Blöcke in der mittlerweile wieder kräftig scheinenden Sonne glänzten. In den Höhen der apuanischen Alpen waren in dieser Gegend große weiße Flächen zu sehen. Nur bei genauem Hinsehen war zu erkennen, dass es sich nicht um Schnee handelte, sondern um terrassenförmig angelegte Marmorsteinbrüche.

In Pisa angelangt parkten wir auf einem öffentlichen Parkplatz direkt hinter dem Piazza del Duomo, der im Volksmund auch „Piazza dei Miracoli“ (Platz der Wunder) genannt wird. Zum Torbogen des Platzes waren es von hier aus nur etwa 50 m. Vor uns lagen die „Wunder“ Pisas in der Sonne.








Zunächst besuchten wir das Innere des Baptisteriums.








Anschließend wendeten wir uns dem Dom zu Pisa zu.










Selbstverständlich war anschließend der Turm an der Reihe.




An nachfolgender Aufnahme ist die gewaltige Schieflage des Turms gut zu erkennen.




Wie auch bei unserem letzten Besuch von Pisa setzten wir uns in ein Eckcafe mit Blick auf den Platz und bestellten bei einer ziemlich mürrischen Bedienung Paninis, Cappuccino und zwei Gläser Wein. Als sie uns diese brachte kam uns allen gleichzeitig der Begriff „Gesichtslähmung“ in den Sinn – die Dame hatte wohl einen schlechten Tag.

In den Gesichtern unserer beiden Weintrinker hingegen zeichnete sich ungläubiges Staunen ab als die Gläser auf dem Tisch standen.

In den langstieligen Rotweingläsern, die mit immerhin 6 Euro zu Buche schlugen, war eine rote Pfütze zu finden – mehr nicht.
Seither hat bei uns der Begriff „ein pischen Wein“ Einzug gehalten.




Wer Pisa kennt weiß, dass Pisa nicht sehr viel mehr zu bieten hat. Somit beschlossen wir, die Rückreise nach La Spezia anzutreten. Für die Rückfahrt hatte ich mir zwei Alternativen überlegt. Einen Abstecher in die wunderschöne Stadt Lucca oder ein Halt in Viareggio, dem Badeort der Toskana. Da sich über den Bergen in Richtung Lucca jedoch noch einige dunkle Wolken hielten, fiel unsere Wahl auf Viareggio, welches sowieso auf direktem Rückweg lag.

In Viareggio erwarten den Besucher eine kilometerlange Strandpromenade und ein Badestrand nach dem anderen. Schirme und Liegen stehen hier in Reih und Glied – an diesem Tage aber ungenutzt.








Der Schatten einer darin versteckten Bar lockte uns in einen kleinen Innenhof und mein Schwiegervater freute sich über ein kühles Helles.






Gestärkt und abgekühlt machten wir uns auf die Rückfahrt nach La Spezia. Am Hafen ließ ich die Mannschaft aussteigen, brachte den Mietwagen zurück und machte einen Spaziergang zurück zum Hafeneingang.

Zum Abendessen hatten wir einen Tisch im Chops Grille reserviert. Die Berichte, dass das Chops Grille allgemein nachgelassen haben soll, konnten wir an diesem Abend definitiv nicht bestätigen. Das Ambiente war angenehm und unser ukrainischer Kellner sehr freundlich.Bei der Bestellung „nötigte“ er uns fast dazu, doch mehrere Vorspeisen zu probieren und zur Hauptspeise mehrere Beilagen zu ordern.

Die Speisen waren allesamt hervorragend. Krabbenpastete, Pilzsuppe, Ziegenkäsesoufflé und Ceasar Salat bildeten den Einstieg und Filet Mignon wie aus dem Lehrbuch den Hauptteil.

Obwohl eigentlich kein Raum mehr dafür vorhanden, klangen die Desserts zu gut, um sie unversucht zu lassen. Kurzum: das Essen war die 25 Euro Pauschalpreis pro Person wirklich wert.

Nach dieser Völlerei musste ein Absacker bei der schwierigen Aufgabe der Verdauung helfen.




Dann riefen uns unsere Betten, auf denen uns ein Haustier erwartete.





CIVITAVECCHIA / ROM

Der Morgen begrüßte uns mit Sonnenschein und warmen Wetter. Von unserem Liegeplatz im Hafen von Civitavecchia konnten wir schon die Celebrity Equinox, die Oceania Nautica sowie die HAL Noordam betrachten.




Meine Frau und ich freuten uns schon darauf, mit ihren Eltern eine kleine Runde durch das wunderschöne Rom zu drehen. Wiederum auf größtmöglichen Komfort für meine Schwiegermutter achtend, hatten wir uns gegen den Zug entschieden und hatten mit www.civitatours.com einen Bustransfer nach Rom gebucht. Dieser kostete nur 17 Euro. Bereits der vorherige E-Mail-Kontakt zu Ursula, einer Deutschen, war äußerst freundlich und serviceorientiert. Aber auch vor Ort zeigte sich, dass die Entscheidung richtig war – die Züge streikten an diesem Tag.

Mit dem Shuttle-Bus wurden wir an den neuen Hafenausgang gebracht. Von hier aus fahren nun übrigens auch kostenlose Shuttlebusse zum Bahnhof. Am Parkplatz der Hafenshuttle warteten einige Tourunternehmen und Transfers und Rom-Touren waren auch vor Ort noch erhältlich.

Wir wurden von Ursula, die wir an einem Schild erkannten, zum wenige Meter entfernten Bus gebracht. Dieser war sehr modern und schien recht neu zu sein.




Im Bus waren nun Gäste, die nur den Transfer gebucht hatten, aber auch Gäste, die mit Civitatours eine Stadtrundfahrt gebucht hatten. Ursula gab in verschiedenen Sprachen eine Erklärung ab und dann ging es los nach Rom.

Eigentlich war geplant, dass der erste Halt am Petersdom sein sollte, von wo aus die Nur-Transfer-Gäste auf eigene Faust losziehen konnten und wo die Tour für die anderen Gäste begann. Unterwegs erhielt der Fahrer die Nachricht, dass auf dem Weg dorthin innerhalb Roms ein Stau war und der Petersdom kurzfristig für diesen Vormittag gesperrt wurde. Somit wurde die Stadtrundfahrt schnell umorganisiert und am Kolosseum begonnen.

Für uns war das prima, denn eigentlich wollten wir das Kolosseum auslassen, da es ja ein wenig abgelegen liegt. Man bot uns an, die geleitete Tour 20 Minuten am Kolosseum zu begleiten und dann mit dem Bus zum Trevi-Brunnen zu fahren, um unsere tour auf eigene Faust dort zu beginnen. Das passte uns gut.

Da die Fahrt dorthin am Piazza Venezia vorbei ging, konnten Hildegard und Helmut auch noch diesen sehen.




Kurz darauf waren wir am Kolosseum angelangt und folgten der Gruppe. Leider waren das Amphitheater und der davor stehende Trajansbogen teilweise wegen Fassadenreinigungsarbeiten eingerüstet.






Nach etwa 20 Minuten Aufenthalt bestiegen wir wieder den Bus, der uns in die Nähe des Trevibrunnens fuhr. Dort stiegen wir mit dem Rest der Gruppe aus und starteten unseren eigenen Rundgang durch Rom. Ein kleiner Spaziergang durch die hübschen Gassen und schon standen wir vor dem wohl berühmtesten Brunnen der Welt.





Vom Trevibrunnen gelangt man durch kleine enge Gassen innerhalb weniger Minuten an das Pantheon.








Ich kann nicht so recht erklären warum, aber für mich ist dieser Kuppelbau auf der Piazza Rotonda eines der beeindruckendsten Bauwerke Roms. Über 1700 Jahre lang besaß der Bau die größte Kuppel der Welt.




Nicht weit entfernt liegt der Piazza Navona, den wir über weitere nette Sträßchen erreichten.




In der Mitte des Platzes befindet sich Berninis Vierströmebrunnen. Der Brunnen wird durch einen mächtigen Obelisken geziert.




Vier Männerfiguren versinnbildlichen jeweils die für einen der vier damals bekannten Kontinente stehenden Flüsse Donau, Ganges, Nil und Río de la Plata.
Die genaue Zuordnung ist an den Tieren und Pflanzen erkennbar.




Die Figur, die sinnbildlich für den Nil steht, verhüllt Ihr Haupt. Man sagt, dass dies die damals noch unbekannte Quelle des Nils symbolisieren soll.




Auf diesem schönen Platz setzten wir uns in ein Restaurant und aßen, begleitet von einem italienischen Wein, römische Spezialitäten: Pasta Cacio e Pepe und Saltimbocca alla Romana - lecker. Nach dem Essen nahmen wir ein Taxi, das uns an den Petersplatz fuhr, den wir verhältnismäßig leer vorfanden.








Der Treffpunkt für unsere Busrückfahrt war am Justizpalast. Dorthin ließen wir uns wieder von einem Taxi fahren. Der Justizpalast liegt direkt neben der Engelsburg, die wir uns noch von außen ansahen.








Pünktlich zur vereinbarten Zeit kam unser Bus und wir traten die Rückfahrt nach Civitavecchia an. Im Bus unterhielten sich einige andere Fahrgäste über die mit Civitatours gemachte (deutschsprachige) Stadtführung und waren voll des Lobes. Diese scheint also auch ein guter Tipp zu sein, wenn man nicht lieber auf eigene Faust unterwegs ist.

Zurück an Bord kehrten wir in das Irish Pub auf der Royal Promenade ein und prosteten uns auf einen weiteren gelungenen Tag zu.



NEAPEL

Für diesen Tag hatten wir uns alle Möglichkeiten offen gelassen, um auf Wetter, Laune und körperliche Verfassung unserer Mitstreiter eingehen zu können. Wir stellten unseren Senioren zur Wahl nach Capri zu fahren, uns Pompeji anzusehen oder die Stadt anzuschauen. Sie fragten, ob es nicht so eine Art Bus gäbe, damit man auch etwas sieht… na klar, gibt es: die Hopp-on/Hopp-off-Busse.

Von Hüpfen konnte zwar mit Hildegards Rolli keine Rede sein, aber die Tour an sich ist ja auch ohne Ein- und Aussteigen interessant und die Erläuterungen auf deutscher Sprache über Kopfhörer kam dem verminderten Hörvermögen der beiden ebenfalls entgegen.



Wir liefen das Stück vom Terminalgebäude hinter das Castel Nuovo, dem Abfahrtsort der roten Busse, und begannen mit der Route A, die uns etwas mehr als eine Stunde durch das östliche Zentrum Neapels führte. Übrigens waren die Mitarbeiter der Bustour sehr zuvorkommend und ließen Hildegard vor allen anderen Wartenden, die sich schon gegen die noch geschlossene vordere Türe drückten, über die mittlere Doppeltür einsteigen. Erst als sie mit Hilfe meines Schwiegervaters in Ruhe die Stufen zum Oberdeck erklommen hatte, durften auch alle anderen zusteigen und es ging los.






Piazza und Chiesa Gesu Nuovo








Wo man auch hinsah, überall zeigte sich das typische Bild, dass der halbe Hausstand vom Balkon wehte.




Interessant waren auch die Erzählungen zu den Bewohnern einiger Gegenden, die in unseren Augen einen recht heruntergekommenen Eindruck machten. Hier soll sich noch der neapolitanische Urstolz und Zusammenhalt zeigen, hier sollen neapolitanische Lieder entstanden sein, die davon künden, dass man sich nicht unterkriegen lässt…




Nach etwa einer Stunde Fahrt durch das geordnete Chaos des neapolitanischen Verkehrs waren wir wieder am Ausgangspunkt in Hafennähe angelangt.



Von hier aus wollten wir direkt die nächste Route starten, die in westliche Richtung an der Küste entlang bis zum Viertel Posillipo verläuft.

Die Wartezeit auf den nächsten Bus überbrückten mein Schwiegervater und ich mit einem Spaziergang zur nahe gelegenen Piazza del Plebiscito.








Von hier aus hatte man auch einen Blick auf das durchaus große Hafengebäude, das vor der Liberty doch recht klein wirkte.




Auch den Bus für die blaue Tour durfte meine Schwiegermutter wieder zuerst besteigen, nachdem die Mitarbeiter gesehen hatten, dass sie mit ihrem Rollator läuft. Dann starteten wir den zweiten Teil unserer heutige Rundfahrt.






Auf den Hügeln des Posillipo-Viertels fanden wir viele hübsche Häuschen vor, deren Bewohner sich täglich an dem herrlichen Ausblick über den Golf von Neapel erfreuen können.








Wieder zurück auf der Küstenstraße ging die Fahrt langsam zurück zum Ausgangspunkt. Auch hier unterstrich das tolle Wetter noch die wunderbaren Ausbicke.









Wir stiegen am Haltepunkt vor dem Hafenterminal aus und beendeten damit diese Tour nach etwa 1 h 15 Min. Helmut und Hildegard waren begeistert.
Auch wenn meiner Frau und mir die Tour ebenfalls sehr gut gefallen hat, so war die Euphorie der Beiden unsere größte Freude.

Über den Parkplatz des Hafens liefen wir zurück zum Schiff. Wenn wir uns vielleicht trotz aller Bekundungen meiner Schwiegereltern ab und an gefragt haben, wie es ihnen wohl alles so gefällt, war es hier, wo uns einige wenige Worte diese Frage definitiv beantworteten.




Als wir so auf die Liberty zugingen, sagte ich zu Helmut: „So, jetzt hören wir zum letzten Mal das Bing“. Er stutzte und ich erklärte: „Wir gehen jetzt an Bord, haben morgen einen Seetag und dann Endet unsere Reise in Barcelona.“ Er antwortete darauf ganz getroffen und fast traurig: „Ohhh, schade! Es ist doch alles so schön!“.

An Deck hatten wir noch Zeit die Sonne zu genießen und uns am goldenen Licht der Abendsonne zu erfreuen.








Dann war es Zeit, sich für den heutigen Galaabend aufzuhübschen. Wie auch an den restlichen Abenden, waren die Speisen im Restaurant gut bis sehr gut, der Service unserer Kellner Ronaldo und Lisette exzellent und wir genossen das Ambiente des formellen Abends sehr.




Mittlerweile aus angenehmer Routine beendeten wir den Tag wiederum bei schöner Aussicht in der Viking Crown Lounge.





SEETAG

Ohne den zeitlichen Druck eines Hafenbesuchs beschlossen wir, das Frühstück heute einmal im Hauptrestaurant zu uns zu nehmen. Neben den verschiedenen a la carte-Angeboten ist hier auch eine verkleinerte Buffetvariante vorhanden, die jedoch keine Wünsche offen lässt. Ich nutze die Chance immer, Eggs Benedict zu essen – lecker!






Wir hatten aus dem vorgebuchten 12-Flaschen-Weinpaket noch drei Flaschen übrig. Daher verwirrten wir den Kellner etwas mit dem Wunsch, zum Frühstück eine Flasche Sekt aus dem Paket zu nehmen. Dies war wohl überhaupt kein Konzept und der Zugang zum Wine-Cellar morgens offenbar nicht möglich.

Der Kellner schickte jedoch einen Hilfskellner los, irgendwo in einer Bar eine Flasche zu besorgen. Ebenfalls organisierte Sektgläser wurden sogar noch schnell auf Eis gelegt. Auch hier reagierte man also freundlich und flexibel auf einen „ungewöhnlichen“ Wunsch – Hut ab!

Traditionell nutze ich den Seetag für meine Fototour über das Schiff. Daher möchte ich Euch nun ohne große Worte einige Bilder der schönen Liberty of the Seas präsentieren.


Das hintere Atrium








Die Royal Promenade














Das vordere Atrium




Viking Crown Lounge




Flow Rider




Solarium Pool




Hauptpool






H2O-Zone for Kids






Johnny Rockets




Hauptrestaurant




Einige abendliche Eindrücke











BARCELONA / RÜCKREISE

Am nächsten Morgen war alles vorbei und wir wachten in Barcelona auf.




Vor uns lagen die Celebrity Equinox und die Ibero Cruceros Grand Holiday, hinter uns die Epic und die Oceania Nautica und eine Aida legte gerade an.




Unser Rückflug sollte um kurz nach 12 Uhr starten. Gegen 9 Uhr verließen wir das Schiff. Am Taxistand erwartete uns eine extrem lange Schlange, die einmal hin und einmal zurück ging. Hildegard mit ihrem Rollator und Helmut warteten an der Einstiegsstelle und wir reihten uns ein.

Nach ca. 45 Minuten hatten wir nicht einmal 1/3 der Schlange hinter uns. Neue Taxis kamen sehr unregelmäßig, somit konnte es noch sehr lange dauern – das wird knapp!

Ich lief dann irgendwann einmal zu einem Taxi, das gerade neue Passagiere brachte und fragte, ob er uns nicht gleich mitnehmen könne. Etwas bedauernd meinte er, dass er 800 Euro Strafe zahlen müsse, wenn er uns hier direkt einladen würde und deutete auf einen Polizisten am Taxistand. Ich bat ihn eine Minute zu warten und ging zu dem Polizisten, um ihn zu fragen, ob wir nicht direkt einsteigen könnten. Erst sagte er, dass er das nicht machen könne. Nachdem ich auf Hildegards Gehbehinderung hinwies, sagte er, dass er da eine Ausnahme machen könne und zeigte dem Taxifahrer einen Daumen hoch – pfuhh, gerettet. 35 Minuten später, etwa um 10.45 Uhr waren wir am Flughafen und checkten für unseren Rückflug ein.

In der Wartehalle des Gates überkam uns alle doch etwas Wehmut – es war einfach eine schöne Reise. Ziele, Schiff, Service, Essen, Wetter und, vor allem, das Miteinander und die miteinander erlebten Dinge… es hat einfach alles gepasst. Ich glaube mehr brauche ich als Fazit nicht zu schreiben.

Vielleicht nur, dass auch meine Schwiegereltern nun etwas mehr Verständnis für unsere Kreuzfahrtsucht haben…
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Reisebericht - Liberty of the Seas - Westliches Mittelmeer - 25.05.2014 28 Jun 2014 19:59 #39698

Super-Reisebericht, also besser geht's nicht.

Tolles Schiff, da werde ich doch gleich mal schauen, was da so in der nächsten Zeit im Angebot ist.

Gruß und Danke
Renate
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Reisebericht - Liberty of the Seas - Westliches Mittelmeer - 25.05.2014 29 Jun 2014 08:01 #39701

Suuuuuuper Reisebericht. :groesste:

Erinnert mich an die tolle Reise auch im westlichen Mittelmeer auf der etwas kleineren Mariner of the Seas ( Voyager Klasse )

Ich leide sowieso schon wieder an der schlimmen Krankheit mamens Kreuzfahrtfieber :bibber:
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Reisebericht - Liberty of the Seas - Westliches Mittelmeer - 25.05.2014 29 Jun 2014 15:21 #39703

:sensation:
Was für ein super Reisebericht, insbesondere die vielen tollen Fotos haben mir gut gefallen.

Ich erinnere mich auch gerne an unseren Aufenthalt in Villefranche zurück und ich wundere mich noch immer, wie es dieses kleine schnuckelige Städtchen schaftt, trotz der vielen Touristen, sich seinen etwas verschlafenen Charme zu bewahren.
Wir sind damals mit der Bahn nach Monaco gefahren - aber ich sehe schon - das nächste mal steht Nizza ganz oben auf der Liste.

Die Liberty selber ist einfach ein tolles Schiff! Gerade wenn man mit Eltern reist, gibt es eigentlich nichts Besseres als eine Kreuzfahrt mit Royal Caribbean. Da findet einfach jeder genau was er sucht...

Also - danke nochmal für diesen ausführlichen Bericht!!

Dan
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Reisebericht - Liberty of the Seas - Westliches Mittelmeer - 25.05.2014 29 Jun 2014 16:06 #39705

Geschafft, nun habe ich mir deinen Reisebericht zum zweitem mal durchgelesen.

Die Reise hast du wieder wunderbar beschrieben und mit tollen Fotos untermalt. :respekt:

Prima auch die Tipps, die du mit eingefügt hast.

Schön auch, dass alles so gut mit deinen Schwiegereltern geklappt hat,

aber ihr habt ja auch alles langfristig und gründlich vorbereitet- gut gemacht :good: und Vorfreude ist mit die

schönste Freude. :drehen: :ship: :drehen:

Schade, dass es nur wenige Fotos von den Schiffs-Essen gab. :icecream:

Nochmals vielen Dank für deine Mühe! :thankyou:

Gruß Welle
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Reisebericht - Liberty of the Seas - Westliches Mittelmeer - 25.05.2014 29 Jun 2014 21:07 #39710

:danke: für diesen tollen Reisebericht! Hab jetzt wieder richtig Lust auf das Mittelmeer bekommen :ureif:
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Reisebericht - Liberty of the Seas - Westliches Mittelmeer - 25.05.2014 14 Jul 2014 20:07 #39855

Sehr schöner und informativer Reisebericht mit wirklich Klasse Fotos, Kompliment!
Da könnte man glatt sofort wieder Lust bekommen...
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Reisebericht - Liberty of the Seas - Westliches Mittelmeer - 25.05.2014 29 Jul 2014 13:21 #39944

Auch ich möchte Dir ein ganz großes Lob für diesen tollen Bericht aussprechen.

Nachdem ich ihn durchgelesen hatte, habe ich mich dann auch gleich mal hier im Forum angemeldet, denn
wir (meine Mutter und ich) schippern ab 4. Oktober auf der Liberty im westlichen Mittelmeer und ich kann es
gar nicht abwarten.

Dein Bericht hat mir schon so einige Tipps geben, aber ich glaube, ich komme eventuell noch mit ein paar
weiteren Fragen auf Dich zu!
Daher wirklich 1000 Dank, dass Du Dir die Mühe eines Berichts gemacht hast.
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Reisebericht - Liberty of the Seas - Westliches Mittelmeer - 25.05.2014 18 Nov 2014 20:28 #40809

Ich habe Deinen Reisebericht nun in einem Rutsch gelesen und bin begeistert! Von den Zielen, den Ausflügen und dem Schiff! Vor allem begeistern mich Deine Fotos! Bist Du Fotograf oder ist das Fotografieren Dein Hobby? Ich fine, Du hast ein gutes Auge für das Motiv... :danke: für diesen tollen Reisebericht.
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LG aus dem Ruhrgebiet sendet
Dani
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Reisebericht - Liberty of the Seas - Westliches Mittelmeer - 25.05.2014 18 Nov 2014 20:40 #40810

Danke für die Blumen!
Nein, Fotograf bin ich nicht, fotografiere aber recht gerne.

Aktuell arbeite ich gerade an dem Reisebericht von unserer letzten Kreuzfahrt mit der Silhouette ins Östliche Mittelmeer (bis nach Israel).
Es war eine tolle Tour auf einem super Schiff - entsprechend viele Bilder gilt es noch zu sortieren.

Aber ich arbeite dran...

Gruß

Oliver
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