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THEMA: REISEBERICHT von der COSTA-PACIFICA 27.04.11 - 08.05.11 Kulturschätze im Mittelmeer

REISEBERICHT von der COSTA-PACIFICA 27.04.11 - 08.05.11 Kulturschätze im Mittelmeer 15 Mai 2011 14:27 #23977

Die Route:
27.04 Abfahrt Savona
28.04 Seetag
29.04. Katakolon
30.04. Seetag
01.05 Limassol /Zypern
02.05 Rhodos/Griechenland
03.05 Marmaris/Türkei
04.05 Izmir/Türkei
05.05 Piräus/Griechenland
06.05. Seetag
07.05. Civitavecchia/Italien
08.05 Savona und Tschüss

Da uns leider, wie bereits im Roll Call-Thread geschrieben, die Wunschdestinationen in Israel gestrichen wurden, sind wir diese Kreuzfahrt, da wir fast alle Destinationen bis auf Marmaris schon kannten, ganz locker und ohne Bildungs- und Ausflugsstress angegangen.

Leider gab es gleich am Beginn der Reise Unstimmigkeiten wegen des vorab gebuchten SAMSARA-Paketes, aber darüber werde ich in einem eigenen Thread detailliert berichten.

Anzumerken ist vielleicht noch ,dass dies 12-tägige Reise um knappe Eur 900.-- zusätzlich dem Samsara-Dream Paket, angeboten wurde, was bei Reisebeschreibungen durchaus berückischtigt werden sollte.
Ums doppelte Geld, kann ich natürlich mehr erwarten.

Am 27.4. gings frühmorgens los zum Flughafen Wien-Schwechat. Wir hatten einen Billigflug mit der AUA (Redticket ) gebucht, bereits am Vorabend Online eingecheckt und kamen blitzschnell durch alle Kontrollen. Nach einem ruhigen Flug erreichten wir nach einer Stunde Mailand-Malpensa. Um ca 12h wurden wir vom Costa-Transferbus abgeholt und verbrachten die 2 Stunden Fahrzeit nach Savona meist schlafend.
In Savona wartete bereits die COSTA-PACIFICA auf uns. Sie ist eines der neuesten und größten Schiffe der Costa-Reederei, Baujahr 2009, baugleich mit der Concordia und Serena, verfügt über 2504 Kabinen (davon 500 Balkonkabinen) für max. 3.780 Personen wobei bei unserer Reise knapp 3000 Gäste an Bord waren, die sich auf 5 Restaurants, 13 Bars, 2 Swimmingpools mit ausfahrbarem Dach, 3stöckigem Theater etc. aufteilten sowie dem 6000 m2 großen und über 2 Decks reichenden SAMSARA-Spa Bereich der für uns auf dieser Reise noch eine große Bedeutung bekommen sollte.
Auf Grund unseres Gold-Pearl Status der auch eine bevorzugte Einschiffung enthält, durften wir sofort ohne lästige Wartezeit aufs Schiff. Da wir bereits mit der Concordia unterwegs waren, hatten wir auch keine Orientierungsprobleme mehr und fühlten uns vom ersten Augenblick an daheim.

Die Pacifica ist für uns auf alle Fälle von den uns bekannten großen Costa- Schiffen (Magica, Concordia) das mit dem geschmackvollstem und ansprechendstem Interieur. Die Magica z.B. dürfte ja einem Alptraum eines ital. Designers entsprungen sein, aber das ist eine andere Geschichte.

Wir suchten sofort unsere Kabine auf, wo bereits unsere Koffer, die Bordkarten, Bademäntel, der Begrüssungsprosecco im Eiskübel und die ersten Infos über unsere Reise warteten. Leider fanden wir keine Unterlagen über das Samsarapaket, machten uns einstweilen noch keine Sorgen.

Die Kabine - wir buchen immer die billigste Innenkabine, da wir diese ja sowieso nur zum umziehen und schlafen, sowie zum gelegentlichen Duschen:) benützen – entsprach unseren Erwartungen. Für diese Preisklasse recht geräumig, mit überraschend viel Stauraum, einer paktischen –silikonfreien- Nasszelle, Flachbildfernseher und blitzsauber, was sie dank unseres vorbildlichen Kabinenstewarts auch während der ganzen Reise blieb.

Da nach der langen Reise der Hunger an uns nagte, machten wir uns sofort auf den Weg zum Buffetrestaurant, das am Einschiffungstag länger geöffnet hat.
Es blieb übrigens unser einziger Besuch in diesem Restaurant, da uns meist schon beim Anblick der in den sonderbarsten Zusammenstellungen angeräumten Plastikteller (von denen dann meist mehr als die Hälfte sowieso wieder zurückgeht) die von kurzbehosten, schwitzenden Mitreisenden mit ausgefahrenen Ellenbogen durch die Gegend geschleppt werden, der Appetit vergeht und wir generell das servierte Essen in den Haptrestaurants bevorzugen.
Die Qualität der Speisen war allerdings durchaus ansprechend und der Hunger groß genug um etwaige Unzulänglichkeiten zu vergessen.

Wir hatten für diese Reise das All-inclusive Paket, welches uns während der Essenszeiten alle Getränke sicherte, gebucht, und tranken unser erstes Gläschen auf die kommende Kreuzfahrt.
Frisch gestärkt ging es ab zur Reception, da wir auf unserer Kabine ein Tischkärtchen für das normale Hauptrestaurant und nicht für das Samsara-Restaurant vorgefunden hatten und dies klären wollten.
Hier begann dann leider der erste Ärger. Die Unfreundlichkeit und Kompetenzlosigkeit des vorwiegend ital. Receptionspersonals (allerdings der einzige Minusposten beim sonst durchgehend freundlichen und hilfsbereiten Personal) zieht sich leider durch fast alle Costa-Kreuzfahrten. Anscheinend gibt es ganz spezielle Kurse fürs Augenverdrehen und Kundenabwimmeln um so einen Posten zu bekommen.
Die sichtlich gestresste Dame fühlte sich, wie vorauszusehen, nicht zuständig und wollte von uns, dass wir die Sache beim Maitre klären sollten.
Da bei diesem die Schlange wegen der üblichen Tisch und Tischzeitänderungen bereits sehr lang war und wir nicht einsahen, dass wir uns wegen eines Fehlers von Costa ewig lange anstellen sollten, wurde die in holprigem englisch und italienisch geführte Diskussion bald recht laut, worauf sich dann doch in deutschsprachiger Receptionist fand, der sich bereit erklärte, die Angelegenheit für uns zu klären.
Vorerst beruhigt gingen wir wieder zurück in die Kabine und machten uns ans auspacken
.
Da es mittlerweile Abend geworden war, zogen wir uns um und machten uns auf, das Schiff zu erkunden.

Die Aufteilung der Gästebereiche ist fast ident mit dem der Concordia und sehr praktisch. Fast alle Bars, das Kasino und die Geschäfte befinden sich auf Deck 5 und man kann sich bei einem kleinen Bummel einen schönen Überblick schaffen.
Nachdem wir uns einen Aperitif genehmigt hatten , machten wir uns auf die Suche nach unserem Restaurant und wurden positiv überrascht. Das Samsara-Restaurant ist angenehm klein und intim, bietet max. ca. 50 Plätze (wobei noch ein Zusatzraum zur Verfügung gestanden hätte) wobei durch die offenen Essenszeiten fast nie mehr als 10-15 Gäste am Stück anwesend waren. Ein relaxtes 4-köfiges Kellnerteam + Bartender las uns in der Folge jeden Wunsch von den Augen ab und machte jede Mahlzeit zu einem angenehmen Erlebnis. Man hatte nie das Gefühl mit weiteren 3000 Gästen am Schiff zu sein und die Kreufahrt bekam fast privaten Charakter.
Es gibt eine eigene, etwas kalorienreduzierte Speisekarte, die keine Wünsche offen ließ, wobei auch die Möglichkeit bestand, falls man wirklich nichts genehmes finden konnte, sich auch Speisen aus dem Haptrestaurant servieren zu lassen.
Das Essen wird, wie wir später bei einer Küchenführung erfahren haben, an einer eigenen Station gekocht und war schlicht ausgezeichnet. Von Riesengambas über auf den Punkt gebratene Steaks, Entenbrust, Gänseleber, Lammrücken etc. kam alles mit der richtigen Temperatur und frisch auf den Tisch .
Die Ai-Getränke (wir tranken vorwiegend Weiß- oder Rotwein) kamen ebenfalls mit der richten Temperatur, wobei hier nicht glasweise ausgeschenkt wurde, sondern die Flasche (Weißwein mit Kühler) am Tisch blieb und recht großzügig nachgeschenkt wurde, was unsere Tanzschritte nach dem Essen in den Bars noch einiges beschwingter machte.
Einziger Nachteil (?) ist vielleicht, dass die Galaabende durch die räumliche Trennung spurlos an einem vorübergehen. Da wir aber schon unzählige mitgemacht haben, störte uns auch das nicht und wir genossen die ruhige und angenehme Atmosphäre, wobei es sicherlich möglich ist, nach einem Gespräch mit dem Maitre, einzelne Abende im Hauptrestaurant zu verbringen. Haben wir aber nicht ausprobiert.
Nach dem Abendessen gingen wir dann in die „Stadt“ auf einen Schaufensterbummel und suchten uns eine gemütliche Bar.

Da wir begeisterte Tänzer sind, blieben wir in der Grand Bar Rhapsody hängen wo von zwei Bands abwechselnd ausgezeichnete Tanzmusik (viele Standardtänze und keine Wischiwaschirhytmen) geboten wurde.
Nach dem Ende der zweiten – vorwiegend von Iitalienern genutzen Tischzeit – wurde die Tanzfläche dann allerdings von den tanzfreudigen Südländern mit Linetänzen blockiert und beim Ansicht der ersten Animateure, die diese Bars ebenfalls für Ihre Veranstaltungen nutzten, machten wir uns aus den Staub und verbrachten die letzten Stunde vor dem Schlafengehen zum Absacken in einer der kleinen Bars wo angenehme Barmusik geboten wurde. Es gab sogar eine mexikanisches Trio (von uns „Los Krawallos“ getauft) und eine Wien-Bar mit einem ausgezeichneten Streicherensemble.

Totmüde fielen wir dann in unsre Betten und schliefen ausgezeichnet dem nächsten Tag entgegen.


28.04 SEETAG

Nachdem wir lange und ausgezeichnet geschlafen hatten, nahmen wir unser Frühstück (wie auch alle anderen Mahlzeiten) im Samsara-Restaurant ein. Da ich ein ausgesprochener Morgenmuffel bin, genoss ich die Ruhe und Aufmerksamkeit der Kellner besonders.

Leider gingen dann die Streitereien und die Aufregung wegen des Samsarapaketes weiter, bis endlich vor Mittags die deutsche Hostess Pauline, die uns sehr hilfreich zur Seite stand, mit den Zugangsberechtigungen in Form eines Magnetarmbandes, das einem alle Türen zu dem Spa-Bereich öffnete, den Gutscheinen für die in diesem Paket enthaltenen Anwendungen und einem zusätzlichen Eur 150,-- Gutscheines als Entschuldigung für den Ärger, vor unserer Kabine stand.

Gelöst gings dann ab zum Mittagessen und danach zu unserem ersten Besuch im Spa-Bereich.

Wir hatten zwar schon einen Tag, statt einem Landgang in Tunis, im Spa-Bereich der Concordia verbracht und wussten ungefähr was auf uns zukommt, waren dann aber trotzdem begeistert.

Auf einer Fläche von 6000m2 erwarten einem im unteren Bereich 5 verschiedene Saunas mit den unterschiedlichste Wärme- und Feuchtigkeitsstufen, beheizte verflieste Relaxliegen und überall ein herrlich Ausblick durch Panoramafenster aus Meer. Weiters gibt es auf dieser Ebene eine Ruheoase mit Himmelbetten und einen riesigen Whirlpool. Im oberen Stock befinden sich, neben den Räumen für die diversen Massagen und Anwendungen, der Wintergarten( unserer vorwiegender Aufenthalt während der nächsten Tage) - der mit Panoramablick, komfortablen Liegen und flex. Abtrennungen zwischen den Betten eine echte Oase der Ruhe bietet. Es waren fast nie mehr als ein Drittel der vorhanden Plätze belegt und somit konnte man wirklich ungestört relaxen. An zwei unbesetzten Bars steht immer ein Samowar mit den verschiedensten Teesorten, Orangenjuice und Eiswasser zur freien Verfügung.
Ein nebenan befindlicher öffentlicher Fitnessraum mit an die 30 verschiedenen nagelneuen Cardiogeräten und etlichen Kraftmaschinen, sowie einem Trainerteam welches sich nicht versteckte sondern den Anwendern hilfreich zur Seite stand, ließ ebenfalls keine Wünsche offen.

Mit lesen, plantschen, schwitzen und dösen, einem weiteren schönen Abendessen und einem kleinen Tänzchen haben wir den ersten Seetag durchaus erfreulich über die Runden gebracht.



So, vorerst genug geschwafelt. Wie es weiterging erfährt Ihr in den nächsten Tagen.

Lg-Willi

p.s.: wer einen Rechtschreibfehler findet, darf in gerne behalten!
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Aw: REISEBERICHT von der COSTA-PACIFICA 27.04.11 - 08.05.11 Kulturschätze im Mittelmeer 15 Mai 2011 19:43 #23984

Hallo Willi,

:danke: für Deine ausführlichen Beschreibungen. Das verspricht, ein sehr interessanter Reisebericht zu werden und ich freue mich schon auf die Fortsetzung :yep:

LG Conni
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Aw: REISEBERICHT von der COSTA-PACIFICA 27.04.11 - 08.05.11 Kulturschätze im Mittelmeer 15 Mai 2011 20:02 #23985

Hallo Willi,

vielen Dank für den ersten Teil von deinem Bericht, da ich selber weiß wie viel Arbeit dahinter steckt und Herzblut es kosten kann. Hatte die Sache am Anfang ganz schön unterschätzt. Das mit dem Samsara Bereich hört sich ja wirklich richtig gut an. :good: Da euch die meisten Anlaufstellen schon bekannt waren und die neuen leider gestrichen wurden, war dieses Dream Paket sicherlich eine sehr gute Alternative. Hoffe noch etwas mehr darüber lesen zu dürfen! Natürlich bin ich ganz gespannt auf deine Berichte von Messina und Limassol und freue mich bereits jetzt auf den zweiten Teil. :reading: Damit uns allen die Zeit nicht zu lang wird, habe ich für deine kurze Werbeunterbrechung ( Hallo Jürgen :winken: ) ein kleines Filmchen eingefügt.



Viele liebe Grüße :bye:
Hartmut
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Aw: REISEBERICHT von der COSTA-PACIFICA 27.04.11 - 08.05.11 Kulturschätze im Mittelmeer 15 Mai 2011 20:35 #23986

@Ösiwilli: :thx: für den ersten Teil deines Reiseberichts! Hast du gut gemacht!

@Boefi: :thx: für dieses tolle Video - war trotz der Länge total fesselnd, und macht Lust auf MEER! ;-)
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Aw: REISEBERICHT von der COSTA-PACIFICA 27.04.11 - 08.05.11 Kulturschätze im Mittelmeer 17 Mai 2011 15:52 #24022

Hallo Ösiwilli,

vielen Dank für Deinen bisherigen tollen Bericht. :bravo:

Es ist ja erfreulich, daß Ihr ein ausgezeichnetes Essen hattet.

Als begeisterte Tänzer seid Ihr ja voll auf Eure Kosten gekommen. :good:

Der Spa - Bereich scheint ja wirklich gigantisch zu sein.

Freue mich schon auf Teil 2. :drehen: :ship: :freu:

LG Welle
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Aw: REISEBERICHT von der COSTA-PACIFICA 27.04.11 - 08.05.11 Kulturschätze im Mittelmeer 17 Mai 2011 17:00 #24024

Hallo Willi,

:danke: für deinen Beitrag. Das ist schon mal ein vielversprechender 1. Teil :applaus:. Bin schon gespannt auf die Fortsetzung....
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Gruß
Thorsten

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Aw: REISEBERICHT von der COSTA-PACIFICA 27.04.11 - 08.05.11 Kulturschätze im Mittelmeer 17 Mai 2011 21:33 #24064

Servus miteinander!

@Hartmut: Danke! Dein Video erspart mir viele Worte zum Schiff und ist nicht gelogen oder geschönt.

Das schöne Gartenwetter in Österreich und das Wachstum des Grases läßt mir zwar kaum Zeit für den Blechdeppen um Reiseberichte einzuippen, aber nichtsdestotrotz,ein kurzer Zwischensprint:

29.04 KATAKOLON

Nach einem ausgezeichneten Frühstück, bei dem eines alles was Herz und Magen begehrte serviert wurde, war es bald Zeit zu dem vormittags angesetzten Gold-Pearl-Club-Capitäns-Cocktail (welch ein Wort!) zu spazieren, der in angenehm intimen Rahmen in einer Bar abgehalten wurde und bei dem sich der Kapitän nicht nur persönlich dem unvermeidlichen Foto stellte ( anstatt sich reinkopieren zu lassen) sondern auch mit Kreuzfahrt- und Hoteldirektor von Tisch zu Tisch ging und mit den Gästen plauderte.

Leicht illuminiert von einigen Gläsern Sekt ließen wir uns, da dies bereits unser dritter Besuch in diesem Hafen war und wir den einzigen interessanten Ausflug nach Olympia schon beim ersten Mal absolvierten, vorerst das Mittagessen gut schmecken und genossen einen ausgezeichneten Ristretto (für mich ist übrigens als Dauerkaffeetrinker das Coffeepackage ein Segen) auf dem fast menschenleeren Deck 12 bei schöner Aussicht, bevor wir uns auf einen kurzen Landgang machten.

Katakolon selbst ist bloß eine Aneinanderreihung von Touristenläden und Strandbars, die man in einer knappen halben Stunde durch hat und dient eigentlich nur als Ausgangspunkt für die Ausflüge nach Olympia.

Für einen Badeaufenthalt an einem der anschließenden Strände war es leider noch zu kühl und so kehrten wir recht bald auf unser deutlich schöneres Schiff zurück und „samsaraten“ den restlichen Nachmittag.

Nach dem obligaten Aperitif besuchten wir diesen Abend das Spezialitätenrestaurant Blue Moon

Der Besuch dieses Clubrestaurant war auf unseren bisherigen Costa-Kreuzfahrten immer ein Erlebnis, diesmal jedoch eine große Enttäuschung.
Die Atmosphäre war zwar wie immer - ruhig, dezent, mit angenehmer Klaviermusik – sehr angenehm, das Service – Rotwein wird in einer großen Zeremonie am Tisch dekantiert, Fisch und Entrecote am Wagen filetiert und serviert – perfekt, aber das Essen leider schlicht und einfach schlecht.

Für das Spezialitätenrestaurant ist eine eigene Küchencrew vor Ort zuständig, die voll ausließ.

Ich hatte als Hauptgang Lammrücken bestellt, der leider nicht am Stück gebraten wurde, sondern aus zwei einzelnen Koteletts, welche staubtrocken und hart auf den Tisch kamen, sowie einem doppelten Stück, welches gerade noch die Qualität des Fleisches erahnen ließ, bestand. Ein grünliches, gummiähnliches Gebilde sollte ein Spinatsoufflee darstellen und war typisch alt und im Mikro aufgewärmt. Die Qualität der restlichen Speisen war auch nicht wirklich überragend, was wir dann auch im abschließen vorgelegten Fragebogen vermerkten.

Ob es etwas genützt hat, werden wir nie erfahren, da wir den zweiten uns zustehenden Besuch absagten und uns lieber weiter im Samsara-Restaurant kulinarisch verwöhnen ließen, wo uns übrigens Tage später das fast gleiche Gericht in ausgezeichneter Qualität (zartrosa und butterweich) serviert wurde.

Da wir etwas Aufheiterung nötig hatten, besuchten wir noch das Theater Stardust, wo diesen Abend ein Sänger aus einer der Bars einen grandiosen Soloabend hinlegte und die Haussänger, die sonst die Theatergäste mit ihren Stimmchen malträtierten, weit in den Schatten stellte.

Nach einem ausgiebigen Verdauungstänzchen gingen wir dann, mit der Aussicht auf einen weiteren erholsamen Seetag, schlafen.

30.04. SEETAG

Frühstück, samsarisieren, Mittagessen und nachmittags eine exklusive Küchenführung, die sich dank des österreichischen Küchenchefs Hr. Jauch, der die wenigen deutschsprechend Gäste betreute, sehr interessant gestaltete und uns in bisher unbekannte Bereiche führte.
Nach dem folgenden Sekt und exzellenten Grüßen aus der Küche, war es auch schon Zeit zum Umziehen und für den üblichen Ablauf des restlichen Abends:
Trinken, Essen und Trinken, Tanzen und Trinken, nichts mehr trinken und schlafen.


01.05. LIMASSOL

Limassol hatten wir bereits früher kennengelernt und damals den Ausflug nach Kurium, zum Apollo-Tempel und Omodos absolviert.

Die römischen Ausgrabungen von Kurum sind vielleicht lokal eine Sehenswürdigkeit, aber nach Leptis Magna, Pompeji, Herkulaneum und Ephesos bloß eine von vielen im Mittelmeeraum.
Gut in Erinnerung haben wir den kleinen Ort Omodos mit seinem Kloster, engen Gässchen und netten Lokalen sowie die Fahrt durch die abwechslungsreiche Landschaft.

Da als Ausflugsalternative bloß eine Dreckschluckjeepfahrt durch die Botanik zur Verfügung stand, fuhren wir mit dem Costa-Shuttlebus um 6 Euro direkt nach Limassol um die Altstadt zu besichtigen.

Leider werden in dieser gerade die Straßen total aufgerissen und so wurde der Spaziergang zum Hindernislauf. Außerdem hatten am 1.Mai alle Geschäfte bis auf die üblichen verdächtigen Touristenfallen geschlossen und dementsprechend flau war das Ambiente in dieser durchaus netten Altstadt. Nach einem kurzen Abstecher zur hübschen Strandpromenade, welche ebenfalls zur Zeit teilweise Baustelle ist, fuhren wir wieder zurück zum Schiff um ein, wie immer, erfreuliches Mittagsmahl zu genießen und die erste im Samsarapaket enthaltene Massage nicht zu versäumen.

Wir hatten uns für eine balinesische Version entschieden und es wurde zu einer der besten Massagen, die ich je genossen hatte. Nachdem ich schon während der einstündigen Behandlung mehrmals eingenickt war und am Ende durch einen sanften Gong wieder in die Wirklichkeit zurückgerufen werden musste, ging es total entspannt samsarisierend dem gewohnten abendlichen Ablauf entgegen:

Trink……………………..(siehe oben)

02.05 RHODOS

Rhodos ist eine Destination, die wir immer wieder gerne anfahren, da es einfach eine hübsche Stadt ist und vom Schiff in wenigen Minuten zu erreichen ist.

Da wir nach 3 Besuchen mittlerweile fast jeden Stein in der Altstadt persönlich kennen, wollten wir diesmal auf eigene Faust Lindos besuchen.
Kurz ausserhalb der Stadtmauer, beim Yachthafen und dem Pier mit den 3 Windmühlen fährt ein öffentlicher Bus um 10 Euro nach Lindos hin- und zurück. Die Fahrzeit beträgt ca. 1 Std. und die Fahrt entlang der Küste mit seinen Badeorten ist sehr abwechslungsreich.

Lindos selbst ist, wenn auch natürlich ein Touristendisneyland , absolut sehenswert und erinnert mit seinem mittelartlichen Flair, den engen Gassen und weißgetünchten Häusern an Santorin, ohne Seilbahn, Eseln oder die eigenen geschundenen Beine bemühen zu müssen. Diese werden zwar bei einem kurzen Aufstieg zur Akropolis und zum Athenentempel dann doch etwas gefordert, was aber durch die herrliche Aussicht wettgemacht wird.

Bei der Rückfahrt des mit 30minütigen Intervallen fahrenden Busses solltet ihr nach einem „direkten“ fragen. Wir haben dies nicht getan und kennen seither nach einer um 40‘ längeren Fahrt jedes zweite Hotel an der Küste zwischen Lindos und Rhodos.

Rechtzeitig an Bord zurückgekehrt ging alles wieder seinen gewohnten erholsamen Lauf.

......................

DROHUNG!! Der Rest kommt auch noch!

LG - Willi
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Aw: REISEBERICHT von der COSTA-PACIFICA 27.04.11 - 08.05.11 Kulturschätze im Mittelmeer 19 Mai 2011 10:48 #24093

Hallo Willi,

vielen Dank für den 2. Teil Deines tollen Reisebrichtes. Freue mich schon auf die Fortsetzung :yep:
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Dirk



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Aw: REISEBERICHT von der COSTA-PACIFICA 27.04.11 - 08.05.11 Kulturschätze im Mittelmeer 19 Mai 2011 16:30 #24101

Hallo Willi,

da hätten sich aber zwei richtige Kaffeetrinker zusammen gefunden. Hatte das Cappuccino Paket erst ziemlich spät gesehen. Hätte sich bei mir auch gerechnet. 22 Cappuccino + 3 Spezial für 42,50 €. Ich hätte das Zeug literweise trinken können. Aber nächstes Mal bin ich klüger.

Da kann man mal wieder sehen. Dasselbe Schiff, ein anderes Lokal und zwei vollkommen unterschiedliche Essen. Hoffentlich war dein Lammrücken im Blue Moon Spezialitätenrestaurant nicht der Rest von icke`s berühmten Rinderschnitzel. Die von Costa werden sich bestimmt gedacht haben, wenn der Deutsche so lange und genüsslich darauf rum kaut, muss es doch was ganz besonderes sein. Mal sehen was der Österreicher dazu sagt. Entschuldige bitte icke aber dein Rinderschnitzel von der Fortuna geht mir einfach nicht aus den Kopf. :haha:
Willi, deine Frau möchte ich haben. Ich wäre froh, wenn wir in einer halben Stunde in Katakolon durch wären. Ich vermute mal ganz stark, dass ich nach einer halben Stunde immer noch vor dem zweiten, wenn ich ganz großes Glück habe schon vor dem dritten Laden stehe und geduldig draußen warte.

Vielen Dank für deine Ausflug Tipps in Limassol. Omodos werde ich auf jeden Fall im Auge behalten. Tendieren aber mehr zu dem Ausflug Paphos, mit dem einzigartigen Felsen der Aphrodite, dem Besuch der Königsgräber der Ptolemäer, die bei ihrer anzüglichen Bestattung zerteilt wurden und der Stadtbesichtigung von Paphos. Limassol selber ist bestimmt auch interessant, wenn die Bauarbeiten beendet sind. Über Rhodos ist alles gesagt. Für mich persönlich ein absolutes Highlight.

Freue mich schon auf den 3. Teil.

Viele liebe Grüße :bye:
Hartmut
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Aw: REISEBERICHT von der COSTA-PACIFICA 27.04.11 - 08.05.11 Kulturschätze im Mittelmeer 24 Mai 2011 22:03 #24220

Servus miteinander!

So, hier der angedrohte - da aber über das Schiff und das drumherum ja eh schon viel geschrieben wurde, gekürzte - letzte Teil des Reiseberichtes.

@ Hartmut: tut leid, meine Elisabeth gebe ich nicht her, da ich mir sonst keine weiteren Kreuzfahren leisten könnte.
Ickes Rinderschnitzel dürfte glücklicherweise auf der Fortuna geblieben sein und dort als Gummipuffer weitere Verwendung finden.

Weiter gehts:

03.05. MARMARIS

Marmaris war der einzige Hafen dieser Tour, den wir noch nicht kannten und wir haben uns, ehrlich gesagt, nicht besonders viel erwartet, wurden aber sehr positiv überrascht.
Marmaris ist eine entzückende kleine Stadt, die an Lindos erinnert. Hübsche kleine Häuschen, alles sehr gepflegt und um diese Jahreszeit auch noch ein bisschen verschlafen. In der Hochsaison dürfte hier allerdings, der Anzahl der Lokale nach zu schließen, die Hölle los sein.
Ein Spaziergang entlang des Hafens, brachte uns in den neueren Teil der Stadt, die mit einem tollen Basar, der eigentlich aus überdachten Geschäftsstrassen besteht, aufwarten kann.
Die unzähligen Yachten in allen Variationen beleben den kleinen Hafen und sind – vor allem für mich – eine Augenweide und verleiten zum Träumen.
Da wir hier das erste Mal waren und vorerst mal herumbummeln wollten, hatten wir uns auch um keinen Ausflug gekümmert, werden aber bei nächsten Mal Dalyan und Caunos besichtigen. Ein 7stündiger Ausflug, der teils mit Bus, teils auf Motorbooten unter anderem zu den Felsengräbern der lyrischen Könige führt.

Entlang der türkischen Küste, vorbei an der griechischen Insel Kos und durch die Meerenge von Bodrum gings dann weiter nach

04.05. IZMIR

Izmir hat uns ziemlich genau 10 Minuten – während denen wir von gefühlten hundert Taxifahrern und Fremdenführern angekeilt wurden - gesehen, dann sind wir wieder zurück auf unser schönes Schiff .

Diese Station eignet sich wirklich nur für einen Ausflug nach Ephesos. Da wir diesen, übrigens sehr empfehlenswerten, Ausflug bereits mal von Kusadasi aus gemacht haben, gab es keine weitere Veranlassung an Land zu bleiben und zwischen den hässlichen Betonbauten herumzuirren.

Lustigerweise gab es hier ein Costa-Treffen mit der Atlantica und der Romantica und wir hatten das Gefühl, dass Izmir nur angefahren wurde, um den drei Kapitänen eine gemütliche Plauderei zu ermöglichen , die dann tatsächlich mittags in unserem Samsara-Restaurant stattfand.

Neidisch sahen wir dann nach Mittags wie die beiden andern Costa-Schiffe im Konvoi abdampften, während wir in dem schrecklichen Hafen bis am Abend herumhängen mussten, was uns jedoch im Spa-Bereich deutlich leichter fiel.

05.05. PIRÄUS

Leider wurde der ganztätig geplante Aufenthalt wegen einer Streikdrohung der öffentlichen Bediensteten und da Costa befürchtete dieser könne auch auf das Hafenpersonal übergreifen auf 14h verkürzt.
Wir waren vor längerer Zeit bereits mal eine Woche in Athen und Umgebung und hatten vorgehabt, mit der U-Bahn in die Stadt zu fahren, ließen das aber wegen der unklaren Lage lieber bleiben.
Statt dessen fuhren wir mit dem Hopp on-Hopp off Bus, der seine Station nur wenige Schritte vom Hafen entfernt hat, um wenig Geld nach Athen bis in die Nähe der Akropolis. Leider konnten wir aus Zeitmangel nur diese besichtigen und ein wenig in der Plaka herumspazieren. Da es allerdings an diesem Tag alle paar Minuten schüttete, waren wir gar nicht unfroh, bald wieder zum Schiff zurückkehren zu müssen.
Ein gemütlicher Samsara-Nachmittag , der Kapitäns-Gala-Abend und ein netter Besuch im Theater ließen auch diesen Tag versöhnlich beenden.

06.05. SEETAG

Herrlich, wenn einem das schlechte Wetter egal ist, weil man gemütlich lesend und schlafend im Wintergarten des Spabereiches herumknotzt, sich zwischendurch massieren lässt und sich bloß zu den Mahlzeiten aufraffen muss, was sich aber durchaus lohnt.
Damit ist eigentlich schon alles gesagt und wir freuten uns bereits auf

07.05. CICITAVECCHIA

Da wir Rom bereits gut kennen, hatten wir nur den Auslug „Rom frei genießen“ gebucht, der nichts anderes als einen Transfer bis zum Petersplatz und, erfreulicherweise, zurück beinhaltet.

Es gibt zwar billigere Möglichkeiten, wie z.B. den Rom-Express der von einem Bahnhof kurz ausserhalb des Hafengeländes abfährt oder einen günstigen Bus, Rom zu erreichen aber uns war die Sicherheit der zeitgerechten Rückkehr aufs Schiff den Mehrpreis wert.

Vom Petersplatz bummelten wir zum Pantheon, tranken gemütlich einen Espresso auf der Piazza Navone und besuchten schließlich nach dem Besuch bei der Fontana di Trevi, trotz der langen Warteschlange, noch den Petersdom. Die Warteschlange wegen der Sicherheitsschleusen sieht übrigens schlimmer aus als sie ist und es geht recht flott weiter, also bitte nicht abschrecken lassen.

Keine 10 Minuten abseits des Touristenstroms fanden wir in einer kleinen Seitengasse eine nette Trattoria wo wir auf stoffgedecktem Tisch mit Stoffservietten für 2 super Pizzen, je ½ Liter Wein und Wasser sowie einen Espresso 22 Euro bezahlten.
So viel zu den angeblich teuren Preisen in Rom.

Pünktlich vom Bus abgeholt, gings wieder zurück und leider auch schon ans Packen.

Der letzte Abend unterschied sich nicht von den anderen, nur der Abschied von unserem perfekten Kellnerteam fiel schwer, was sich - verdienterweise - auch im Trinkgeld wiederspiegelte.

08.05. SAVONA

Nach einem letzen gemütlichen Frühstück im Samsara-Restaurant ging die Ausschiffung, wie gewohnt, problemlos über die Bühne und nach dem Transfer nach Mailand per Flugzeug wieder zurück in die Heimat zu unserm Hund und den drei Katzen die uns schon, teils erfreut, teils beleidigt , erwarteten.

FAZIT:

Eine erholsame Reise auf einem wunderschönen Schiff, die, nicht zuletzt wegen des Samsara-Dream-Paketes, trotz 3000 Passagieren an Bord nie den Eindruck von Massentourismus hinterließ.

Liebe Grüsse - Willi
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