02.10. Allure of the Seas
Endlich war es soweit! Nachdem wir den Wagen unmittelbar am Hafen abgegeben hatten und mit dem Shuttle zum Terminal gefahren wurden, konnten wir nach einem schnellen Check-in dieses riesige Schiff betreten. Wir konnten es nicht abwarten und bevor wir in die Kabine gingen, haben wir erst einmal einen Rundgang gemacht und waren wie nicht anders erwartet sprachlos. So viel hatten wir gelesen, gesehen und gehört – nichts entspricht dem, was wir vorfanden. Dieses Schiff ist ein Erlebnis. Schaut Euch einfach die Fotos an; vielleicht gelingt es damit annähernd, den imposanten Eindruck wiederzugeben. Ich habe mir jetzt nicht die Mühe gegeben, alle Bilder zu untertiteln, aber ich denke, man sieht ganz gut, um was es sich jeweils handelt.
























Hier schnitze ich mal auf die Schnelle ein Pferdchen für das Karussell

Ist doch schön geworden, oder?


Disko auf der Mall

Die Village-People wurden auch wieder aus dem Hut gezaubert

hier beginnt der Pfad der Beschwernis

an der fehlenden Motivation liegt es nicht, wenn man aus den Latschen kippt


Beim Auslaufen sind wir dann sicher von der US Coast Guard begleitet worden, die ziemlich martialisch alle in der Nähe der Allure fahrenden Boote auf Abstand hielt und es sichtlich genoss, einen großen Auftritt hinzulegen

pünktlich um 5 Uhr wir verlassen Miami und ......

erhalten sicheres Geleit

Die 3 Hauptrestaurants sind elegant und ziemlich groß. Der Lärmpegel war naturgemäß höher als der auf kleineren Majesty und die dezente musikalische Begleitung am Klavier verlief ebenso dezent im Geplapper der Leute. Der Service dafür war gewohnt kompetent und herzlich, das Essen ganz ausgezeichnet, wenngleich es ganz identisch mit dem auf der Majesty war. Es ist schon eine logistische Meisterleistung, dass rund 3000 Gäste an einer Sitzung fast zeitgleich ihr Essen serviert bekommen, das auf jedem Teller identisch aussieht und köstlich schmeckt.
Zum Thema Essen muss ich noch etwas loswerden. Ich fand es immer ganz entsetzlich, dass manche Mitreisende sich im Windjammer die Teller derart zugehäuft haben, dass beim Gang zum Tisch schon etwas zu Boden fiel. Dann stocherten sie darin herum und ließen letztendlich doch die Hälfte auf dem Tisch stehen. Was ist das nur für eine Unart? Ich finde sie jedenfalls widerlich!
Am Abend haben wir die Aqua Show besucht, die von der technischen gesehen schon recht beeindruckend, vom Unterhaltungswert aber eher mäßig ist. Davon hatten wir uns etwas mehr versprochen. Aber gesehen haben sollte man sie.






03.10. Nassau
Da wir auf der KF mit der Majesty Nassau ja schon gesehen hatten, sind wir nur kurz an Land gegangen und haben eine Bummel über den Markt und durch die kleinen Gässchen gemacht. Die Disney Dream lag mit uns am Pier und machte einen sehr schönen Eindruck .

ein schönes buntes Städtchen





An diesem Abend war die Ice Show angesagt, die uns sehr gut gefallen hat.


04.10. Seetag
Endlich verbrachten wir einmal einen ganzen Tag auf See und haben diesen dann auch sehr genossen. Unsere bevorzugten Sonnendecks lagen im Solarium, wo sich kaum jemand aufhält, sehr schöne Sonnenliegen aufgestellt sind und immer eine leichte Brise weht.





Das heißt nicht, dass auf den übrigen Sonnendecks Platzmangel herrscht. Trotz der vielen Passagiere verteilen sich diese auf dem gesamten Schiff und nirgendwo gibt es ein Gedrängel. Das hat uns immer wieder gewundert.
05.10. St. Thomas
Weil es uns nach mehr Meer war, sind wir mit einem Taxi an einen etwa 20 Min. entfernt gelegenen sehr schönen Strand gefahren und haben den Tag mehr oder weniger in den Wellen verbracht. Am Abend sind wir in das Musical Chicago gegangen, waren aber sehr enttäuscht, weil Bühnenbild und Gesang unseren Geschmack gar nicht getroffen hat. Aber das ist Ansichtssache und sehr subjektiv. Fotos haben wir auch nicht gemacht, weil der Herzallerliebste die Kamera vergessen hatte mitzunehmen.



so kommt man auch von A nach B

06.10. Sint Maarten
Diese Insel hat es uns angetan. Wir hatten vor ein paar Monaten einen Ausflug mit Bertolds Tour gebucht und waren begeistert, was uns auf dieser Tour an Informationen, Unterhaltung und Spaß geboten wurde. Sowohl der Guide als auch die Rundfahrt über diese wunderschöne Insel waren einfach nur klasse. Unterbrochen wurde die Tour durch einen 2 stündigen Aufenthalt an einem schönen Strand und einen Abstecher nach Maho Beach.

Nein, sie steht nicht auf der Straße



eine wirklich schöne Insel

Die Allure wird mit 220.000 t betankt

Linienverkehr auf Sint Maarten

Ungewöhnliche Haustiere, aber wer’s mag ....

ein schwarzer Seeigel

so lässt es sich aushalten

mit einem Cocktail an der Bar kann man die Warterei gut aushalten


und auch DHL beglückt die Planespotter

Die Headliner-Show „Beatlemania“ am Abend war auch super und das Publikum hat in Nostalgie schwelgend begeistert mitgemacht. Bei den alten Songs der Beatles ist einem schon ganz schwummerig ums Herz geworden.

Kostüme und Songs aus Sergant Pepper’s Lonley Hearts Club Band
Die Band hat das Publikum zum Toben und bei „Imagine“ zum Weinen gebracht
07.10. Seetag
Diesen Tag haben wir wieder sehr genossen und er wurde durch die unglaublich faszinierende Blue Planet Show am Abend abgerundet. Was hier geboten wird, sowohl an Technik, Bühnenbild, Tanz, Gesang und Spannung ist wirklich toll.
Da Ginatessy schon bald auf der Allure in die Karibik startet, möchte ich nicht allzu viel verraten. Schaut Euch einfach die Bilder an und wer mehr davon wissen möchte, kann gerne per PN anfragen.









08.10. Seetag
In der Nacht braute sich ein Sturm zusammen und hat uns den letzten Seetag an Bord ein wenig vermiest. Die Sonnendecks und alle im Aqua-Theater stattfindenden Veranstaltungen wurden aus Sicherheitsgründen gecancelt. Uns hat der Wellengang nichts ausgemacht, aber man sah tagsüber weniger Menschen als sonst und am Abend blieben viele Tische im Restaurant leer. Schade, wir hätten gerne noch einen Tag Sonne gehabt, denn Zuhause sollte uns ja wieder ein Schiet-Wetter erwarten.


In Fort Lauderdale gab es, wie ich schon in meinem Vorbericht erwähnte, ein ziemliches Chaos beim Check-out, was aber nicht RCCL anzulasten ist. Ich bin sicher, dass die Home Security künftig mehr Personal an Bord schickt, um ein derartiges Durcheinander zu vermeiden.
Mit dem Shuttlebus ging es dann schnell zum Flughafen. Der Rückflug war recht ruppig, weil wir in viele Turbulenzen gerieten. Und trotz einer ganzen Ist-mir-alles-egal-Pille ging es mir sehr schlecht und ich hatte furchtbare Angst. Aber alles vergeht, so auch dieser gruselige Flug.
Was nicht vergeht, ist der unvergleichbare Eindruck von der Allure, den beiden sehr schönen Kreuzfahrten, den erlebnisreichen Ausflügen und nicht zuletzt das Kennenlernen einiger sehr netter Leute. Wie sagt man so schön: Das Gesamtpaket muss stimmen!
Was auch nicht unerwähnt bleiben soll ist, dass die Allure ausgesprochen behindertenfreundlich ist. So befinden sich an einigen Pools Einstiegslifts für Gehbehinderte und bei den Veranstaltungen, ob Eis-Show, Musical etc. sind Simultanübersetzer für die Gehörlosen da. Behindertengerechte Kabine sind ja ohnehin selbstverständlich.
Ich hoffe, ich konnte Eure Neugier auf die Allure otS stillen. Das Äußere sieht nicht besonders schön, sondern eher klotzig aus. Aber das Innere überzeugt durch eine unglaubliche Vielfalt an Aktivitäten, Restaurationen, Shops und Bars, und nicht zuletzt Möglichkeiten, sich ungestört zurückziehen zu können. Denn so viele Sonnendecks liegen am Heck jeweils am Ende der Gänge und die meisten wissen nicht, dass diese existieren und so werden sie auch kaum genutzt. 6000 Passagiere verteilen sich so gut auf dem Schiff, dass es nirgendwo ein Gedränge gibt. Und eine ausgefeilte Logistik trägt das ihre dazu bei.
Sicher habe ich das eine oder andere vergessen und von manchen Teilen des Schiffs keine Fotos eingestellt, wie z.B. vom Casino, das ja fast überall gleich aussieht. Wer also noch etwas wissen oder sehen möchte, her mit der PN. Ich denke, wir haben – bis auf Brücke, Küche und Maschinenraum – so ziemlich jeden Fleck fotografiert.