Majesty of the Seas 10.05.-14.05.2010
Am 8.5.2010 machten wir uns auf den Weg zum Flughafen Frankfurt und freuten uns schon riesig auf unsere Fahrten mit der Majesty of the Seas und der Oasis of the Seas.
Zum Glück hat uns der Vulkanausbruch keinen Strich durch unser Vorhaben gemacht und nach ca. 11 Stunden Flug und vielen Umwegen landeten wir endlich auf dem Flughafen in Miami!
Dort suchten wir uns ein Taxi und fuhren in unser 1. Hotel dem Courtyard Mariott at Dolphin Mall. Ein sehr schönes und neues Hotel in Miami. Man läuft ca. 50 m bis zur Mall und da wir einen Tag Shopping eingeplant hatten, war die Lage ideal! Das Hotel wird von einer netten jungen Frau aus Erfurt gemanagt, was wir am Tag unserer Abreise erfuhren.
Direkt vorm Haus ist ein riesiger Parkplatz und es hat für amerikanische Verhältnisse ein sehr gutes Frühstück! Die Zimmer sind sehr groß, sauber und das Hotel verfügt über einen Pool.
Montag:
Gegen 10.00 Uhr fuhren wir zum Hafen und es ging pünktlich um 11.00 Uhr auf die Majesty otS.
Wir hatten mit Absicht erst das kleinste Schiff von Royal Caribbean gebucht, um den Unterschied zur Oasis zu sehen. Wir wurden nicht enttäuscht, eher positiv überrascht!




Hier noch ein paar Daten zur Majesty otS:
• Baureihe: Sovereign Klasse
• Länge: 268 Meter
• Breite: 32 Meter
• Tiefgang: 7,6 Meter
• Passagiere: 2.350
• Bruttoraumzahl: 73.941 Tonnen
• Geschwindigkeit: 19 Knoten
• Stromspannung: 110/220 V
• Inbetriebnahme: April 1992
• Renovierung: Januar 2007
Gebucht hatten wir eine Außenkabine mit großem Fenster auf Deck 9/9538.
Uns gefiel die Kabine sehr gut!

Dienstag: Key West
Bei strahlendem Sonnenschein liefen wir in Key West ein. Wir hatten uns für eine Trolleytour entschieden und wurden nicht enttäuscht! Ein sehr schöner Ort und wir möchten ihn auf alle Fälle nochmals besuchen.

Am Abend waren wir zum Crown&Anchor Treffen eingeladen. Die Majesty otS wird von Kapitän Per Arne Kjonso aus Norwegen geführt. Wir durften ihn persönlich kennen lernen und er ist ein sehr netter älterer Kapitän, der durch seine freundliche und sympathische Art überzeugt!
Er berichtete, dass das Schiff ausgebucht ist, über 70 % der Reisenden zum 1. Mal mit Royal Carribean unterwegs sind. Er nahm sich über eine Stunde Zeit und beantwortete alle Fragen mit Charme und Witz.
Am Ende stellte er uns noch ein Ehepaar aus den USA vor, die diesmal ihre
228. Kreuzfahrt mit RC machten. „Ihnen gehört ein Teil des Schiffes“, scherzte der Kapitän. Das ältere Ehepaar begründete ihre vielen Fahrten damit, dass sie im Winter an Bord eines Schiffes billiger leben als an Land und sie werden an Bord immer sehr gut betreut.
Mittwoch: Nassau, Bahamas
Wir gingen von Bord, kauften uns 2 Tickets für das Wassertaxi und fuhren ins Atlantis Paradise Island Casino & Resort, eines der größten Hotelkomplexe der Welt.
Wir gingen durch das Casino direkt in den kostenlosen Bereich des Aquariums und konnten dann das Hotel und seine Anlagen von außen besichtigen.
Zurück sind wir dann mit einem Taxi (4,- Dollar pro Mann) zum Hafen gefahren.




Donnerstag: Coco Cay
Coco Cay ist eine sehr schöne Privatinsel von Royal Caribbean und wir verbrachten den Tag am Strand.


Freitag: Ende der Kreuzfahrt in Miami
Fazit:
Uns hat die Kreuzfahrt sehr gut gefallen! Die Majesty of the Seas ist ein sehr schönes Schiff, mit sehr nettem Personal, sehr gutem Essen und die Anlaufhäfen waren sehr schön!
Wir werden diese Reise auf jeden Fall wieder buchen!
Einziger Negativpunkt, der uns aber nicht aufregte, da Fehler passieren können:
Am 3. Abend lag eine Zwischenrechnung im Zimmer und zum ersten Mal war unsere Abrechnung falsch. Wir hatten beim Checkin extra A durchgestrichen, B angekreuzt und sogar noch farblich markiert. Da hatte wohl jemand bei RC geschlafen. Zum Glück nehmen wir immer eine Kopie mit. Wir also hin zur Rezeption und hatten sogar eine deutschsprachige Ansprechpartnerin. Diese entschuldigte sich mehrmals für den Fehler, der aber im Moment nicht mehr behoben werden kann. Sie gab uns eine US-Telefonnummer und wenn wir es noch ändern wollen, sollen wir uns nach der Reise dort melden. Es handelte sich in unserem Fall nur um ein paar Cent und somit war die Sache für uns erledigt. Würden wir ja mehr Geld für das Gespräch ausgeben. Ärgerlich ist es aber trotzdem, denn wenn das öfters vorkommt, summiert es sich natürlich.
Die Mitarbeiterin gab uns aber noch einen Tip. Wir sollen bei jeder Kreuzfahrt am Abend des 1. Tages zur Rezeption gehen und nochmals überprüfen lassen, ob unsere Abrechnung auch wirklich in Dollar erfolgt. Am Abfahrtstag kann man es auf dem Schiff noch ändern.
Diesen Rat haben wir dann sofort auf der Oasis befolgt und die waren nicht erstaunt über die Nachfrage, da es wohl schon öfters vorkam.