Bilder werden noch folgen; bin gerade am sortieren

Ich werde auch einen Link posten, sobald die Schiffsbewertung auf Holidaycheck online ist; diese ist sehr ausführlich und ich wollte nicht für Shipedia eine extra Bewertung tippen.
Fazit: Kreuzfahrten möchte ich auch in Zukunft machen, aber nicht mehr mit Costa! Als nächstes möchten wir NCL und Royal Carribean ausprobieren.
21.02.
Es ging sehr früh los und die Nacht war bereits um 3 Uhr zu Ende. Um 6 Uhr ging der Flieger von München nach Frankfurt. Dort checkten wir um 8U hr bei der Condor ein, die uns um 15 Uhr nach Dubai bringen sollte. Wir hatten 2 Plätze am Notausgang, was nicht zu empfehlen ist, da die Füße dort einfrieren, aufgrund der Kälte an der Tür. Nachdem wir 30 Minuten über Dubai kreisen mussten, sind wir um 1 Uhr gelandet. Der Transfer des Gepäcks wurde von Costa übernommen und die Koffer wurden in der Nacht vor die Kabine gebracht. Wir checkten am Schiff um ca. 2 Uhr ein. Nachdem wir die ersten im Bus waren und auch als erstes den Flieger verlassen hatten, gab es bei der Passkontrolle und auch bei der Einschiffung keine Wartezeiten für uns.
22.02.
Am nächsten Tag ließen wir es zunächst ruhig angehen und haben gegen 11 Uhr im Selbstbedienungsrestaurant gefrühstückt. Wir hatten das Schiff nur kurz im Terminalbereich verlassen, da um 12 Uhr alle an Bord sein sollten. So blieb noch Zeit, sich Briefmarken und Karten zu kaufen und Dirham zu tauschen. Auch ein paar Fotos der Skyline und des Schiffes wurden gemacht. Die Rettungsübung zog sich unnötig in die Länge, da die Durchsagen in sämtlichen Sprachen erfolgten, da die meisten Leute in den Urlaub fahren, ohne derenglischen Sprache mächtig zu sein.
23.02.
Wir legten um 9 Uhr in Fujairah an und hatten eine Jeep Safari gebucht. Wer sich seinen Platz im Jeep aussuchen will, sollte schnell sein. Die Aufteilung im Fahrzeug nach Reihen ist wie folgt 1-3-2, wobei die beiden Plätze ganz hinten zu empfehlen sind. Mit Mittsgessen hat uns der Ausflug 109 Euro gekostet. Es wurde ein Fotostop an der Großbaustelle der neuen Straße durch die Berge gemacht, einer am Kamelfelsen, einer an einer tollen Kamelfarm und natürlich einmal zum Luft aus den Reifen lassen für die Wüste und zum Mittagessen. Der Fossil-Rock wurde leider nicht angefahren.
24.02.
Für Abu Dhabi würde ich von einem Costa Ausflug dringend abraten. Es sollte im Vorfeld ein Tisch im Emirates Palace reserviert werden. Die Tour dauerte mit dem Taxi 7h und wir haben 500 Dirham (100 Euro) bezahlt. Dies funktioniert nur, wenn man der englischen Sprache mächtig ist. Zunächst waren wir am Emirates Palace, wo uns viele Bereiche zugänglich waren. Konsumiert haben wir von unseren 20 Euro Mindestverzehr für die Reservierung einen Salat und ein Wasser, was sich vom Preis schön ausgegangen ist. Als nächstes ging es zur Marina Mall, wo sich bei genauerem Hinsehen schon das eine oder andere Schnäppchen machen lässt. Sehr faszinierend war im Anschluss die weiße Moschee in Abu Dhabi. Das Heritage Village im Anschluss zeigte, wie die Menschen dort früher lebten. Zum Schluss zeigte uns der Fahrer noch das Ende des Emirats, wo es nur Meer zusehen gab und auf Felsen geklettert werden musste. Auch um die Getränke und Essen hatte sich der Fahrer unterwegs gekümmert.
25.02.
Wir legten an diesem Tag schon eine halbe Stunde früher in Muskat an (13 Uhr). Wir gingen von Bord und es waren keine Menschen unterwegs. Mit dem Taxi besuchten wir den Palast des Sultans und diverse Burgen. Auch das Al Bustan Palace Hotel und den Strand haben wir besucht. Wer nicht mehr will, sollte dies dem Fahrer sehr deutlich sagen, da er sonst einfach umherfährt und versucht Zeit zu schinden. Diese Erfahrung haben wir an beiden Tagen gemacht. Die Stunde mit dem Taxi kostet 25 Euro.
26.02.
Am zweiten Tag in Muskat wollten wir uns noch die Moschee und den Muttrah Souk ansehen und den Rest des Tages am Pool entspannen. An der Moschee war sehr viel los, so dass wir nur einen Fotostopp außen einlegten. Wer in Abu Dhabi in der weißen Moschee war, wird an dieser Stelle ohnehin enttäuscht sein. Für einen echten Kaschmir Schal wollen die Verkäufer dann auch 100 Euro auf dem Souk bekommen. Es sollte auf das "K" bei Kaschmir geachtet werden, da es sich beim "C" um Fälschungen aus China handelt.
27.02.
An diesem Tag ging es schon dem Ende entgegen und wir legten um 13:00 in Dubai an. Mit dem Taxi ging es zum Burj al Arab zu einem Fotostop und dann weiter zur einen Palma, an deren Ende das Hotel Atlantis steht. Dort wurde ebenfalls für ein paar Fotos gehalten. Im Anschluss ging es zur Dubai Mall. Die Tour dauerte etwa 1,5 Stunden und kostete 30.- Euro. In der Dubai Mal war ausreichend Zeit zum Kauf von Souvernirs vorhanden, bevor es dann um 16:30 (perfekte Zeit) auf den Burj Khalifa ging. Mit Vorab-Reservierung via Internet klappt das Alles ohne Wartezeit. Inder Du bai Mall kann zu zweit auch günstig für 20.- Euro gegessen werden. Im Anschluss ging es dann zum künstlich angelegten See vor der Dubai Mall, um die Dubai Fountains anzusehen. Dies machten wir einmal um 18:30 zur Dämmerung und noch einmal um 19 Uhr bei Dunkelheit. Im Anschluss ging die Suche nach einem Taxi los. Hier sind Wartezeiten von bis zu 2h normal. Mein Tipp: Bei uns hat es gut geklappt, ein Taxi abzupassen, als Leute ausgestiegen sind. Der Fahrer wurde auch mit einem fairen Trinkgeld entlohnt.
28.02.
Am letzten Tag wollten wir uns nur bis Mittag beschäftigen und besuchten die vier bekannten Souks in Old Dubai. Das waren der Gold-, Gewürz-, Textil- und der Parfüm Souk. Einmal gesehen reichen auch die Souks. Eine Fahrt mit der Dhau auf dem Dubai Creek kostet mit 2 Personen pro Person 25 Dirham. Die Fahrt dauert eine halbe Stunde und ist sehr zu empfehlen. Costa wirft dann seine Gäste um 16:30 Uhr aus der Kabine, um sie bis 21 Uhr am Schiff rumsitzen zu lassen. Es geht dann endlich zum Flughafen und siehe da, der Flieger hat wieder eine Außenposition. Nach einer Stunde Verspätung kommen endlich die Busse, wobei das noch nicht alles war. Die Gäste dürfen sich noch rund eine halbe Stunde im Bus vor dem Flieger die Füße in den Bauch stehen. Der Flieger durfte eine Stunde Warteschleife fliegen, es lag also nicht an der Pünktlichkeit von Condor, sondern vielmehr am miserablen Organisationstalent des Flughafens in Dubai. Es gibt nur eine Start- und Landebahn und dazu unverhältnismäßig viele Gates, denn das Emirat ist ja an allen Ecken und Enden größenwahnsinnig.