So, nun wie versprochen ein kurzer Reisebericht von uns :
Alles ging am 17.03. in Hannover los. Von dort ging es über Amsterdam nach New York wo wir einen Stop-Over von 2 Tagen eingebaut haben. Unser Hotel ließ sich gut vom JFK aus erreichen und was einfach nur super und der Preis stimmte dabei auch noch. Würden auf Grund unserer Erfahrungen das Geld sparen was man an Mehrpreisen für Hotels mitten in Manhattan bezahlt und wieder ein Hotel in Long Island City wählen. Dazu koam ein super Blick auf die Stadt von unserem Fenster aus.
Am nächsten Tag sind wir bei 18 Grad und Sonne mit den Hop-On Hop Off Bussen durch ganz New York unterwegs gewesen. Haben sowohl Uptown als auch Downtown gesehen und waren auch für 2 Stunden in Brooklyn unterwegs. Für einen Kurztrip sind diese Busse wirklich zu empfehlen. Am Samstag ging es dann noch mit der Staten Island Ferry an der Freiheits-Statue vorbei und abends dann auf nach San Juan / Puerto Rico.
Da wir dort nach Mitternacht ankamen haben wir an diesem Tag nicht mehr viel von der Stadt gesehen außer Burger Kind gegenüber des Hotels :o)
Am Sonntag sind wir gegen Mittag direkt vom Hotel zum Schiff. Eigentlich wollten wir noch die Altstadt unsicher machen, hatten aber auf Grund der letzten beiden New york Tage keine rechte Lust und so haben wir faul auf dem Sonnendeck gelegen und gewartet bis unsere Koffer an der Kabine ankamen.
Ab 12Uhr konnten wir das Schiff uneingeschränkt nutzen. Check In verlief schnell und problemlos. An Bord haben wir gleich eine Soda Flatrate gekauft und haben es uns am Mittagsbuffett schmecken lassen.Bis zum ausschiffen um 22 Uhr waren wir dann doch eher faul.
Unsere Kabine lag auf Deck 11 und wir fanden es super !!
Die Carnival Victory ist schon etwas älter, was vor allem an der Farbauswahl auffällt. Aber es ist alles sauber und gepflegt so dass wir uns in keinem Fall beklagen können. Unsere Kabine sah aus wie im Prospekt und unser Balkon lag ganz oben (dadurch ohne jegliche Überdachung (z.B. durch Balkon darüber). Hatten da oben jedoch einen tollen Ausblick. Außerdem waren auf unserem Deck nur wenige Kabinen, so dass der Gang sehr kurz war und dadurch im Vergleich zu den Gängen auf z.B. Deck 7 eine gewisse Privatsphäre vermittelte.
Außerdem haben die Kabinen auf Deck 11 nicht ein Fenster und eine Tür, sondern zwei Bodentiefe Fenster wovon man eins als Schiebetür nutzt. So hat man bereits morgens vom Bett aus einen super Ausblick und kann sich schon auf den Tag freuen :o)
St.Thomas : Erster Stop St. Thomas. Die Insel ist sehr klein und wir haben sie mit Henry erkundet. Habe die Tour vorab im Internet gebucht. Wir wurden mit Schild empfangen und vom Hafen ging es dann zu zweit nach Hause zu ihm wo er uns die Wasserversorgung der Insel erklärte sowie einen kurzen Ausflug in die Flora und Fauna unternommen hat. Danach sind wir durch die ärmen und parallel die reicheren Stadtteile gefahren und waren natürlich an allen wichtigen Aussichtspunkten. Zum Schluß waren wir noch für zwei Stunden faul am Strand (Margens Bay (richtig geschrieben ? Ich bin mir nicht sicher :o).
Insgesamt ein gelungener Tag und den Guide kann ich nur weiter empfehlen. Er ist bereits Rentner und war vorher als Cop auf der Insel tätig die er heiß und innig liebt, was man genau an seinen Erzählungen merkt.
Seetag : Faul sein, Schatten suchen, lesen ... was man an einem Seetag eben so macht :o)
Barbados : Über die Insel mag ich gar nicht viel schreiben. Wir waren sehr enttäuscht, da wir uns irgendwie mehr versprochen haben. Hatten auch einen Ausflug gebucht, der das Beste der Insel rausgeholt hat aber er konnte ja auch nicht zaubern. Wir haben auf keiner der anderen Inseln soviel Armut gesehen und insgesamt gibt die Insel nicht viel her.Wir waren im Flower Forest. Den wiederum fanden wir sehr schön und wirklich sehenswert mit vielen wilden Blumen, Bäumen und Sträuchern.
St. Lucia : Hier waren wir mit einem anderen deutschen Pärchen und einem deutschen Auswanderer unterwegs. Haben die Zeit die wir hatten voll genutzt und können die Ausflüge mit den beiden nur weiter empfehlen. Wir konnten jederzeit Wünsche äußern wo wir vielleicht unbedingt hinwollen oder wo wir kurz anhalten wollen um ein Foto zu machen etc. Leider hat sich seit letztem Jahr Oktober wohl einiges verändert auf der Insel. Dieter hat uns erzählt, dass es bei dem Hurrikan viele Erdrutsche gab und so bei den Pitons heute nichts mehr zu sehen ist. Die natürlichen Becken wie auch die heißen Quellen sind verschüttet und eigentlich riecht es oben nur noch nach Schwefel und mehr Besonderheiten gibt es nicht. Außerdem werden derzeit noch viele Straßen saniert und viele Wasserfälle gibt es nicht mehr. Wir sind aber trotzdem Richtung Süden gefahren und haben einfach die tolle Natur der Insel genossen.
St. Kitts: Auf St. Kitts haben wir ebenfalls einen Ausflug gemacht, der uns in diesem Fall jedoch nicht so wirklich gefallen hat. Dieses mal waren wir 10 Personen und der Guide wirkte als wäre er eher auf der Flucht als auf einer Tour. Wo wir sonst problemlos Fotos aus dem Auto machen konnten, da alle entsprechend langsam gefahren sind war das hier kaum möglich. Haben die wohl wichtigsten Punkte der Insel besucht und waren bei Caribelle Batik, beim Fort Brimstone und am Bloody Point. Danach ging es dann zum Strand wo wir unbegrenzte Zeit hatten. Das ist bei 10 Personen natürlich schwierig zu managen und als wir dann am Strand waren und schon die 5 Reisebusse gesehen haben die dort von der Carnival standen und dann die Menschenmassen dazu. Dazu nicht ein Fleck Schatten haben wir mit einem anderen Pärchen zusammen mitgeteilt, dass wir dann lieber direkt zurück zum Schiff wollen und die anderen sind dort noch geschlagene 3,5 Stunden geblieben. Zurück am Hafen waren wir noch ein wenig in der Stadt zu Fuß unterwegs.
St. Maarten : Unsere absolute Lieblingsinsel der Insel die wir angefahren haben und wir möchten noch mal hin. Aus Zeitgründen mussten wir uns hier entscheiden was wir machen und sind so mit dem Taxi zum Maho Beach gefahren. Dort waren wir bis ca. 12:30 Uhr. Dann füllte es sich und der von uns belegte Schattenplatz wurde langsam zum Brutkasten. Mit Schatten war da nichts mehr und so sind wir wieder zurück zum Hafen. Dort haben wir Handtücher etc weg gebracht und sind dann noch mal mit dem Wassertaxi nach Philipsburg und sind dort bis zur letzten Minute unterwegs gewesen. Das nächste mal möchten wir dort unbedingt eine Inselrundfahrt machen.
San Juan: Nach der Kreuzfahrt hatten wir noch 2 Tage in San Juan. Hatten ein Guesthouse gebucht. Die Lage war wirklich erstklassig. Mit Liegestühlen und Frühstückstischen direkt am langen Strand. Das ist wirklich super und sehr erholsam. Leider war unser Zimmer eine Zumutung und das Geld nicht wert. Konnten uns in den zwei Tagen auch nicht mehr aufraffen und waren eben einfach nur faul.
So, dass soll eine kurze Zusammenfassung unserer Reise sein. Sollte jemand noch Fragen haben, dann immer raus damit. Bin ja auch immer froh wenn ich bevor es los geht fragen kann und eure super Antworten bekomme !!
Und entschuldigt bitte falls sich Rechtschreibfehler eingeschlichen haben
Mod. cruisy: Titel angepasst