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THEMA: Reisebericht: Costa Serena - Westliches Mittelmeer und Kanaren - 16. - 28. Jänner 2009

Reisebericht: Costa Serena - Westliches Mittelmeer und Kanaren - 16. - 28. Jänner 2009 07 Nov 2010 16:35 #20146

Und noch ein Reisebericht. Zwar vom vergangenen Jahr aber hoffentlich trotzdem interessant für euch

Die dazugehörigen Fotos findet ihr unter www.fotos.web.de/angi13/Westl_Mittelmeer_u_Kanaren
(Reiseroute Bild 000).

16. Jänner 2009, Anreise:

Wir, das sind mein Mann Raimund, unsere Tochter Claudia und ich, haben die Anreise wieder selbst organisiert und fliegen aus Sicherheitsgründen einen Tag früher nach Mailand. Um 3:15 ist Tagwache, denn der Flieger von Fly Niki startet schon um 6.40 Uhr und wir müssen eine ¾ - 1 Stunde Fahrzeit zum Flughafen einplanen. Zum Glück ist um diese Zeit wenig Verkehr in Wien und um 5 Uhr treffen wir uns mit Horst und Helga, einem mitreisenden befreundeten Ehepaar, beim Check-In. Hier müssen wir nur noch das Gepäck aufgeben, da wir unsere Bordkarten bereits am Vorabend übers Internet ausgedruckt haben. Sehr praktisch, denn wir konnten uns schon die Sitzplätze aussuchen. Schnell noch ein kleines Frühstück und kurz für kleine Kreuzfahrer-und Innen ausgetreten, dann fängt auch schon das Boarding an. Wir gehören schon zur letzten Partie, denn kaum haben alle ihre Sitzplätze eingenommen, rollt der Flieger auch schon zur Startbahn. Pünktlichst heben wir ab und auch die Landung in Mailand erfolgt planmäßig. Der etwa einstündige Flug war sehr schön, denn wir erleben einen wunderbaren Sonnenaufgang (Bild 1,2). Voriges Jahr (etwa 10 Tage später) hat sich Mailand schon frühlingshaft präsentiert, diesmal sind nicht nur die Alpen verschneit (Bild 3). Nach kurzer Wartezeit kommen unsere Trollies (was sind wir froh) und nun machen wir uns auf die Suche nach dem Schalter für die Tickets für den Malpensa-Shuttle. Wir kaufen gleich Return-Tickets, denn die sind ein wenig günstiger als Einzeltickes (12,-- €). Ein Bus steht schon vor dem Ausgang und fährt auch gleich ab. Das war’s dann aber mit der Schnelligkeit. Der Verkehr nach Mailand ist grauenhaft, wir fahren von einem Stau in den nächsten. Noch dazu fährt der Bus das Messegelände an; irgendwie hat man das Gefühl man fährt im Kreis und es dauert geschlagene 2 Stunden – also die doppelte Zeit Wien - Mailand - bis wir endlich bei der Statione Centrale ankommen (Bild 4, 5). Unser nächstes Ziel ist Varazze, ein Örtchen etwa 10 km vor Savona, wo wir eine Übernachtung im Hotel Coccodrillo (www.coccodrillo.it) gebucht haben (Bild 6, 7). Der einzige direkte Zug ohne in Genua umsteigen zu müssen fährt erst um 15:26, das heißt, wir haben noch locker 4 Stunden Zeit um eine kurze Besichtigung der Mailänder Innenstadt zu machen. Dachten wir, denn leider hat uns die Gepäckaufbewahrung einen gründlichen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir wussten leider nicht, dass ein Gepäckstück nur genau – und zwar ganz genau – 20 kg haben darf. Leider haben vier unserer Trollies 21,5 kg also keine Chance sie los zu werden. Um- oder Ausräumen können und wollen wir nicht, wir haben ja auch keine zusätzliche Tasche mit. Also nehmen wir einen früheren Zug, bei dem wir eben in Genua in einen Regionalzug umsteigen müssen. Was wir uns sparen wollten, denn italienische Bahnhöfe kennen offenbar weder Aufzug noch Rolltreppe (Statione Centrale in Mailand ausgenommen). Also die schweren Trollies die Treppen runter und am nächsten Bahnsteig die Treppen wieder raufgeschleppt. Dasselbe natürlich in Varazze, da ist ja der Bahnhof noch unscheinbarer als in Genua. Aber zum Glück ist das Hotel wirklich nur 100 – 150 m vom Bahnhof entfernt und nachdem wir die Trollies dann noch die Hoteltreppe hinauf zum Eingang (Bild 8) gehievt haben, ist unser heutiges Tagesziel erreicht. Eine nette ältere Dame wartet an der Rezeption (Bild 9) schon auf uns und wir können sofort unsere Zimmer beziehen. Wir bekommen ein geräumiges Dreibettzimmer, wo sogar noch eine vierte Person Platz gehabt hätte. Aber nicht unbedingt ein großer Erwachsener, weil es doch nur Zusatzbetten sind. Für unsere nicht allzu große 20-jährige Tochter ist es gerade ausreichend. (Bilder 10-13)
Nachdem wir uns ein wenig frisch gemacht haben, beschließen wir den Ort ein wenig zu erforschen. Wir spazieren die Strandpromenade entlang, die von schönen Palmen umsäumt ist (Bilder 14-17). Auf dem Rückweg gehen wir durch die Gassen der Altstadt, die uns sehr gut gefällt (Bilder 18-22). Als wir bei einem Geschäft in dem es Pizzastücke gibt vorbeikommen, können wir nicht mehr widerstehen und erstehen jeder ein Stück. Das ist dann auch gleich unser Abendessen. Zurück im Hotel trinken wir noch etwas an der Bar (Bild 23) und gehen dann zeitig schlafen.

17. Jänner 2009, Einschiffung:

Um 8 Uhr treffen wir uns zum Frühstück (Bilder 24-26), welches für italienische Verhältnisse sehr üppig ist. Schnittkäse, Schinken, eine Art hauchdünner Räucherfisch (keine Ahnung welcher Fisch das war, hat aber gut geschmeckt), Marmelade, Müsli, Joghurt, Obst, Toast, Gebäck und eine schöne Auswahl an Kuchen. Es gab sogar einen Panettone, den ich so gerne esse. Natürlich auch Tee, Kaffe (aus dem Automaten) und Fruchtsäfte. Wir waren sehr zufrieden, würden das Hotel auch wieder wählen, wenn wir mal wieder von Savona abfahren. Die Möblierung ist zwar nicht neu, aber in einem sauberen Zustand und für eine Nacht mehr als ok. Es wurde auch geheizt, was bei den doch niedrigen Temperaturen angebracht war. Von der nahen Eisenbahn haben wir nichts gehört, haben aber natürlich kein Fenster offen gehabt. Daher können wir auch nicht sagen, ob es etwaige Lärmbelästigungen gibt. Das Hotel haben wir ausgewählt, weil es auch einen Taxidienst zum Schiff anbietet (pro Person 10,-- €). Das hat dann auch gut geklappt. Auch den Preis von 130,-- € für das Dreibettzimmer mit Frühstück fanden wir angemessen.
Da das Taxi uns aber erst um 11:15 abholen wird, haben wir noch gut 2 Stunden Zeit um noch mal in die Altstadt zu spazieren und sind wieder ganz hingerissen wie nett es hier ist (Bilder 27-33). Pünktlich werden wir abgeholt und fahren die reizvolle Küstenstraße entlang nach Savona. Die Freude ist groß, als wir die Serena in ihrer vollen Pracht das erste Mal sehen (Bild 34). Leider kommen gleichzeitig mit uns auch viele Busse an und es geht ziemlich hektisch zu (Bild 35). Sollten wir mal wieder den Taxiservice in Anspruch nehmen, werden wir um eine frühere Abholung bitten um dem großen Trubel zu entkommen. Wir erhalten die Einschiffungsnummer 15, haben also reichlich Zeit um uns auch mal Savona ein wenig anzusehen. Ich persönlich finde, dass das Stadtbild ja von einigen hässlichen Bauten verschandelt ist. Deshalb bin ich umso mehr von den reizvollen Gässchen und alten Gebäuden überrascht, die sich dahinter verbergen (Bilder 36-44).
Zurück am Hafen müssen wir feststellen, dass erst die Einschiffungsnummer 4 dran ist - und das endlos lang, es geht überhaupt nichts weiter (Bild 45). Endlich wird auch ein zweiter Zugang geöffnet und nach kurzen 1 ¾ Stunden sind wir um etwa 14:30 an Bord (Bild 46-49). Helga und Horsts Kabine ist auf Deck 6 Centaurus, unsere auf Deck 1 Andromeda. Da mein Mann und ich voriges Jahr auf der baugleichen Concordia unterwegs waren, haben wir kein Problem unsere Kabine 1215 zu finden. Und jetzt kommt die große Überraschung für uns. Wir hatten eine Innenkabine gebucht und siehe da – es waren zwei Bullaugen drin, also für uns eine Außenkabine (Bild 50). Ich habe zwar am Deckplan gesehen, dass die Kabine an der Schiffsaußenseite liegt, habe aber nicht damit gerechnet, dass nur die Kategorie Innen berechnet wird obwohl 2 Bullaugen vorhanden sind. Sie ist für 3 Personen angenehm geräumig und wir fühlen uns gleich wohl. Per Schiffstelefon verabreden wir uns mit unseren Freunden zuerst mal im Buffet Prometeo zum Essen. Gestärkt durchstreifen wir mal kurz das Schiff um Helga, Horst und Claudia einen ersten Überblick zu verschaffen. Zurück in der Kabine sind bereits alle Trollies eingetroffen und wir machen uns mal ans auspacken. Pünktlich um 17 Uhr verlässt die Serena den Hafen von Savona (Bilder 51-54) und um 17:30 Uhr beginnt die Rettungsübung. Und dann ist es auch schon Zeit zum Abendessen, wo wir uns mit H + H treffen. Erfreulicherweise wurde unserer Bitte auf einen gemeinsamen Tisch entsprochen. Wir hatten nämlich telefonisch bei Costa Deutschland darum gebeten, da unsere Freunde zu einem späten Zeitpunkt gebucht hatten. Unsere philippinischen Kellner Joel und Damaso sind sehr nett und aufmerksam (Bild 54a). Auch der Tisch im Restaurant Vesta ist ein Treffer, wir sitzen in ruhiger Lage gleich neben einem Fenster mit Sonnenuntergangsausblick zum Abendessen (Bild 54b). Danach genehmigen wir uns den ersten Cocktail dieser Kreuzfahrt im Salon Luna. Horst und,Helga sind müde und Raimund fühlt sich nicht ganz wohl, er hat offenbar eine Erkältung von zu Hause mitgebracht, verziehen sich dann in die Kabine. Meine Tochter und ich möchten noch ins Theater. Auf dem Weg dorthin werden wir von einer Fotografin gestoppt, mit der wir uns eine ganze Weile unterhalten. Schließlich verabschieden wir uns, da die Show bereits angefangen hat, kommen aber nicht weit. Wir kommen an einem Besatzungsmitglied höheren Ranges vorbei und mir fällt auf, dass der Gruß sehr österreichisch geklungen hat. Also bleibe ich stehen und um mir das Namensschild anzuschauen und es ist tatsächlich ein Österreicher. Und noch dazu jemand, dem ich schöne Grüße ausrichten soll (von einer Kollegin von Costa Österreich, die ich kurz zuvor auf der Wiener Ferienmesse getroffen habe). Es ist der Service-Direktor der Serena, Eduard Puckl, der immerhin 850 der 1110 Besatzungsmitglieder „unter sich“ hat. Es gesellt sich auch noch sein Stellvertreter Francesco Parisi dazu und es wird eine angeregte Unterhaltung daraus. Vom Theater „Duo Silver Power und Lasershow“ sehen wir gerade noch den Schluss (Bild 55). Macht aber nichts, schließlich haben wir gleich am ersten Abend nette Besatzungsmitglieder kennen gelernt.

18. Jänner 2009, Barcelona:

Heute steht Barcelona auf dem Programm. Da wir aber erst gegen 12:30 anlegen werden, können wir ausschlafen und gehen erst um 8:45 frühstücken. Um 9:30 ist das Willkommensgespräch im Theater Giove mit den zwei deutschsprachigen Hostessen Elke (aus Deutschland) und Lucia (aus Österreich). Während eines kleinen Imbisses im Prometeo fährt die Serena bereits in den Hafen ein. Das ganze im Rückwärtsgang bis zum Terminal B (Bild 56). Gleich gegenüber liegt die Ex-Astoria von Transocean-Tours, bereits ohne Firmenemblem (Bild 57). Sonst kann ich keine weiteren Kreuzfahrtschiffe entdecken. Der Wettergott ist mit uns, wir haben schönes Frühlingswetter. Mit dem Hafenbus (Ticket im Bus 3,-- hin und zurück, bei Costa 6,--) fahren wir bis zur Columbussäule (Bild 58) und von dort gehen wir zur nahe gelegenen Metrostation Drassanes der Linie L3. Gleich auf Anhieb ziehen wir das richtige Ticket aus dem Automaten (T10-Ticket für 7,70 €) und schaffen es auch durch die Sperre (funktioniert wie in London, Ticket rein, abziehen, Sperre öffnet sich). Dieses Ticket eignet sich gut für kleine Gruppen, da es einfach hintereinander benutzt werden kann. Wir möchten zur Sagrada Familia und steigen daher bei der Station Diagonal auf die Linie L5 um. Was ein wenig Verwirrung schafft. Denn normalerweise ist der Anschluss im selben Gebäude, aber hier führt uns die Beschilderung hinauf auf die Straße. Weit und breit ist kein anderer Ab- oder Eingang zu sehen. Ein anderes Pärchen fragt einen Passanten und der erklärt dann, dass wir den Bodenmarkierungen folgen sollen, was wir auch tun. Nach etwa 5 Minuten erreichen wir dann tatsächlich den Abgang zur Linie L2. Also noch mal Ticket gezückt, durch die Sperre und kurz darauf ist auch schon die richtige Station erreicht. Die Sagrada ist gleich um die Ecke und zum Glück sind keine Menschenmassen bei den Ticketschaltern (11,-- Erwachsene, 9,-- für Pensionisten ab 65).

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Man betritt die Kirche durch die Westfassade (auch Passionsfassade), die nach Gaudis Tod begonnen wurde und noch unvollendet ist (Bilder 59, 60). Auch wenn die Kirche nach wie vor eine Baustelle ist, nimmt uns das Innere gleich gefangen. Angefangen von den Glasfenstern bis zu den Säulen, die an Bäume erinnern sollen (Bilder 61-64). Man könnte auch noch auf die Türme fahren (2,50 extra) aber sind uns zu viele Leute angestellt. Man verlässt das Gebäude an der so genannten Geburtsfassade, die noch zu Lebzeiten Gaudis fertig gestellt wurde und unterscheidet sich gewaltig von der Westfassade (Bild 65-70). Auch hier gibt es die Möglichkeit auf die Türme zu fahren und es ist viel weniger los als beim Vordereingang. Aber für uns wird es Zeit, denn wir möchten noch zur Casa Batlló fahren, einem weiteren Werk von Antoni Gaudi (Bilder 72-74). Mit der Linie L2 fahren wir bis zum Passeig de Gracia (Bild 75), von dort ist es nicht mehr weit. Aus Zeitgründen bewundern wir aber nur von außen dieses ungewöhnliche Haus (der Eintritt von 16,50 € ist auch nicht gerade wenig) und schlendern den Passeig hinunter bis zur Placa Catalunya mit einem kurzem Zwischenstopp in einer Tappasbar (Bild 76), in der wir einen wunderbaren Espresso trinken (5 Espresso 4,50 € - wo gibt’s denn so was!!!). Helga braucht noch ein Eis um den Rückweg über die Ramblas zu schaffen. Dort ist wirklich der Bär los; Musiker, lebende Figuren und jede Menge Menschen – das muss man erlebt haben (Bilder 80-85). Mit dem Hafenbus fahren wir zurück zur Serena. Der Nachmittag war für diese wunderbare Stadt einfach viel zu kurz.
Unseren Nach-dem-Essen-Cocktail trinken wir heute im Salon Cupido, in der Luna ist heute geschlossene Gesellschaft. Den Abend beschließen wir im Theater mit der Zaubershow „Zeuge des Unglaublichen“ mit dem Magier Martin.

19. Jänner 2009, Seetag:

Ein richtiger Ausrasttag. Unsere Aktivitäten beschränken sich auf den Italienischkurs und Lesen am Vormittag und auf Kaffeetrinken und Kartenspielen am Nachmittag. Wir fahren entlang der spanischen Küste wo schneebedeckte Berge zu sehen sind. Das Wetter ist kalt und windig, außer zum Luftschnappen gehen wir nicht raus, viel zu ungemütlich. Auch der Seegang wird merklich rauer. Vormittags erledigen wir auch endlich die Kreditkartenregistrierung. Obwohl es einen Nummernautomaten gibt, bekommen das offenbar viele nicht mit (oder wollen es nicht mitbekommen) und drängen herum. Es wird Zeit dass sich Costa da was Besseres einfallen lässt. Man hat an einem Seetag zwar Zeit, aber es gibt Schöneres als sich anzustellen. Am Nachmittag herrscht plötzlich Hektik am Schiff und sämtliche offene Heckbereiche werden gesperrt. Vom vorderen Teil des Schiffes können wir beobachten, wie ein Hubschrauber der Küstenwache (nehme ich mal an) über dem Deck schwebt, eine Person (wahrscheinlich einen Arzt) absetzt und nach einiger Zeit eine Tragbare hochgezogen wird. Bei den heutigen Windverhältnissen eine wahre Meisterleistung des Piloten (Bilder 86-88). Später erfahre ich von Francesco, dass ein älterer Passagier massive Lungenprobleme hatte und er deshalb ausgeflogen wurde. Heute ist das erste Gala-Diner und wir machen uns schick. Gegen 21 Uhr passieren wir die Straße von Gibraltar, leider ist es da schon stockfinster und man kann das europäische und afrikanische Ufer nur anhand der Lichter erahnen. Heute ist der Salon Luna wieder zugänglich und wir scherzen mit der ganz reizenden chinesischen Barmaid. Sie bringt uns bei, was Prost und Grüß Gott auf Chinesisch heißt und wir ihr ein paar wichtige österreichische Worte wie schiach und Oachkatzlschwoaf. Auf jeden Fall haben wir viel Spaß. Im Theater gibt es heute die „Big Band Show“ mit den Sängern Bashier Lawrence und René Hunter. Renés Stimme kennen wir vom Vorjahr von der Concordia und haben ihre Stimme als ziemlich schrill in Erinnerung. Aber offenbar harmoniert sie mit diesem Partner besser, heute ist die Show recht gut. Dann heißt es aber ab ins Bett, denn morgen müssen wir früh raus. Da sich unsere Kabine fast ganz vorne im Bug befindet, macht sich der Seegang anständig bemerkbar. Trotzdem schlafen wir sofort ein, denn die Schiffsbewegungen sind so, als ob uns jemand in den Schlaf wiegt.

20. Jänner 2009, Casablanca:

Für Casablanca haben wir den einzigen Landausflug (Casablanca und Rabat) gebucht. Das heißt Tagwache um 5:45 und Frühstück um 6:30, denn um 7:45 müssen wir schon im Salon Luna sein. Das Wetter ist scheußlich, leichter Regen bei nur 5°; hoffentlich wird es besser (Bild 89). Unser Führer heißt Rashid und spricht gut Deutsch. Die Tour beginnt mit einer Rundfahrt durch Casablanca mit einem Stopp in einem typischen Markt (Bilder 90-95), wo wir aber sehr rasch durchgeschleift werden. Danach ist das Highlight Casablancas an der Reihe: die Moschee Mohammed II.

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Ein Mammutbauwerk, das nach der Moschee von Mekka die größte Moschee der Welt sein und 100.000 Gläubigen Platz bieten soll (Bilder 96-98). Wir besichtigen den prachtvollen Innenraum (Bilder 99-104) und eine Etage tiefer die traditionellen Reinigungsbrunnen (eh nur 124 Stück) (Bild 105). Alles sehr beeindruckend. Auf dem Weg zum Bus erwischt uns ein kräftiger Regenschauer, obwohl kurz davor noch die Sonne hervorgeblinzelt hat. Der nächste Halt ist ein Laden mit typischen marokkanischen Erzeugnissen. Man meint fast in Ali Babas Schatzhöhle zu sein (Bilder 106, 107). Im Königspalast von Casablanca können wir auch die prächtigen Innenhöfe besichtigen (Bilder 108-111), auf einem kleinen Rundgang wird uns auch die neue Medina gezeigt (Bilder 111a-113). Nächster Punkt der Stadtrundfahrt ist noch ein kurzer Halt bei der Kirche Sacre-Coeur (Bilder 114, 115), beim Justizpalast (Bild 116) und Rathaus (es regnet leider schon wieder) (Bild 117), dann fahren wir in Richtung Rabat weiter. Irgendwo unterwegs, ich glaube es war Mohammedia, bekommen wir ein gutes Mittagessen, ganz traditionell gekochte Speisen in der Tajine, auch Couscous fehlt nicht. Nachspeisen, Wasser und Tischwein sind inklusive. (Bild 118)
In Rabat angekommen fahren wir zuerst zum Königspalast, den wir aber nur von außen besichtigen dürfen (Bilder 119-122). Hier gesellt sich auch ein örtlicher Führer dazu, der uns vieles über Rabat erzählt. Besonders sehenswert in dieser Stadt ist der Hassanturm, das Wahrzeichen Rabats, der etwas erhöht mit einem wunderschönen Blick auf den Atlantik liegt. Die Moschee und der Hassanturm wurden Ende des 12. in Auftrag gegeben; es sollte die größte islamische Moschee werden. Aber das bereits in großen Teilen fertig gestellte Projekt wurde unvollendet liegen gelassen, zudem zerstörte im Jahr 1755 ein Erdbeben weite Teile der Anlage, sodass heute nur noch Teile der Mauer, verschieden hohe Säulen und der Turm (der statt der geplanten 80 Meter nur 44 Meter hoch in den Himmel ragt) zu sehen sind (Bild 123, 124).
Am Rande der Moscheeruinen befindet sich das Mausoleum von Mohammed V (Bilder 125-127). Die Grabanlage besteht aus einer Moschee, einem Mausoleum und einer kleinen Gedenkstätte. Die Wächter im Mausoleumsbereich sind in Tracht mit Pluderhosen und Schärpen geschmückt und sind das Fotografieren offenbar gewöhnt (Bild 128).
Jetzt bessert sich das Wetter, es ist zwar noch immer etwas windig und kühl aber endlich haben wir Sonne und blauen Himmel. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Bus besichtigen wir die Kasbah des Oudaia (Bilder 130-133). Wir schlendern zuerst durch eine andalusisch anmutende Gartenanlage, kommen an einem maurischen Cafe vorbei (Bild 134), von dem man einen wunderbaren Blick auf den hier in den Atlantik mündenden Fluss Bou Regreg und nach Salé hat (Bild 135). Dann führt uns der lokale Führer durch die vielen verwinkelten, in blau-weiß gehaltenen Gassen, die wir sehr reizvoll finden (Bilder 136-139). Zurück am Bus übernimmt Rashid wieder das Kommando und es geht zurück nach Casablanca. Ein Stück fahren wir direkt am Atlantik entlang, dessen Wellen uns ein beeindruckendes Schauspiel liefern (Bilder 140, 141).
Letzter Punkt des Ausflugs ist eine marokkanische „Apotheke“ in der viele Gewürze und Naturheilmittel angeboten werden. Das ist halt der Minuspunkt bei den geführten Touren, irgendeine Verkaufsveranstaltung ist fast immer dabei. Obwohl ich sagen muss, dass es ganz interessant ist, die vielen Wirkungen dieser natürlichen „Medizin“ zu erfahren (Bilder 142, 143).
Auf dem Weg zum Hafen kommen wir noch beim legendären „Ricks Cafe“ aus dem Film Casablanca vorbei. Obwohl hier keine einzige Szene gedreht wurde (nur Studioaufnahmen), ist dieses Cafe ein bekannter Touristentreffpunkt (Bilder 144, 145).
Alles in allem ein interessantes Land, dass sich in vielem von Ägypten unterscheidet, besonders aber beim Dreck. Marokko wirkte um einiges gepflegter, man hatte auf den Straßen nicht dass Gefühl durch eine Müllhalde zu fahren. Natürlich sah man auch Slums, bei denen man aber offenbar versucht hat, sie hinter Mauern zu verstecken. Der französische Einfluss ist noch in vielen Bereichen erkennbar.
Gegen 19 Uhr sind wir zurück auf der Serena. Wir gehen heute ins Prometeo essen, da es für unsere erste Sitzung im Vesta bereits zu spät ist. Wir sind heute rechtschaffen müde und gehen bald in die Kabine. Daher findet das Klassische Konzert mit den Meistern Gyoezoe Seka (Klavier) und Gyula Paradi (Violine) ohne uns statt. Mit etwas Verspätung legen wir um 21:30 ab. Ich stehe bei unseren Bullaugen und kann genau sehen, dass der Wellengang immer stärker wird je näher wir der Hafenausfahrt kommen. Auf offener See beginnt das Schiff regelrecht zu ächzen und man spürt deutlich wie es eintaucht und wieder in die Höhe geht. Nichts desto trotz schlafen wir gut und friedlich bis zum nächsten Morgen.

21. Jänner 2009, Seetag:

Auf dem Weg zum Frühstück entdecken wir verdächtige feuchte Flecken am Gang und auch der Geruch ist stellenweise nicht gerade angenehm. Offenbar ist da einigen Passagieren etwas aus dem Gesicht gefallen. Heute finden wir auch zum ersten Mal Speibsackerl verteilt auf den Geländern. Unserer Tochter ist heute auch nicht so gut und nachdem sie eine Tablette genommen hat, legt sie sich wieder hin. Auch mir ist ein wenig flau im Magen, aber es ist erträglich. Außerdem ist heute die zweite Italienischstunde dran, die ich nicht versäumen möchte. Heute ist es endlich einmal sonnig und man spürt, dass es wärmer wird. Also lege ich mich raus aufs Deck und genieße die frische Seeluft (Bilder 146, 147). Hier draußen fühlt sich mein Magen auch gleich besser und gegen 13 Uhr gegen wir alle ins Prometeo essen. Um 14 Uhr ist im Theater Giove ein Vortrag über die Kanarischen Inseln und Madeira, der die Vorfreude an diesen Aufenthalten vergrößert. In der Cafeteria Juventas trinken C. und ich Schokolade und ich muss sagen: mmmmmh, so was Gutes hab ich noch nicht getrunken. Es bleibt fast der Löffel darin stecken und die Nussstücke darin sind sowieso schmatz. Heute reißt es uns herum, denn um 17 Uhr wollen wir noch unbedingt den Vortrag „Hinter den Kulissen der C. Serena“ anhören und es ist tatsächlich sehr interessant. Sogar der Kapitän Paolo Benini nimmt sich Zeit, um ein wenig über sein Schiff zu erzählen. Dabei erfahren wir, dass die gestrige Ausfahrt aus Casablanca gar nicht so ohne war. Denn der Kapitän hat auf eigene Verantwortung den Lotsen schon vor der vorgesehenen Zeit von Bord gehen lassen, da das Umsteigen ins Lotsenboot zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr möglich gewesen wäre. Dann ist es auch schon wieder Zeit für das Abendessen, den Cocktail in der Luna und fürs Theater. Die Comedy Show von Titto Lester war echt witzig, hat uns gut gefallen.

22. Jänner 2009, Lanzarote

Tagwache 6 Uhr, Frühstück um 7, wir legen überpünktlich kurz nach 7 Uhr schon an. Kurz darauf legt auch die MSC Fantasia an (Bild 148). Ist ja die Serena schon kein kleines Schiff, aber die Fantasia ist echt ein Wahnsinnspott. Noch vor 8 Uhr verlassen wir das Schiff und finden auch gleich die Autovermietstation. Ich habe nach ein paar vergeblichen Versuchen bei einigen Vermietern es doch noch geschafft, eine Auto direkt ab Hafen zu bekommen. Erstaunlicherweise gibt es auch einen Stand von Cicar, die mir in einem (fand ich) eher unhöflichen Mail zurückschrieben, dass ein Auto nur vom Stadtbüro in Arrecife verfügbar ist. Aha, und warum ist da nun doch ein Stand? Egal ich hab nicht nachgefragt, mit uns hat eben wer anderer das Geschäft gemacht. Die Formalitäten am Hertzstand waren geschwind erledigt und schon wurden wir zu dem bestellten Citroen Picasso geführt. Wir haben uns für die Nordtour entschieden und möchten als erstes zum Kaktusgarten in der Nähe von Guatiza.

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Zwar verpassen wir mal gleich die Abzweigung in Richtung Teguise, aber nach einer Ehrenrunde klappt es dann mit dem richtigen Weg. Am Kaktusgarten (Eintritt 5,-- €) eingelangt stehen schon 4 Busse von MSC und Costa aber es ist noch geschlossen (Bild 149). Mit dem ersten Schwung kommen wir dann hinein und sind begeistert. So viele verschiedene Kakteen haben wir noch nicht gesehen. Und auch die Gestaltung des Gartens ist beeindruckend (Bilder 150-156). Er ist wie vieles auf der Insel ein Werk von César Manrique, einem lanzerotenischen Künstler und Naturschützer, von dem wir heute noch einiges zu sehen bekommen.
Nächste Station ist die Jameos del Agua (Eintritt 8,-- €) (Bild 157), eine ebenfalls von Manrique gestaltete Höhle (Bild 158). Sie ist Teil des Lavafeldes des Volcan de la Corona, das ein einzigartiges, zusammenhängendens Höhlensystem vulkanischen Ursprungs bildet, welches vom Vulkan über die Cueva de los Verdes bis hin zur Küste unter die Meeresoberfläche reicht. Das Wort Jameo stammt aus dem Wortschatz der Guanchen und bedeutet so viel wie Hohlraum oder Höhle. Eine Besonderheit sind die im unterirdischen See lebenden weißen Krebse (Munidopsis polymorpha) die sonst nur in ozeanischen Tiefen von etwa 2000 Metern vorkommen (Bild 159). Geht man am See vorbei kommt man über Treppen hinauf zum Schwimmbecken (Bilder 160-164), das eigens für diesen Rahmen von César Manrique entworfen wurde. Es ist einfach wunderschön, noch dazu können wir das alles fast ganz allein genießen – keine Busse weit und breit.
Nur etwa 500 m weiter ist die Cueva de los Verdes (Eintritt 8,-- €), die ebenfalls aus dem Lavafeld des Vulkans entstanden ist (Bilder 165, 166). Von dem sechs Kilometer langen Tunnel sind rund zwei Kilometer begehbar. Helga begleitet uns nicht hinein, denn sie fühlt sich so tief unter der Erde nicht wohl. Wir aber machen eine Führung mit, die in Spanisch und Englisch angeboten wird. Unsere Führerin hat ein irrsinniges Temperament und spricht so schnell, dass wir sie kaum verstehen können, aber nur die Höhle allein ist schon ein tolles Erlebnis (Bilder 167-170). Wieder zurück an der Oberfläche fahren wir die Küstenstraße entlang nach Orzola, dem nördlichsten Fischerhafen der Insel. Von dort fahren auch die Fähren zur Insel La Graziosa. Aber wir sind hier, weil wir Hunger haben und im Restaurant Chargo Viejo (Bild 171) kriegen wir ein wirklich gutes und preiswertes (für 3 Personen 23,-- € mit je einem Getränk) Mittagessen. Claudia und ich essen je ein Spanisches Omelette (Bild 172), Raimund gegrillte Sardinen (Bild 173) mit den besonderen Kartoffeln der Insel, den Papas arrugadas (= runzlige Kartoffeln mit einer Salzkruste). Dazu bekommen wir ein frisch aufgebackenes Baguett und die Inselspezialität Mojo Picón und Mojo Verde, zwei würzige Soßen, die zu fast allem gegessen werden (Bilder 174). Helga genießt eine große Portion Calamare (Bild 175) und Horst ein Thunfischsteak (Bild 176).
Frisch gestärkt fahren wir in Richtung Mirador del Rio. Die Straße schraubt sich den Berg hinauf und bietet einen wunderschönen Blick zurück auf Orzola (Bild 177). Auf den Feldern kann man die Steinmauern sehen, in deren Schutz Weinreben und andere Feldfrüchte wachsen (Bild 178). Die Besonderheit des Lavagesteins ist die Fähigkeit, Wasser zu speichern und es dann langsam an die Pflanzen abzugeben. So ist es trotz der Kargheit der Insel möglich Wein, Kartoffeln und viele andere Feldfrüchte zu ziehen. Auch sehen wir gelb und violett blühende Wiesen (Bild 179), wir haben wohl gerade eine der schönsten Jahreszeiten erwischt. Der beliebte Aussichtspunkt Mirador del Rio (Eintritt 4,50) (Bild 180) befindet sich in 475 Metern Höhe an der Steilküste des Famara-Massivs und bietet einen grandiosen Ausblick auf La Graziosa (Bild 181) und weitere kleine Inseln.

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Am Fuße des Abhangs liegt eine der ältesten Salinen der Kanaren (Bild 182), dessen rötlich schimmerndes Wasser schon von Weitem zu sehen ist. Die Wasserfarbe ist auf winzige Salinenkrebse zurückzuführen. Im Inneren gibt es einen Souvenierladen, einen Ruheraum und ein Cafe. Durch die großzügige Verglasung wird der Ausblick auch vom Innenraum ermöglicht und macht das Kaffeetrinken zu einem besonderen Vergnügen (Bilder 183, 184). Treppen führen zu einer weiteren Aussichtsterrasse (Bild 185).
Nächste Etappe ist Haria, das Tal der tausend Palmen, was auch zweifellos stimmt. Besonders beeindruckend finden wir die schwarzen terrassenförmig angelegten Felder (Bild 186). Am Mirador de Haria machen wir einen kurzen Stopp, wir sind immerhin ca. 600 m hoch und die Nordinsel liegt uns zu Füßen (Bilder 187, 188).
Letzter Punkt unseres heutigen Ausflugs ist Tahiche (Bild 189), in dem wir das ehemalige Wohnhaus Manriques besichtigen (Bilder 190-193). Beim Bau des Hauses stieß Manrique auf Lavablasen, die er ausbaute und zu verschiedenen Wohnräumen umgestaltete. Das Gebäude mit einer Wohnfläche von etwa 1800 Quadratmetern besteht aus zwei Stockwerken, hinzu kommen Terrassen- und Gartenflächen. Das Untergeschoss erstreckt sich auf fünf Vulkanblasen, dessen Räume durch Höhlengänge miteinander verbunden sind (Bilder 196-199). Hier hat Manrique auch einen Erholungsbereich mit verschiedenen Ruhezonen und ein Schwimmbecken eingerichtet (Bilder 194, 195). Wegen der großzügigen Glasfenster hat man den Eindruck, als ob man mitten in der erkalteten Lava stehen würde (Bild 200). Alles in allem ein bemerkenswertes Haus.
Jetzt wird es aber Zeit zum Hafen zurückzukehren, wo schon eine ganze Menge zurückgegebene Mietautos stehen. Noch geschwind ein paar Fotos von der Fantasia (Bilder 201-204) und dann zurück an Bord, es war ein traumhafter Tag. Im Hafen liegt jetzt auch die Thomson Celebration (Bild 205), später sehen wir der Fantasia beim Ablegen zu (Bild 206). Um 17:30 Uhr ist dann die Serena an der Reihe (Bild 207). Nach dem Abendessen - heute ist wieder ein Galaabend - ist wie üblich der Cocktail in der Luna dran. Im Theater gibt es heute das Duo Donnet in „Circus Circus“, wo wir aber nur kurz reinschauen und dann schlafen gehen.

23. Jänner 2009, Teneriffa:

Wir legen wieder zeitig an, es ist noch ziemlich bewölkt und es sieht ein wenig nach Regen aus (Bild 208). Aber als wir gegen 8:15 von Bord gehen kommt schon die Sonne durch und mehrere Regenbögen begrüßen uns (Bilder 211, 212). Im Hafen liegt die Thomson Celebration (war wohl schneller als wir) und die AIDAbella (Bild 209), so können wir den Kaffeefilter mal in Natura begutachten (Bild 210). Wir sind für den Shuttlebus zu Früh dran und sind schon auf halber Strecke zum Hafenausgang als er uns dann überholt. Heute haben wir wieder ein Mietauto vorreserviert, diesmal bei Cicar, der uns auf Lanzarote nicht wollte. Das Büro ist im Hafengebäude im 1. Stock und nach Erledigung der Formalitäten düsen wir mit einem Opel Zafira Richtung Teide. Wir möchten die Strecke über La Laguna und La Esperanza fahren, aber es ist grottenschlecht ausgeschildert. Endlich sehe ich La Esperanza angeschrieben und dann sind wir auf dem richtigen Weg. Die Straße führt stetig bergan (Bild 213), wobei immer wieder schöne Aussichtspunkte zum kurzen Anhalten einladen (Bilder 214, 215). Die Aussicht ist grandios, das Wetter bestens; strahlenblauer Himmel je weiter wir in die Höhe kommen aber ganz schön frisch - die Temperatur sinkt bis auf 5°. Der Teide zeigt sich heute ganz ungeniert ohne Wolken mit ein wenig Schnee auf dem Gipfel (Bild 216). Er ist mit einer Höhe von 3.718 m der höchste Berg Spaniens und liegt inmitten eines vulkanischen Kraters (Caldera de las Cañadas) der einen Durchmesser von 17 km hat.

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Wir passieren das Observatorium Astronómico (Bild 217), das bereits auf einer Höhe von 2.392 m liegt. Das gesamte Gebiet steht unter Naturschutz und die Vorstellung, dass man mitten in einem Krater spazieren fährt, ist schon beeindruckend (Bilder 218-221). Die Seilbahn auf den Teide ist heute in Betrieb, in Anbetracht der vielen Autos und Busse verzichten wir auf die Bergfahrt. Trotz der kargen Landschaft findet man eine vielfältige Pflanzenwelt (Bild 222). Besonders auffällig ist der Teide Natternkopf, der eine Höhe von drei Metern erreichen kann (Bild 223). Leider ist die Blütezeit erst im Mai/Juni und wir können nur die vertrockneten Reste sehen (Bild 224).
Einen besonders empfehlenswerten Stopp ist Los Roques, mit seinen Felsformationen. Von hier hat man auch einen Blick auf die weite Ebene Llano de Ucanca, wo man sehr gut die erstarren Lavaströme sehen kann (Bilder 225-229).
Schön langsam trudeln immer mehr Busse ein und wir fahren weiter, durch eine Landschaft, von der man manchmal meinen könnte, in Amerikas Wildem Westen zu sein (Bild 230).
Wir fahren über Villaflor hinunter zur Autobahn. Interessanterweise wird es, je tiefer wir kommen, immer nebliger und wolkiger (Bild 231). Eigentlich wollten wir noch dem Pyramidenpark von Guimar einen Besuch abstatten, aber es sieht derartig nach Regen aus, dass wir es lassen. Die Rückfahrt geht wirklich sehr schnell, dafür ist die Landschaft rechts und links der Autobahn ziemlich reizlos. Schon gegen 14 Uhr sind wir zurück in Santa Cruz und geben den Mietwagen zurück. Hungrig entern wir zuerst mal das Prometeo und genießen dann noch die warme Sonne, die mittlerweile wieder fleißig scheint. Die Pooldächer sind offen, es herrscht reger Badebetrieb und sogar die Rutsche ist geöffnet (Bilder 232-234). Beim Ablegen bietet uns Santa Cruz dann noch eine schöne Abschiedsstimmung (Bilder 235, 236). Am Abend ist nach dem Essen wieder Cocktailtime angesagt und danach hören wir uns im Theater noch „Die fantastische Stimme von Ross“ an. Dann verziehen wir uns aber in die Kabine um für Madeira gut ausgeruht zu sein.

24. Jänner 2009, Madeira:

Wieder früh aufgestanden und gefrühstückt, die ersten Morgenfotos zeigen noch einen sehr bewölkten Himmel (Bilder 237, 238), aber es kann nur besser werden! Heute möchten wir es das erste Mal versuchen ein Taxi zu mieten. Bisher hatten wir dies aus Angst, vom Taxler übers Ohr gehauen zu werden, noch nicht versucht. Aber wir haben Glück. Da wir ja ein siebensitziges Taxi brauchen, gelangen wir zu Manuel mit seinem Seat Alhambra (Bild 239). Nach kurzem Festlegen der Route und des Preises (150.-- €) geht es auch schon los. Wir wollen zuerst zum Cabo Girao, dann zum Monte Korbschlittenfahren, wo uns Manuel wieder abholen soll um uns den Berg wieder hinauf zu bringen. Danach möchten wir auf eigene Faust die Kirche und einen Botanischen Garten besichtigen und dann mit der Seilbahn zurück in die Stadt schweben.
Manuel ist ein wirklich netter Fahrer, der uns in einem auch uns verständlichen Englisch viel über seine Heimatinsel erzählt. Unser erster Stopp ist in Càmara de Lobos mit seinem kleinen Fischerhafen (Bilder 240, 241). Dann schrauben wir uns immer mehr die schmale Straße hinauf in Richtung Cabo Girao. Hoffentlich gibt es auf Madeira NIEMALS Glatteis, das wäre eine einzige Katastrophe bei diesen schmalen und steilen Straßen (Bild 242). Kurz vor dem Cabo bringt uns Manuel zu einem weiteren Aussichtspunkt (Bilder 243, 244). Hier können wir tief unten Felder und winzigkleine Tiere sehen (Bild 245). Zu erreichen ist das Ganze ziemlich komfortabel mit einer Seilbahn (Doppelmayer made in Austria). Doch man fragt sich schon, wie man früher dort hinunter gekommen ist. Der nächste Stopp ist jetzt das Cabo Girao, welches mit seinen 560 m Höhe die zweithöchste Steilklippe Europas ist. Die Aussicht ist atemberaubend, nichts für Leute mit Höhenangst (Bilder 246-249). In alle Ruhe (es sind noch nicht viele Besucher da) sehen wir uns auch noch im Minimuseum die kleine Ausstellung an, dann geht’s weiter Richtung Monte. Manuel ordert für uns mal gleich einen Schlitten für drei Personen (Bild 250), betätigt sich für uns als Fotograf und schon fahren wir los. Puh, was soll ich sagen, man muss es wirklich einmal gemacht haben. Ist schon eine besondere Erfahrung, man glaubt kaum wie steil es stückchenweise hinuntergeht. Und dann erste die große Frage: kommen wir überhaupt um die nächste Kurve? Manchmal dachte ich: „jetzt kippen wir gleich um“, weil der Schlitten so quer stand. Dabei sollte dies wohl nur eine Bremswirkung erzeugen – aber das weiß ich jetzt erst. Auf jeden Fall sind wir froh, uns zur Fahrt entschlossen zu haben (Bild 251). Und noch froher sind wir, dass uns Manuel unten abholt, man steht tatsächlich mitten im Nichts mit den Alternativen steil hinauf und schwitzen oder steil hinunter und Knieschnackerl (oder Taxi wenn man Glück hat). Manuel setzt uns in der Nähe der Kirche von Monte ab, wir verabschieden uns, bezahlen und geben ihm noch ein zusätzliches Trinkgeld, weil er die Tour so toll gemacht hat.
Hier ist zwar schon merklich mehr los, aber die Gruppen verlaufen sich. In der Wallfahrtskirche Nossa Senhora do Monte (Bild 252) besuchen wird das Grab des letzten österreichischen Kaisers Karl I (Bild 253), bestaunen die ungewöhnliche, schön bemalte Holzdecke (Bild 254) und die Azulejos vor dem Portal (Bild 255). Funchal und der Hafen liegen uns zu Füßen und die Serena sieht aus wie ein Spielzeugschiff (Bild 256).

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Gemächlich schlendern wir weiter zum Jardim Tropical Garden Monte Palace und beschließen ihn zu besichtigen (Eintritt immerhin 11,--), aber es lohnt sich auf jeden Fall (Bild 257, 258). Zunächst gelangen wir zum Museum Monte Palace. Hier befindet sich in den oberen zwei Etagen eine Ausstellung mit afrikanischer Kunst und im Erdgeschoß des Museums befindet sich eine Ausstellung zum Thema Mineralien (Bild 259). Das gefällt Raimund besonders gut, da er sich sehr für Mineralien interessiert. Auf dem weiteren Weg durch den Park sehen wir die "Allee der portugiesischen Geschichte", das sind 40 Kachelbilder die verschiedene vergangene Ereignisse bildlich verdeutlichen (Bild 260).
Nach einem Spaziergang durch den Chinesischen Garten (Bilder 261, 262) gelangen wir an einen Teich, wo Schwäne, Enten und Kois zu Hause sind (Bilder 263-266). Gleich daneben steht die größte Vase der Welt, welche übrigens auch im "Guiness-Buch" eingetragen ist (Bild 267). Hier befindet sich auch eine der bedeutendsten Sammlung von Azulejos Portugals (Bild 268). Die Kacheln repräsentieren mehrere Jahrhunderte und stammen aus Palästen, Kirchen, Kapellen und Privatbesitzen. Der Parkspaziergang ließe sich noch weiter fortsetzten, aber einerseits ist es mittlerweile sehr bewölkt und ein bisschen kühl geworden und andererseits zeigt Helga ein paar Ermüdungserscheinungen. Also lässt sie sich (und Horst) für 2,-- € mit einem Golfwagerl zurück zum Eingang bringen, wo wir uns dann später wieder treffen. Gemütlich schweben wir mit der Seilbahn (einfache Fahrt 10,--) zurück nach Funchal (Bilder 269, 270). Dort angekommen ist es nicht weit bis zur Markthalle Mercado dos Lavradores, wo Helga und Claudia mal einen gehörigen Geruchsschock bekommen. Wir sind nämlich zuerst in der Fischhalle gelandet (hier sehen wir auch den berühmten schwarzen Degenfisch - Espada) (Bild 271) und ich bin zum ersten Mal froh, einen Schnupfen zu haben, denn ich rieche rein gar nichts. Schnell gehen wir weiter zum besser duftenden Teil des Marktes (Bild 272). Hier gibt es Obst und Gemüse in Hülle und Fülle, wobei wir manches gar nicht kennen (Bild 273). Angeboten werden auch Korbflechtarbeiten (Bild 274), wofür Madeira berühmt ist, aber auch Delikatessen und natürlich Blumen. Helga spendiert eine Runde Madeirabananen, die zwar viel kleiner aber dafür sehr wohlschmeckend sind (Bild 275). Wir bummeln durch die Straßen und bewundern die vielfärbigen Bourgonvilla und die üppige Weihnachtsbeleuchtung, die noch überall zu sehen ist (Bild 276). Die Stadt muss zur Weihnachtszeit ein einziges Lichtermeer sein. Schön anzusehen ist auch das typische portugiesisches Kopfsteinpflaster in Schwarz und Weiß, dass so angeordnet ist, dass sich Ornamentmuster ergeben (Bilder 277, 278) viele Gebäude sind in schwarz-weiß gehalten (Bilder 279, 280). Aber Pflastertreten macht bekanntlich müde und wir kehren im alten Cafe-Restaurant Golden Gate (Bild 281) ein um uns ein wenig zu stärken und geschwind noch ein paar Karten zu schreiben. Außerdem wollen wir noch unbedingt ein Glas des berühmten Madeiraweines kosten. Fazit: sehr süffig aber mit Vorsicht zu genießen. Zuviel davon macht mit Sicherheit Kopfweh. Hier unten in der Stadt ist es wunderbar sonnig, direkt schon sommerlich warm. Die Berge jedoch sind wolkenverhangen und es sieht sogar nach Regen aus. Schließlich schlendern wir gemächlich am Hafen entlang zurück (Bilder 282, 283), machen einen kleinen Abstecher auf die Forte San Jose (Bild 284) und sind dann gegen 16 Uhr zurück auf der Serena. Einen Shuttlebus habe ich nicht entdecken können, aber wenn man genug Zeit hat ist der Weg nicht so schlimm.
Wir treffen uns dann wieder zum Abendessen, wo wir einen Grund zum Feiern haben, denn Horst hat heute Geburtstag. Helga hat eine aufblasbare Torte mitgebracht, die jetzt unseren Tisch ziert (Bild 285). Zur Feier des Tages wird auch eine gute Flasche Wein gelehrt. Das bleibt natürlich unseren Kellnern nicht verborgen und schon hat Joel zwei Kollegen organisiert um Horst ein Geburtstagsständchen zu bringen (Bild 286). Und zu unserer aller Überraschung bringt er auch noch eine Torte (und zwar eine essbare), obwohl keiner von uns etwas vorbestellt hat. Die Freude ist groß und die Torte für uns fünf auch, also bekommt auch der Nebentisch noch etwas davon ab. Dann sind wir aber so was von pappsatt, dass wir sogar auf unseren Nach-dem-Essen-Cocktail verzichten. Claudia und mir geht es heute Abend nicht so gut, ich hab sie wohl mit meinem Schnupfen angesteckt und deshalb gehen wir heute zeitig ins Bett. Die Flamenco-Show „Sabor de Espana“ mit dem Trio Yolanda Sierra bleibt daher ungesehen.

25. Jänner 2009, Seetag:

Das Ausschlafen hat gut getan. Nach einem späten Frühstück ist um 10 Uhr die nächste Italienischlektion angesagt. Danach spielen wir Karten in der Luna (dort ist es vormittags immer schön ruhig). Das Wetter ist wieder kalt und windig, der Wellengang wird spürbar heftiger. Auch sind wieder die gewissen Säckchen auf den Geländern verteilt. Aber diesmal habe ich nicht mal einen flauen Magen, auch Claudia geht es gut. Wir haben uns wohl daran gewöhnt. Wir essen wieder im Prometeo zu Mittag und freuen uns schon auf das Highlight des heutigen Tages: eine Küchenführung. Der Servicechef hat uns den Tipp gegeben, dass wir uns bei der Sprechstunde dazu anmelden können - wenn wir dies wollen. Keine Frage, die interessantesten Teile des Schiffes sind doch die, die nicht öffentlich zugänglich sind. Um 16 Uhr geht’s los, Treffpunkt ist der Eingang zum Restaurant Vesta beim Atrium. Es hat sich eine deutschsprachige Gruppe von etwa 20 Leuten eingefunden. Schade dass wir kein italienisch verstehen, denn Francesco ist nur mit 3 Leuten unterwegs. Das wäre viel angenehmer gewesen. Aber wir erfahren auch so eine Menge. Zum Beispiel dass die Passagierliste sehr hilfreich für den Einkauf ist. So ist der Eierverbrauch wesentlich größer wenn viele Amerikaner an Bord sind. Auch sind die Essensportionen um etwa 30 % größer, wenn die Schiffe im karibischen Raum unterwegs sind, sonst werden Passagiere einer bestimmten Nationalität nicht satt. Und in der Ferienzeit, wenn viele Kinder an Bord sind, steigt der Verbrauch von Pommes, Hamburger und Spaghetti sprunghaft an. Unsere Führung findet in der Hauptküche statt, es gibt aber noch weitere an Bord. Es gibt z. B. eine Küche, in der Obst und Gemüse vorbereitet wird und eine eigene Küche für die Crew, wobei bei der Speisenzubereitung auf die Nationalität Rücksicht genommen wird. Jeder hat ja seine eigenen Gewohnheiten und Geschmäcker. Nicht zu vergessen die Küche für das Prometeo. Die Hauptküche hat verschiedene Abteilungen wie die Bäckerei, die Patisserie, eine Abteilung für warme und kalte Speisen, Grill- und Kochabteilung, Anrichte und Spüle. Und es gibt tatsächlich eine Rolltreppe an Bord um das Servieren in der zweiten Etage der Hauptrestaurants zu erleichtern (Bilder 287-295).
Nach diesem informativen Vortrag stärken wir uns in der Schokobar Juventus mit Kaffee und beim netten Geplauder vergeht die Zeit bis zum Abendessen wie im Flug. Heute ist italienischer Abend und beim Nachtisch geht das Remidemi dann los. Es werden Servietten geschwungen, mit den Kellnern getanzt, die Crew gibt zur fetzigen Musik eine Showeinlage und auch eine Polonäse durch den Saal fehlt nicht. Wir gehen dann gleich ins Theater um einen guten Platz zu bekommen, denn heute ist die Show der Crew mit dem Titel „I have a Dream“ (Bilder 296-298). Und sie gefällt uns auch wirklich sehr gut. Am Ende wird noch auf der Bühne fleißig getanzt und Claudia und ich haben eine Menge Spaß. Dann wird es aber Zeit fürs Bett, denn morgen steht Malaga auf dem Programm.

26. Jänner 2009, Malaga:

Heute ist wieder zeitig Tagwache und Frühstück angesagt, da wir den halben Tag gut nützen möchten (Bild 299). Wir haben uns vorgestellt, ein Taxi zum Castillo de Gibralfaro (Bild 300) zu nehmen und von dort gemütlich zurück in die Stadt zu wandern. Nun, die Vorstellung war da, die Ausführung blieb uns aber verwehrt. Es war schlichtweg unmöglich, einen Taxler zu finden, dessen Auto für uns Fünf geeignet wäre. Einige wollen uns einfach in einen normalen Fünfsitzer hineinquetschen. Ein anderer ist unfähig, aus seinem Opel Zafira einen Siebensitzer zu machen. Er hat es einfach nicht geschafft, die zwei im Boden des Kofferraumes versenkten Sitze aufzustellen. Traurig soviel Unflexibilität, es gibt ja auch noch andere Leute die gerne ein mehrsitziges Taxi gemietet hätten. Außerdem möchten sie uns unbedingt ganze Touren um 100,-- € andrehen, die wir ja gar nicht wollen. Nach verlorenen 20 Minuten lassen wir sie dann alle stehen und gehen etwas wütend zu Fuß in die Stadt. Leider konnte ich nicht feststellen, ob es auch einen kostenlosen Shuttlebus gegeben hätte. Und für die Costabusse hatten wir ja keine Tickets besorgt. Aber wir kommen auch so in die Stadt. Wir spazieren durch den Jardin Pedro Luis Alonso (Bilder 301-303) und vorbei am Rathaus (Bild 304). Unser Ziel ist die Alcazaba (Bilder 304a-304b ), dessen Eingang wir auch problemlos finden (auch den Zugang zum Lift, der sich bergseitig gegenüber vom Rathaus befindet). Das Problem ist nur der heutige Wochentag, denn montags ist geschlossen. Na gut, dann nicht, heut ist irgendwie der Wurm drin. Also spazieren wir in Richtung Kathedrale, kaufen die letzten Ansichtskarten und schreiben diese in einem netten alten Lokal am Plaza del Obispo (Bild 305) und nutzen gleich die Gelegenheit einen guten Kaffee zu trinken (Bild 306). Wir möchten noch einen Blick in die Kathedrale Santa Iglesia Catedral Basílica de la Encarnación (Bilder 307-309) werfen, aber in Anbetracht der schon knapp werdenden Zeit sind uns 4,-- € Eintritt zu viel. Schließlich möchten wir nicht nur durchrennen, sondern auch die Muße haben, alles in Ruhe anzusehen. Auf dem Rückweg gehen wir entlang des Paseo del Park (Bild 310) mit seinen schönen Palmen, Strelizien und alten Bäumen (Bilder 311, 312).

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Am Strand sammeln wir dort noch ein paar Muscheln (Bild 313, 314), dann ist es Zeit zum Zurückgehen. Bei schönstem Wetter laufen wir aus (Bilder 315, 316) und genießen an Deck die warme Sonne bis sich der Wind dreht und es ziemlich frisch wird. Am Nachmittag findet auch schon die Informationsveranstaltung über die Ausschiffung in Savona statt. Die schenken wir uns, denn wir werden diesmal individuell von Bord gehen. Das heißt, wir werden von den Kofferanhängern keinen Gebrauch machen und auch die Koffer nicht vor die Tür stellen. Ursprünglich haben wir Lucia um Kofferanhänger mit einer zeitigen Ausschiffung gebeten. Sie hat uns jedoch den Tipp gegeben, einfach so von Bord zu gehen. Vorausgesetzt es stört uns nicht, das Gepäck selber zu transportieren. Tut es nicht, denn die Trollies laufen eh fast von alleine hinterher.
Vor dem Abendessen sind wir zum Costa-Club-Cocktail geladen, bei dem ein Ehepaar geehrt wird, dass zum 75. Mal mit Costa unterwegs ist. Als Clubmitglied erhalten wir dann später ein Foto mit dem Kapitän zur Erinnerung (Bilder 317, 318). Heute ist das Auf Wiedersehen-Gala-Abendessen mit der Baked-Alaska-Parade zum Abschluss (Bild 319). Auch die Verantwortlichen für den Küchen- und Restaurantbereich marschieren auf (Bild 320). Der Nachtisch ist einfach köstlich und Joel und Damaso überreden uns noch zu einem Nachschlag. Den Abend beschließen wir wieder in der Luna, die Show „Mythology“ mit den Sängern Bashier Lawrence und René Hunter findet ohne uns statt. Claudia und ich bleiben noch bis Mitternacht auf, um die Skulpturen aus Eis und Gemüse zu fotografieren, die beim Kartenraum auf Deck Gemini zu bewundern sind (Bilder 321-323). In der Luna gibt es auch noch „Süße Überraschungen“ (Bilder 324, 325), ein Magnifico Buffet gibt es jedoch nicht, Möglicherweise deshalb, weil die Serena nach unserer Tour ins Trockendock kommt.

27. Jänner 2009, Seetag:

Heute Morgen geht es mir gar nicht gut, ich hab wohl vom gestrigen Baked-Alaska zuviel erwischt. Ja, ja, kleine Sünden werden eben sofort bestraft. Nach dem kaum als Frühstück zu bezeichnenden kärglichen Mahl lege ich mit wieder hin und schwänze sogar die Italienischstunde, die ich sonst immer brav besucht habe. Aber ich möchte wieder halbwegs am Damm sein, weil wir heute Vormittag eine Verabredung mit dem Service-Direktor auf einen Kaffee haben. Wir finden es sehr nett, dass er sich die Zeit für uns nimmt, denn er hat wirklich viel zu tun. Es ist ein sehr interessantes und unterhaltsames Gespräch, bei dem wir einiges erfragen können, was uns schon immer interessiert hat. Unsere Kritik am System der Kreditkartenregistrierung nimmt er zustimmend auf, denn er und viele andere sind derselben Meinung, dass es durchaus sinnvoller wäre diese Prozedur gleich bei der Einschiffung zu erledigen. Leider ruft ihn bald wieder die Pflicht, wir hätten gerne noch länger geplaudert. Der Nachmittag vergeht dann irgendwie viel zu schnell mit Kofferpacken und Fragebogen ausfüllen und schon müssen wir zum letzten Abendessen aufbrechen. Wir verabschieden uns mit Trinkgeld von unseren Kellnern und gehen dann natürlich noch in unsere Stammbar. Dort werden wir schon von Yingchen Lina (Bild 326) erwartet, die sogar ihren Fotoapparat mitgebracht hat um sich mit uns fotografieren zu lassen. Auch von ihr verabschieden wir uns ganz wehmütig, ihren „Abschiedsschmerz“ können wir mit ein wenig Trinkgeld lindern, bei unserem hilft auch kein Cocktail. Die Show „Nacht der Talente“, an der die Gäste teilnehmen können, haben wir zu Gunsten der Luna-Bar sausen lassen. Wir verabschieden uns auch noch von der Fotografin Izabella und natürlich Francesco, die auch dazu beigetragen haben, dass wir uns auf dem Schiff sehr wohl gefühlt haben. Stress mit dem Kofferpacken haben wir diesmal nicht, da wir uns ja entschlossen haben, unser Gepäck selbst zu befördern. Na dann eine gute letzte Nacht an Bord.

28. Jänner 2009, Savonna:

Wir gehen zeitig Frühstücken, denn um 8 Uhr müssen die Kabinen geräumt sein (Bilder 327-329). Wir machen es uns bis zum Beginn der Ausschiffung im Theater Giove bequem. Da wir uns nicht mit der ersten Gruppe von Bord drängen möchten (unser Zug fährt eh erst um 10:33 Uhr), habe ich noch Zeit ein wenig fotografieren zu gehen (Tipp von Eduard Puckl). Im Besonderen die Suiten, die ja jetzt alle schon leer sind. Zurück von meiner Fototour beginnen die Passagiere mit den roten Etiketten das Schiff zu verlassen. Nachdem sich der schlimmste Trubel gelegt hat nutzen wir die kleine Pause bis zum Aufruf der weißen Etiketten und machen uns ebenfalls auf den Weg. In nicht einmal 5 Minuten sind wir von Bord und steuern den Taxistand an. Wir bekommen auch gleich zwei Taxis und sind in null komma nix beim Bahnhof. Ab jetzt beginnt die große Warterei. Zuerst mal 1 ½ Stunden am Bahnhof, der noch immer eine Baustelle ist (das war er auch schon letzten Jänner). Als der Zug dann endlich kommt und wir unsere reservierten Plätze einnehmen möchten, sind diese schon besetzt. Zuerst denken wir an eine Doppelvergabe der Reservierung, bis wir draufkommen, dass ich mich beim Rückreisedatum geirrt habe. Ich habe nämlich für den 29. Jänner gebucht, super - wo ist die nächste Gehirnoperationsabteilung für mich – mir scheint das hab ich nötig. Was bleibt uns anderes übrig als uns auf die wenigen leeren Plätze zu verteilen. Gut dass wir nur 2 ½ Stunden Fahrzeit haben, das ist schon zu überstehen. Zum Glück merkt der Schaffner das falsche Datum nicht, wir sind ja schließlich einen Tag früher dran. In Mailand angekommen haben wir reichlich Zeit bis zum Abflug, der erst um 19:50 Uhr stattfindet. Leider haben Horst und Helgas Trollies wieder über 20 kg, so fällt ein kurzer Ausflug in die Stadt abermals aus. Außerdem geht es Helga gar nicht gut, sie bekommt schwer Luft, die Grippe dürfte sie jetzt endgültig erwischt haben. Also beschließen wir, gleich zum Flughafen zu fahren. Diesmal hält der Malpensa-Shuttle tatsächlich die angegebene 1-stündige Fahrzeit ein. Heute hätten wir nichts gegen eine längere Fahrzeit gehabt, denn am Flughafen erwarten uns sowieso nur 5 Stunden Wartezeit. Dort angekommen essen wir mal eine Kleinigkeit und warten und warten. Zufällig treffen wir auch unsere Tischnachbarn von der Serena wieder. Sie hatten den Costa-Transfer gebucht und waren etwa eine halbe Stunde nach uns am Flughafen. Endlich beginnt der Check-In und nach einem ruhigen Flug landen wir planmäßig in Wien-Schwechat, wo wir bereits erwartet werden. Wieder geht eine wunderschöne Kreuzfahrt zu Ende, die ganz sicher nicht unsere letzte war.

Schiff:
Da wir ja schon die Concordia kennen, war das Schiff für uns keine Überraschung, es unterschied sich lediglich in der Innenraumgestaltung. Diese wird natürlich von jedem Passagier anders empfunden, Kommentar dazu erspare ich mir daher. Gefreut haben wir uns aber über eine Wandmalerei am Stiegenaufgang zum weiteren Restaurant(sitz)bereich des Prometeo. Hier ist nämlich Dürnstein in der Wachau zu sehen, also ein Bild aus unserer österreichischen Heimat (Bild 330). Und das auf einem italienischen Schiff. Ruhige Ecken waren auch diesmal wieder zu finden, leider waren die Aufenthalte an Deck wegen des meist kalten und windigen (manchmal auch stürmischen) Wetters auf See kaum möglich. Für uns waren keine offensichtliche Mängel zu entdecken, in den öffentlichen Bereichen war das Schiff gut in Schuss (Schiffsbilder 331-363 )

Kabine:
Unsere Dreibettkabine war geräumig und zu unserer Freude mit Bullaugen ausgerüstet. Unsere Kabinenfee war zwar sehr nett, aber das Bad hätte ein wenig mehr Aufmerksamkeit vertragen. Die Glasablagen waren beim Einzug ziemlich staubig und in der Abflussrille am Boden waren eine Menge Haare von den Vorbewohnern, die ich dann selbst entfernte. Der Duschablauf war offenbar nicht ganz abflusswillig und nach einer kleinen Überschwemmung kam es wieder zu einer Haarablagerung (die wieder nicht entfernt wurden). Es gab eine Verbindungstür, aber unsere Nachbarn habe ich nur ein einziges Mal gehört.

Passagiere:
An Bord waren etwa 1700 Italiener, 700 deutschsprachige, 400 französischsprachige und der Rest englisch- und anderssprachige Passagiere. Auch eine Gruppe aus Slowenien war an Bord.

Essen:
Auch auf dieser Reise hat uns das Essen wieder gut geschmeckt. Frühstück und Mittagessen haben wir immer im Prometeo eingenommen, Abendessen (ausgenommen Casablanca) im Restaurant Vesta. Vielleicht sind wir auch zu anspruchslos, denn eine deutsche Dame, die zuvor mit Celebrity unterwegs war, meinte, das Costaessen sei einfach furchtbar. Ich meine aber trotzdem, wer Hunger leidet ist selber schuld.

Getränke:
Wir haben wieder das Wasser- und das Boys & Girls-Paket gebucht, mit dem wir auch gut ausgekommen sind. Unsere Freunde haben auch noch das Kaffeepaket gekauft. Bier ist leider schon wieder teurer geworden und schlägt sich mittlerweile mit 5,20 € (incl. Servicegebühr) auf die Kreditkarte. Wann gibt es endlich ein Bierpaket!!!

Animation: blieb ziemlich ungenutzt.

Landausflüge:
Diesmal haben wir nur in Casablanca einen Ausflug gebucht und waren sehr zufrieden.

Theater:
Nur wenig gesehen, das Meiste hat uns gefallen.

Fazit:
Es war wieder eine tolle Reise mit wunderbaren Zielen. Ich könnte mir wirklich vorstellen, diese Tour noch einmal zu machen, denn die Möglichkeiten noch andere Ausflüge zu machen sind vielfältig.

So, dieser Reisebericht hat zwar lange gebraucht um geschrieben zu werden, dafür ist er aber wieder schön lang (aber nicht langweilig) und ausführlich geworden.

Viel Spaß beim Lesen
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Aw: Costa Serena - Westliches Mittelmeer und Kanaren - 16. - 28. Jänner 2009 07 Nov 2010 17:05 #20148

Hi Angelika,

wieder ein ganz toller Reisebericht! :thx: Reiseberichte sind für uns immer interessant und werden gerne gelesen!!;)
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Aw: Costa Serena - Westliches Mittelmeer und Kanaren - 16. - 28. Jänner 2009 07 Nov 2010 17:08 #20149

Freut mich, wenn ich euren Geschmack treffe.

:freude:

LG Angelika
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Aw: Reisebericht: Costa Serena - Westliches Mittelmeer und Kanaren - 16. - 28. Jänner 2009 07 Nov 2010 17:25 #20151

Hallo Angelika,
auch ich bin wieder sehr begeistert.
Bei uns sind die Erinnerungen an die letzte Kreuzfahrt geweckt worden.
Waren mit der :costa: Pacifica von Savona aus gestartet. Waren dann auch in Barcelona, Palma, Tunis, Valetta, Palermo, Chivitaveccia & wieder zurück nach Savona.
Haben in Savona im NH Hotel direkt am Hafen geschlafen.
War sehr schön.
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LG Carsten
2008 Marco Polo Ostsee I 2009 Costa Pacifica westl. Mittelmeer I 2011 AIDAsol Premierenfahrt I 2012 Phoenix Albatros rund um England I 2013 Costa Pacifica nach Spitzbergen


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Aw: Reisebericht: Costa Serena - Westliches Mittelmeer und Kanaren - 16. - 28. Jänner 2009 07 Nov 2010 18:41 #20155

Hallo!

Für uns ein ganz toller Reisebericht, da wir im April 2011 ab Barcelona Marokko und die Kanarischen Inseln besuchen werden.
:sensation:
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Aw: Reisebericht: Costa Serena - Westliches Mittelmeer und Kanaren - 16. - 28. Jänner 2009 09 Nov 2010 20:03 #20225

Hallo Angelika,

ein toller und ausführlicher Bericht: :applaus: :danke:. Auch die Bilder sind klasse :bravo: :coolpics:.

Und..... an einigen Stellen hatte ich ein kleines Deja-vu von unserer Kreuzfahrt mit der Costa Europa im Herbst 2009: Zum Beispiel der ewig lange Fußmarsch beim Metro-Umsteigen in Barcelona oder die An- und Abreise nach Savona per Flug, Malpensa-Shuttle (auch durch die Rush-Hour), Hotelübernachtung und Zug.

Ich wünsche dir viele weitere tolle Kreuzfahrten; natürlich auch, damit wir viel zu lesen und zu gucken bekommen :freu:.
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Gruß
Thorsten

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:costa: 11/2009: Costa Europa, westl. Mittelmeer KF-Virus hat mich erfasst. Inkubationszeit unter 1 Stunde...:msc: 05/2010: MSC Poesia, Schnuppertour Dover-Hamburg ...die Sucht geht weiter...:costa: 05/2011: Costa Fortuna, östl. Mittelmeer ...unheilbar infiziert...:costa: 12/2011: Costa Concordia, westl. Mittelmeer ...Rückfall erlitten...:costa: 11/2012: Costa Classica, östl. Mittelmeer ...wer kennt einen Spezialisten?...
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Aw: Reisebericht: Costa Serena - Westliches Mittelmeer und Kanaren - 16. - 28. Jänner 2009 10 Nov 2010 14:48 #20241

Hallo Angelika,

wieder ein sehr schöner informativer Reisebericht und

mit tollen Fotos untermalt - danke! :bravo:

LG Peter
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