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THEMA: Reisebericht: Östl. Mittelmeer - Costa Victoria - Oktober 2010

Reisebericht: Östl. Mittelmeer - Costa Victoria - Oktober 2010 06 Nov 2010 19:40 #20138

Hallo,

hier ist nun mein erster Reisebericht in diesem Forum. Ich hoffe, dass ich beim Einstellen nichts falsch mache.
Die dazugehörigen Bilder findet ihr unter: www.fotos.web.de/angi13/Costa_Victoria

Donnerstag, 7. Oktober 2010, Anreise und Venedig

Heute läutet der Wecker schon um 1 Uhr 45 und bereits kurz vor halb drei sind wir bei unseren Freunden. Um 2 Uhr 35 ist Abfahrt. Wir kommen gut voran, denn es ist noch kaum Verkehr. Ab Pinggau quälen uns ab und zu ein paar Nebelfelder, aber bald lösen sie sich in Nichts auf. Um 6 Uhr 10 fahren wir an der Autobahnraststelle Dreiländereck ab, um die Tanks und unsere leeren Mägen zu füllen. Nach Benzin und Diesel für unsere Autos und Kaffee und Ham and Eggs für uns sind wir wieder fit für die letzten 230 Kilometer. Während des Frühstücks ist es hell geworden, aber es ist neblig trüb, man sieht kaum etwas von den umliegenden Bergen. Erst nach der Grenze und ein paar Tunnels später bleibt der Nebel zurück und man kann schon ahnen, dass es ein schöner Tag wird (Bild 1). Schön langsam werden die Berge immer sanfter und es tut sich eine weite Ebene vor uns auf. Der Verkehr ist immer noch angenehm wenig, erst nach Udine wird vor allem der LKW-Verkehr immer dichter. Wir fahren in Venezia est ab, bezahlen 13,10 Euro an Mautgebühren für die Autostrada und hoffen, dass wir auch richtig abgefahren sind. Das Navi ist mal wieder nicht zu gebrauchen, es wollte uns bei jeder Abfahrt von der Autobahn lotsen. Na, vielleicht haben wir auch falsch programmiert, aber wir bringen unsere Susi fast zum Verzweifeln, weil wir einfach immer etwas anderes tun als sie uns ansagt. Die Methode „halte dich an die Wegweiser“ hat heute gut funktioniert, denn letztendlich sind wir doch richtig auf der Ponte della Liberta gelandet. Jetzt kann nix mehr schief gehen – Venedig, wir kommen! Schon von weitem sieht man die riesigen Kreuzfahrtschiffe im Hafen und es sind nicht wenige.

Bild A.JPG


Heute sind in Venedig die Queen Victoria (Cunard), die Vision of the Seas (RCL), Nieuw Amsterdam (HAL), Aurora und Azura (Carnival), Ruby Princess (Princess Cruises), Delphin (Hansa KF) und die Sea Cloud II . An der Hafeneinfahrt zeigen wir unsere Reservierung, Elisabeth und die Mädels sagen, dass wir zusammengehören und schon werden wir durchgewinkt. Zwar finden wir nicht gleich die Einfahrt zum bewachten Parkplatz, aber nachdem wir auch das gemeistert haben, heißt es ab zum Hotel. Der neue People Mover ist wirklich nicht mehr als 200-300 m vom Parkplatz entfernt, auch der Ticketautomat ist nett und spricht Deutsch mit uns. Die Fahrt zur Piazzale Roma ist kurz, doch der Fußweg mit Gepäck wäre ziemlich beschwerlich gewesen. So war es viieel angenehmer. So, jetzt noch die reservierten Vaporettotickes abholen, wo ist bloß der Schalter dazu? Zuerst sind wir beim Actv-Verkaufskiosk, wo eine ziemliche Schlange ansteht. Zum Glück frage ich eine junge Frau, ob ich denn hier überhaupt richtig bin. Nein, der Kiosk von Venice Connected ist direkt an der Vaporettostation. Hier sind wenigstens nicht so viele angestellt und schon bald haben wir die Tickets in den Händen. Jetzt noch entwerten (nicht, dass wir vielleicht Strafe zahlen müssen), nun fehlt uns nur noch ein 2er Vaporetto, dass uns zur Rialtobrücke bringt. Nach kurzer Wartezeit, in der uns das lebhafte Treiben auf dem Canal gut unterhält, quetschen wir uns hinein und sind schon mal hin und weg von der Pracht und dem einzigartigen Flair dieser Stadt (Bilder 2,3).
Bild B.JPG

So, Rialto hätten wir mal, jetzt noch das Hotel suchen. Nach einem nur wirklich kurzen Umweg sind wir auf dem richtigen Weg und schon ist das Hotel Da Bruno in der Salizzada San Lio in Sicht (Bild 4). Der Empfang ist sehr nett, wir bekommen sogar jeder einen Fruchtsaft auf Kosten des Hauses. Die Zimmer von Silvia und Erwin sowie den Mädels sind schon fertig, so können wir wenigstens unser Gepäck loswerden. Kaum auf den Zimmern, läutet auch schon Raimunds Handy. Helga und Horst, die mit dem Flugzeug gekommen sind, vermelden eine gute Landung und dass sie noch etwa eine Stunde in die Stadt brauchen. Das trifft sich gut, die restlichen Zimmer sind etwa auch in dieser Zeit fertig. Also können wir schon mal einen kleinen Spaziergang machen. Wir schlendern durch die Calli, sind rundherum begeistert und entdecken immer wieder schöne Dinge (Bilder 5-8). An der Rialtobrücke (Bild 9) angekommen denken wir, dass es ja vielleicht möglich wäre, dass Horst + Helga schon ankommen. Und tatsächlich sind sie in einem der nächsten Vaporetti dabei. Gemütlich gehen wir zum Hotel, wo jetzt auch die restlichen Zimmer fertig sind. Gegen 13 Uhr wenden wir uns in Richtung Fondamente Nuove, von wo wir nach Murano fahren möchten. Dabei kommen wir an der Zanipolo-Kirche und an der Scuola Grande di San Marco (ein Hospital) vorbei (Bilder 10, 11). Sowohl die Kirche als auch der Campo san Zanipolo sind wunderschön anzusehen (Bilder 12, 13). An der Fundamente Nouve (Bilder 14, 15) warten wir auf den 42er, der uns nach Murano bringt (Bilder 16-20). Wir besichtigen eine Glasbläserei und erhalten für läppische 2,50 Euro (Helga hat echtes Verhandlungstalent, sie wollten eigentlich 3,--) eine kleine Vorstellung der Glasbläserkunst (Bilder 21-24). Jetzt sind wir alle rechtschaffen hungrig, aber wie der Teufel es will, wir finden einfach nichts passendes, da wir nur eine Kleinigkeit essen möchten. Endlich, an der Anlegestelle da Faro (Bild 25) gibt es Panini und Toast, mit denen wir unseren Hunger stillen. Danach wollten wir ursprünglich noch nach Burano, aber mit über einer halben Stunde Fahrzeit würde es zu spät werden. Als Alternative fahren wir nach San Michele, der Friedhofsinsel (Bild 26). Und die ist das Ansehen wirklich wert (Bilder 27-31). Mit dem 41er fahren wir noch eine große Runde durch den Canale di Cannaregio (Bilder 32-34), am Bahnhof, der Piazzale Roma und den Kreuzfahrtschiffen vorbei, bis wir am Markusplatz aussteigen (Bild 35). Und hier hat uns der Trubel wieder, war es doch auf Murano und San Michele ausgesprochen ruhig. Nach einer ausgiebigen Fotosession (Bilder 36-42) gehen wir zurück zum Da Bruno. Kurz vorher werden wir angesprochen, ob wir nicht in einem Lokal essen möchten. Da es einen wirklich stimmungsvollen Innenhof mit Blätterdach hat, beschließen wir hier zu essen (Bild 43). Die Männer bestellen ein birra grande und erhalten tatsächlich eines, nämlich eine Maß (Bild 44). Das Essen ist einfach aber gut, es war schon sehr nett. Nett war auch die Rechnung, wo sich das große Bier mit 15 Euro auf die Ferienkasse schlägt. Aber was solls, wir sind auf Urlaub in Venedig und nicht in Schottland. Zum Nachtisch noch ein Eis vom Geschäft ums Eck, dann sind wir alle ziemlich geschafft. Es war ein langer, aber unbeschreiblich schöner Tag, aber jetzt Gute Nacht.

Freitag, 8. Oktober 2010, Venedig

Heute treffen wir uns um 8 Uhr beim Frühstück, das eine gute Auswahl bietet. Schinken, Mortadella, Käse, Honig, Marmelade, Joghurt, Müsli, Obst und noch vieles mehr machen uns für einen langen Tag fit. Um 9 Uhr ist Abmarsch zum Markusplatz. Doch welch ein Schreck, es steht bereits vor der Öffnung der Kirche eine lange Schlange an. Da ist uns die Zeit zu schade, wir versuchen es beim Campanile. Und dort haben wir Glück, es sind nur wenige Leute vor uns und nach uns ist es uns eh wurscht. Oben weht ein kräftiges und ziemlich kühles Lüftchen, aber der Ausblick ist einfach fantastisch (Bilder 45-48). Die 8,-- Euro sind auf jeden Fall gut investiert.

Bild C.JPG


Unten angekommen, ist die Schlange vor der Markuskirche noch länger geworden, gut dass wir sie bereits ersatzlos gestrichen haben. Wir verdrücken uns lieber in eine weniger überlaufene Gegend. Auf dem Weg zur Quästura von Guido Brunetti kommen wir an der Chiesa San Zaccaria vorbei (Bilder 49, 50). Vorbei an einem schiefen Kirchturm (Bild 51) gehen wir entlang eines schönen Kanals (Bild 52) in Richtung Quästura, an der wir mal gleich vorbeilaufen. Leider kann man nämlich nicht ins Innere des Gebäudes und von außen sieht sie gar nicht so wie in den Donna Leon-Filmen aus. Aber immerhin waren wir dort. Wir schlendern zurück zur Station San Zaccaria und nehmen den 1er bis zur Rialto. Der Canal Grande ist wunderschön, man könnte stundenlang herumfahren (Bilder 53-64). Helga und Horst melden sich jetzt ab, um ein bisschen auf eigene Faust die Stadt zu erkunden. Wir verabreden uns um 18 Uhr beim Hotel, heute möchten wir noch eine nächtliche Fahrt auf dem Canal machen. Wir steigen in den 2er, um eine Runde zum Hafen und zur Isola die San Giorogio Maggiore zu machen. Am Hafen legt gerade die Queen Victoria ab, es ist einfach toll so nahe daran vorbeizufahren (Bild 65). Auf San Giorgio Maggiore steigen wir aus und erleben hautnah, wie die Queen an uns vorüber gleitet.

Bild D.JPG


Jetzt hat auch die Kirche geöffnet und ich kann es nicht lassen, ich muss wie immer hoch hinauf auf den Glockenturm (Bilder 66-72). Auch hier ist die Aussicht eine Wucht, in der Ferne ist sogar noch die Queen zu sehen (Bild 73). Wir fahren zurück nach San Zaccaria und suchen mal wieder was essbares. Nachdem wir uns gestärkt haben schlendern wir zurück zum Hotel, um ein wenig auszurasten. Helga und Horst sind zur vereinbarten Zeit zurück und ziehen sich gleich ins Zimmer zurück, denn Helga ist „streichweich“. Wir beschließen ein Lokal in der Nähe aufzusuchen. Der Kellner dieses Lokales hat uns auf dem Weg zum Hotel angesprochen und wir fanden das Lokal sehr nett. Dort angekommen haben wir nach Luca gefragt, der sich freut, uns doch geködert zu haben. Und er brachte uns auch den zuvor versprochen Apperitiv. Alles in allem haben wir dort gut gespeist und es war ein netter Abend. Als Drüberstreuer gibt es zum Nachtisch ein gutes Eis vom Eissalon gleich beim Hotel – einfach schmatz! Dieser Abend ist aber noch nicht zu Ende. Heute möchten wir Venedig bei Nacht erleben und besteigen daher bei der Rialto einen 2er, mit dem wir eine große Runde drehen (Bilder 74-78). Wir steigen wieder beim Markusplatz aus und genießen die Atmosphäre rundherum. Es wird Musik gespielt und es wird sogar getanzt, einfach wundervoll. Jetzt ist es aber Zeit fürs Bett, wir sind ja heute viel unterwegs gewesen.

Samstag, 9. Oktober 2010

Unser letzter Tag in Venedig, heute geht es ab auf die Costa Victoria. Nach einem gemütlichen Frühstück checken wir aus und fahren zum Hafen. Die Mädels möchten ein bisschen shoppen und verlassen uns an der Rialto, wir werden uns später wieder treffen. Der 2er bringt uns zur Piazzale Roma, mit dem People Mover fahren wir wieder zum Kreuzfahrtterminal. Wir sind beeindruckt von unserem Schiff (Bild 79) und auch von den anderen, die an diesem Tag in Venedig sind. Das sind die MSC Magnifica und die NCL Gem (Bild 80), die Splendor of the Seas (Bild 81), die Seabourn Odyssey (Bild 82), die Ruby Princess (Bild 83), die Azamara Quest (Bild 84), das Flussschiff Michelangelo (Bild 85) und die Salamis Filoxenia (Bild 86), von der ich noch nie etwas gehört habe. Wir fragen im Costaterminal nach, ob wir das Gepäck schon abgeben können, was auch tatsächlich schon möglich ist. Also ab zum Auto, die Gepäckanhänger montiert und schon sind wir unsere Koffer los. Jetzt haben wir noch ein paar Stunden Zeit für die Stadt. Zum Glück fährt ein kostenloser Shuttlebus bis zur Piazzale Roma, den wir auch gerne nutzen. Dort treffen wir uns auch wieder mit den Mädels und wir fahren auf den Rialtomarkt. Dort ist ein ganz schönes Gedränge und wir sind mittendrin (Bild 87-90). Der Stadtteil San Polo hat seinen eigenen Reiz. Es gibt weniger Kanäle und die Gassen sind viel schmäler (Bilder 91-95). Überall hängt Wäsche (Bild 96), und die Fenster und Balkone sind mit viel Grün behübscht (Bild 97). In einem kleinen Lokal machen wir eine Kaffeepause (Bild 98), dann schlendern wir zurück zum Fischmarkt mit seinen edlen Gerüchen (Bilder 99-100). Komisch, dass Silvia plötzlich so grün im Gesicht ist. Wir decken uns noch mit Nudeln und diversen Mitbringseln ein und beschließen zum Schiff zu fahren, denn die Neugierde ist schon sehr groß. Wir verabschieden uns von den Mädels, die sich noch einen schönen Tag machen. Sie werden auf der Uferpromenade auf uns warten und uns winken, wenn wir mit der Costa Victoria vorbei gleiten. Dafür dürfen sie noch eine Nacht in Venedig verbringen bevor sie wieder heim fahren. Gegen 14 Uhr 30 sind wir beim Schiff, wo bereits die Einschiffungsnummer 14 dran ist. Wir haben die 4, also können wir uns gleich anstellen. Aber vorher erwerben wir noch Getränkepakete und haben mit dem Bar-Waiter Jose schon einiges zu lachen. Zügig geht es durch diverse Kontrollen, noch das obligatorische Einschiffungsfoto (Bild 101) von uns allen und schon sind wir an Bord. Nach ein wenig suchen finden wir auch unsere Kabinen auf Deck 8. Doch jetzt gibt es ein Problem, bei uns steckt keine Schlüsselkarte und wir können nicht hinein. Wir deponieren einstweilen das Handgepäck bei Elisabeth und Poldi und machen uns auf den Weg zur Rezeption. Dort wird uns versprochen, dass jemand kommt der uns öffnet. Also wieder zurück und warten. Es kommt dann auch der Kabinensteward und gibt uns neue Schlüsselkarten. Das Gepäck ist schon in der Kabine und wir machen uns alle mal gleich ans auspacken. Die Kabine ist merklich kleiner als auf der Concordia (da merkt man auch wieder ihr Alter), aber es ist ausreichend Stauraum vorhanden (Bilder 102,103). Auch ein Safe ist da, aber damit gibt es schon das nächste Problem. Die Bewohner vor uns waren offenbar Intelligenzbestien, denn sie haben den mit Nummerncode versehenen Safe gut verschlossen. Na gut, also wieder zur Rezeption, die bitten uns aber, es später telefonisch noch mal zu versuchen, da im Trubel der Einschiffung momentan keiner Zeit hat. Also runter in die Kabine und mal auf die Toilette. Und schon das nächste Problem, die Spülung funktioniert nicht, und zwar bei keiner unserer Kabinen, es ist die gesamte Seite betroffen. Schön, dann machen wir halt mal eine erste Besichtigungsrunde durchs Schiff. Bei der Gelegenheit lassen wir gleich unsere Kreditkarten registrieren. Dafür gibt es jetzt automatische Kartenlesegeräte, die rund um die Uhr verfügbar sind. Heute sind auch noch Mitarbeiter da, die uns beim Einlesen helfen. Die Registrierung dauert keine 5 Minuten, es war wirklich Zeit, dass sich Costa da was hat einfallen lassen. Das Abendessen ist natürlich genau während des Ablegens, also beschließen wir, uns vorher kräftig satt zuessen und auf das Essen im Restaurant zu verzichten. Hunger haben wir schon genug, schließlich haben wir uns heute das Mittagessen gespart. Als wir zurück zur Kabine kommen, ist der Toilettendefekt inzwischen behoben, aber die ganze Reise über gab es immer wieder Probleme. Wir rüsten uns mit warmer Kleidung und Fotoapparat schon mal fürs Auslaufen und suchen uns am obersten Deck einen guten Platz. Die NCL Gem und die MSC Magnifica sind schon weg, als nächstes fährt die Seabourn Odysse und dann auch noch die Splendor of the Seas. Es ist 18 Uhr, es ist 18 Uhr 10, es ist 18 Uhr 20, die Sonne sinkt immer tiefer (Bild 104) und wir stehen immer noch im Hafen. So was ärgerliches, wenn es noch länger dauert, werden wir nichts mehr sehen. Auch nicht die Mädels, die wir mal telefonisch verständigen, dass wir noch im Hafen stehen. Um 18 Uhr 30 kommt endlich Bewegung ins Schiff und es geht los. Die Sonne ist mittlerweile leider völlig untergegangen und das Licht ist schon sehr schwach (Bild 105-107).

Bild E.JPG


Zum Glück haben sich die Mädels gut positioniert, auch haben sie uns übers Handy informiert, wo sie sind. Es ist zwar schon ziemlich dunkel, aber wir können uns gerade noch zuwinken.

Bild F.JPG


Da wir auf die 1. Essenssitzung verzichtet haben, nutzen wir gleich die erste Vorstellung im Theater. Heute gibt es einen Bauchredner, der uns recht gut unterhält, obwohl er hauptsächlich italienisch spricht. Horst und Helga haben sich schon vor dem Theater zur Ruhe gebettet, Elisabeth, Poldi und Raimund tun es jetzt; Erwin, Silvia und ich erkunden noch ein wenig das Schiff (Bilder 108-109). Dann sind aber auch wir rechtschaffen müde und gehen ebenfalls schlafen.

Sonntag, 10. Oktober 2010, Ancona

Gegen halb sieben legen wir bereits an, es scheint ein schöner Tag zu werden (Bilder 110,111). Wir machen uns keinen Stress, frühstücken in aller Ruhe und gehen dann von Bord. Helga bleibt am Schiff, sie möchte heute relaxen und Horst geht erst später. Es wird ein Bus angeboten, der bis zur Kathedrale San Ciriaco (Bilder 114, 115) fährt, die hoch über der Stadt auf dem Colle Guasco steht(Bild 112). Diesen Service, der nur einen Euro kostet, nehmen wir gerne an. Wir können uns auch gleich in den nächsten Bus quetschen und schon geht es los. Von oben haben wir einen schönen Blick auf Ancona und auf unsere Costa Victoria (Bild 113). Das Wetter ist traumhaft, im Schatten zwar noch frisch, aber in der Sonne wunderbar warm. Langsam gehen wir bergab durch die Altstadt (Bild 116), vorbei am Palazzo del Senato (Bild 117) in Richtung Hafen. Wir besichtigen die Kirchen San Francesco Alle Scale (Bilder 118, 119) und San Domenico an der Piazza del Plebicito, wo eine Statue von Papst Clemens XII steht (Bilder 120, 121). Wir schauen uns die Fontana del Calamo aus dem 16 Jhdt. an, ein Brunnen mit einer Reihe von 13 wasserspeienden Masken (Bild 122) an und bummeln die Fußgängerzone Corso Giuseppe Garibaldi hinauf und hinunter (Bilder 123-125). Gemächlich gehen wir zurück zum Schiff, wo wir uns mal kräftig von diesem anstrengenden Ausflug stärken. Wir können auf Deck 11 im Freien sitzen, es ist einfach wunderschön (Bild 126). Um 13 Uhr laufen wir aus (Bild 127) und jetzt suchen wir uns ein paar Liegen für die Nachmittagsruhe (Bild 128). Am Pool treffen wir auch Helga und Horst, die bereits den Pool ausgiebig benutzt haben. Erwin, Silvia und ich genießen den Wirlpool, so stellt man sich den Urlaub vor. Endlich schaffe ich es einmal, im Pool zu schwimmen. Auch hier ist das Wasser angenehm warm. Silvia, Erwin, Poldi + Elisabeth genehmigen sich Kaffee, Kuchen und Pizza, während bei uns nun endlich der Safe geöffnet wird, damit wir ihn benutzen können. Ich habe auch ein kurzes Treffen mit Heidi, einem Mitglied aus dem KF-Forum. Morgen haben wir hoffentlich mehr Zeit zum Quatschen. Heute gehen wir das erste Mal ins Restaurant Fantasia. Die Tischreservierung hat gut geklappt, wir haben alle den gleichen Tisch zugewiesen bekommen. Leider ist unser Assistent-Waiter nicht gerade das Gelbe vom Ei. Er stellt sich eigentlich nicht vor (oder wir haben sein Genuschel nicht verstanden), knallt uns die Speisekarte vors Gesicht und geht dann ins Unterdeck lachen. Mittlerweile nimmt der Waiter die Essensbestellung auf, zumindest stellt er sich als Chef vor. Ein wenig störend ist sein ständiges Kaugummikauen, aber wenigstens kann er lachen. Die Getränkebestellung funktioniert auch nicht wirklich. Obwohl wir ausdrücklich auf die Getränkepakete hingewiesen haben, bringt der Assistent-Waiter mehrere falsche Bons. Dann die richtigen und dann endlich auch mal die Getränke. Und zu allem Unglück duscht er Horst mit einem Bier und weil’s so schön war, den Rest vom Serviertablett gleich mit. Horst spricht mit dem 2. Maitre d’Hotel Gaetano Sorrentino und geht sich umziehen. Kurz darauf ist auch die deutsche Hostess zugegen und versichert, dass die Kleidung natürlich gereinigt wird. Es wird auf jeden Fall alles versucht, den Schaden wieder gut zu machen, auch eine Flasche Wein wird gebracht. Der Unglückskellner kommt heute nicht mehr in die Nähe unseres Tisches, er war wohl selbst so geschockt, dass er nicht einmal eine gescheite Entschuldigung hervorgebracht hat. Der Rest des Abendessens verläuft unspektakulär, uns allen hat das Essen sehr gut geschmeckt. Bis zum Beginn des Theaters haben wir noch ein wenig Zeit und flanieren durch das Schiff (Bild 129). Zum Glück sind wir aber frühzeitig dort, viele haben keinen Platz mehr bekommen. Die Show gefällt uns gut, unterhalten werden wir heute von den Sängern und Tänzern der Costa Victoria sowie dem Duo Gorodji, die eine tolle akrobatische Leistung am Trapez und Seil geben. Horst und Helga begeben sich in die Kabine, der Rest der Truppe geht noch in die Concord Plaza Bar (Bild 130) um sich einen Mai Tai – den heutigen Cocktail des Tages – zu genehmigen. Ab 23 Uhr ist 70er-Jahre Abend und die Stimmung ist echt super. Jose, der lustige Bar-Waiter ist auch gut drauf und wir haben viel Spaß. Erst kurz vor Mitternacht gehen wir schlafen, in dieser Nacht wird uns wegen der Zeitumstellung eine Stunde abgezwackt. Macht aber nichts, morgen ist ein Seetag.

Montag, 11. Oktober 2010, Seetag

Heute hat mich mal echt der Wecker aufgeschreckt, es ist schon 8 Uhr. Zuerst mal geschwind auf unseren „Privatbalkon“ Wetter schaun, aber oh Schreck. Es ist zwar nicht kalt (im Gegenteil, sogar merklich wärmer) aber völlig zugezogen, windig und es sieht verdammt nach Regen aus. Im Postkasten liegt die Benachrichtigung, dass heute um 16 Uhr 30 die Küchenführung stattfindet Als wir um 9 Uhr mit Silvia und Erwin zum Frühstück gehen, regnet es tatsächlich schon. Wir wohl heute nichts mit draußen sitzen. Wir frühstücken heute im Restaurant Sinfonia, wo wir auch schon Poldi und Elisabeth finden. Leider ist bei ihnen kein Platz mehr frei und wir werden an einen anderen Tisch begleitet. Die Omeletts sind sehr gut, auch der Cappuccino und der Espresso. Es gibt kein Buffet, Marmelade, Brot, süßes Gebäck und Fruchtsäfte werden gebracht. Butter und Brötchen sind schon am Tisch. Auch frische Früchte sind kein Problem und werden gebracht. Gut gestärkt suchen wir jetzt einen Platz, um ein wenig Karten spielen zu können. Den Platz finden wir auf Deck 5 bei der Planetarium Bar, wo wir auch einen Blick ins Freie haben. Leider immer noch grau in grau. Was wir zuerst nicht finden, sind Poldi und Elisabeth (die kommen dann aber später noch), Horst und Helga sind woanders verschollen. Obwohl wir ja eigentlich nicht hungrig sind, holen wir uns etwas im Bolero. Heute ist es nicht möglich im Freien zu essen, deshalb kann man auch die Plätze in der Pizzeria benutzten, man muss sich halt dass Essen hinauf tragen. Nach soviel Anstrengung ist eine kleine Siesta nicht das Schlechteste und wir treffen uns dann wieder zur Küchenführung um 16 Uhr 30 vor dem Restaurant Fantasia (Bild 131). Veronika, die deutschsprachige Hostess macht ihre Sache gut, man merkt, dass sie Freude daran hat. Sie erklärt uns die einzelnen Stationen, zB. wo das Essen angerichtet wird (Bilder 132, 133), dass die Suppentöpfe 250 l fassen und dort auch die Pasta gekocht wird (Bild 134), wo der Bereich für die Vorspeisen (Bild 135) und die Patisserie (Bild 136) ist und natürlich wie alles wieder sauber gemacht wird (Bild 137). Die Victoria ist eine der wenigen Küchen, die Tageslicht hat und ist daher bei den 120 in der Küche beschäftigten Leuten sehr beliebt. Es war auf jeden Fall sehr interessant. Heute ist unser erster Gala-Abend und wir hübschen uns auf für das Dinner. Heute geht es ohne Dusche ab, die beiden Kellner sind mehr als aufmerksam, der Unglücksrabe ist wie ausgewechselt und kann heute sogar lachen. Das Essen ist ganz ausgezeichnet und pappsatt gehen wir ins Theater wo es heute „Theater of the World“ gibt. Darunter können wir uns zuerst nichts vorstellen, aber es ist leicht erklärt. Begonnen wird mit dem Londoner West End Theater und Songs aus Mamma Mia. So werden Theater aus aller Welt vorgestellt. Dabei sind beispielsweise die Theater in Moskau, Paris, Mailand, das Schwarze Theater aus Prag und auch das Salzburger Marionettentheater. Die Sänger und Tänzer sind ausgezeichnet, auch die immer gut zum Theater passenden Kostüme sind sehenswert. Nach dem Theater gehen wir gleich in die Kabine, denn morgen heißt es doch ein wenig zeitiger aufstehen, da ab 9 Uhr das Tendern nach Santorini beginnt. Wobei wir noch nicht wissen, ob es auch möglich sein wird. Der Wind ist zeitweise bis zu 90 kmh stark, wenn es sich nicht beruhigt, wird es wieder nichts mit dem Tendern. Aber wir sind zuversichtlich, schließlich haben wir noch eine ganze Nacht lang zu fahren. Das sind doch noch einige hundert Kilometer, das Wetter kann dort ganz anders sein. In der Kabine erwartet uns noch eine kleine Überraschung, wir finden ein wildes Tier vor. Nicht der Raimund, sondern ein süßer Handtuchelefant empfängt uns (Bild 138). Na dann gute Nacht und alles Gute für Santorini.


Dienstag, 12. Oktober 2010, Santorini und Mykonos

Nach dem Wach werden ist der erste Gang gleich auf unseren Privatbalkon. Na, es sieht mal gar nicht so schlecht aus. Es ist warm und der Wind ist nicht mehr so stark. Man merkt, dass es in der Nacht geregnet hat, aber es sind nicht mehr viele Wolken da. In der Ferne kann man schon die Insel sehen und sie kommt rasch näher (Bilder 139, 140). Während wir auf Deck beim Frühstück sitzen, passieren wir die Einfahrt in die Caldera. Schon sieht man die weißen Häuser auf dem Kraterrand, die aussehen, als hätte es geschneit. Die Star Princess (Bild 141) und die Delphin (Bild 142) sind schon vor uns da, auch gut, da sind die meisten Leute dann schon von der Seilbahn weg. Wir sehen zu, wie die Ausflügler ausgetendert werden (Bild 143) und gehen dann in die Concord Plaza Bar, um unsere Tendertickets zu holen. Raimund und ich sind früh dran und wir kriegen gleich für uns alle die Tickets für das erste Tenderboot. Schon um 10 vor 9 wird unsere Nummer aufgerufen und schon geht’s ab zur Insel. Auch bei der Seilbahn (Bild 144) haben wir keine Wartezeit und sind in kürzester Zeit oben angelangt. Zuerst decken wir uns mal gleich mit Ansichtskarten ein, ein paar haben wir noch zu schreiben. Dann gehen wir durch die noch relativ ruhigen Gassen und sind immer wieder vom Blick auf unser Schiff fasziniert (Bilder 144-147).

Bild G.JPG


Es ist mittlerweile strahlend schön geworden und ordentlich heiß. In einem kleinen Lokal treffen wir Helga und Horst wieder, die das Ganze ein wenig gemächlicher als wir angegangen sind. Wir laben uns mit kühlen Getränken, machen Platz für weitere und setzen unsere Runde fort. Ein toller Ausblick jagt den Nächsten, es ist einfach unbeschreiblich schön (Bilder 148-159). Da um 12 Uhr 45 das letzte Tenderboot fährt, machen wir uns lieber an den Abstieg, den wir jetzt zu Fuß unternehmen möchten. Aber zwischen uns und dem Tenderboot tauchen einige Hindernisse auf. Und zwar jede Menge Esel, an denen wir uns vorbeiquetschen müssen (Bilder 160, 161). Die Tiere tun uns allen leid, wer weiß, wie sie behandelt werden. Endlich sind wir an den Eseln vorbei und setzten unseren Weg fort. Man muss schon sehr vorsichtig gehen. Zum einen gibt es immer wieder Löcher oder lose Steine, zum anderen gibt es jede Menge Eselsmist, der nur darauf wartet, dass man hineintritt (Bild 162). Auch bergwärts gehenden Eseln mit Reitern muss man ausweichen, die Esel tun es nämlich nicht (Bilder 163, 164). Schließlich sind wir unten angekommen und stellen uns in einer Riesenschlange zum Übersetzen an. Wir dachten schon, das dauert ewig, aber genau in diesem Moment deutet uns ein Costamitarbeiter, dass wir auf einen Motorsegler steigen sollen, der weitaus mehr Passagiere fasst als die kleineren Boote. Ruckizucki sind wir an Bord und schon geht es zurück zur Victoria (Bilder 165-167). Jetzt liegt auch noch ein Star Clipper Schiff (Bild 168) und die Kristina Katarina in der Caldera. Es ist ein reger Bootsverkehr im Gange. Zurück an Bord setzten wir uns auf das Außendeck, um zu Mittag zu essen. Mit der Kulisse der Insel vor Augen speist es sich gleich noch einmal so gut (Bild 169). Pünktlich um 13 Uhr wird abgelegt und wir gleiten zum Abschied noch an der Inselhauptstadt Oia vorbei (Bilder 170, 171), mit Kurs auf Mykonos. Jetzt ist noch mal relaxen angesagt, damit wir für Mykonos fit sind. Am Sonnendeck lassen wir es uns gut gehen, lesen ein bisschen und nehmen auch ein Mützchen Schlaf. Leider zieht es sich jetzt immer mehr zu und es weht ein frischer Wind. Schließlich geben wir auf und gehen unter Deck. Wir holen uns die Tickets für den Shuttlebus und machen uns schon mal ausgehfertig. Wir sehen beim Anlegen zu (Bilder 172, 173) und amüsieren uns über zwei kleine Hunde, die ganz wild auf die Leinen sind. Es sieht so aus also wollten sie mithelfen, die großen Taue an Land zu ziehen. Kurz vor 18 Uhr sitzen wir schon im Shuttlebus, der uns nahe an den Ort bringt (Bilder 174, 175). Die 6 Euro pro Person sind gut investiert, denn es wäre etwa 4 km Fußweg entlang einer stark befahrenen Straße ohne Gehweg. Besonders der Rückweg bei Finsternis wäre sogar gefährlich gewesen. Im Ort angekommen sind wir gleich begeistert. Kleine, enge Gässchen, weiß gestrichen, sogar der Fußboden. Die Türen und Fenster sind blau, rot oder grün gestrichen und das sieht einfach entzückend aus (Bilder 176-185).

Bild H.JPG


Besonders schön sind die Windmühlen, ein Wahrzeichen von Mykonos (Bild 186). Leider ist sehr bewölkt und heute ist es nix mit einem schönen Sonnenuntergang (Bild 187). Wir gönnen uns eine kleine Stärkung in flüssiger Form und gehen dann weiter zu den Windmühlen. Mittlerweile ist es dunkel geworden und die beleuchteten Mühlen sind schön anzusehen (Bilder 188,-190). Von hier kann man auch die hell erleuchtete Victoria sehen, sehr eindrucksvoll (Bild 191). Leider beginnt es leicht zu regnen und wir begeben uns auf den Rückweg. Doch es ist auch gleich wieder vorbei und wir genießen den Bummel durch die Gassen (Bilder 192,193). Zurück an Bord brauchen wir erst mal eine Stärkung, schließlich war es ein laaanger und aanstrengender Landspaziergang. Das Essen im Fantasia haben wir heute nicht in Anspruch genommen (es gab heute offene Essenssitzungen in beiden Restaurants), aber das Bolero hat heute bis 22 Uhr 30 geöffnet. Auf das klassische Pot Pourri mit der Pianistin Valeria Koukouchkina im Theater verzichten wir heute und gehen schlafen.

Mittwoch, 13. Oktober 2010, Athen

Noch ist es dunkel, man kann noch nicht sehen wie das Wetter wird (Bild 194). Mit uns im Hafen liegt die Westerdam (Bild 195) und die Katarina Kristina, die AIDAdiva (Bild 196) legt gerade an. Etwas entfernt liegen noch die Ocean Village (Bild 197) und die Delphin Voyager (Bild 198). Es ist stark bedeckt und drückend schwül. Gestern kam die Durchsage, dass mal wieder bei den öffentlichen Verkehrsmitteln gestreikt wird. Gut, dass wir uns entschlossen haben, nicht in die Innenstadt zu fahren, da wir Athen schon kennen. Wir möchten heute nur ein wenig in Piräus spazieren gehen, Horst und Helga bleiben ganz am Schiff, auch sie kennen Athen schon. Also machen wir uns auf den Weg zum alten Hafen Limani Zeas (Bild 199). Wir kommen an ein paar größeren Mülltonnen vorbei, in denen gerade ein alter Mann herumwühlt. Offenbar haben wir ihn gerade in seinem Wohnzimmer gestört, denn er beginnt uns wüst zu beschimpfen. Auch als wir schon weiter weg sind, hören wir ihn noch immer. Was sind wir froh, dass wir ihn nicht verstehen, etwas Freundliches war es bestimmt nicht. Unser Spaziergang geht weiter und wir sind etwas entsetzt, denn Piräus kommt uns ziemlich verwahrlost und dreckig vor. Die Gehsteige sind oft beschädigt, es liegt viel Müll herum, auch viel Sperrmüll wie alte Türen und Fenster, aber auch Matratzen (Bild 200) Immer wieder sieht man Autos, die bestimmt schon monatelang herumstehen, manchmal mit und manchmal ohne Autokennzeichen (Bilder 201, 202). Vielleicht macht es auch das drückende Wetter, aber Piräus ist wirklich potthässlich, bis auf wenige Ecken abgesehen (Bilder 203-206). Zu allem Unglück verlaufen wir uns auch noch. Wir sind zwar in der richtigen Straße unterwegs, aber leider in der falschen Richtung. Endlich sehen wir die Westerdam und wissen nun, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir freuen uns wirklich, die Victoria wieder zu sehen, es ist ja fast wie nach Hause kommen (Bild 207). Im Hafengebäude ist ziemlich viel los, da gerade viele Passagiere auf der Westerdam einschiffen. Aber nach ein paar Minuten sind wir schon durch die Kontrolle und zurück am Schiff. Silvia, Erwin und ich gehen in den Whirlpool, denn jetzt ist es noch ruhig am Schiff. Aber wenn man direkt den Grill vor sich hat, kriegt man einfach wieder Appetit. Also umgezogen und mittaggegessen. Jetzt sind auch die Ausflügler zurück und es wird voll an den Essensstationen. Später erfahren wir, dass es nicht möglich war die Akropolis zu besichtigen, da dort Streikende den Zugang besetzt hielten. Dafür dürften aber die öffentlichen Verkehrsmittel funktioniert haben, da wir in Piräus viele Linienbusse fahren sahen. Auf jeden Fall haben wir heute in der Innenstadt gar nichts versäumt. An diesem Abend lädt Costa zu einem kostenlosen Sektumtrunk aus, um die Ausflügler ein wenig zu trösten, obwohl Costa ja wirklich nichts dafür kann. Aber trotzdem eine nette Geste. Um 15 Uhr gehen wir ins Theater, um hinter die Kulissen der Costa Victoria zu schauen. Es ist wie immer sehr interessant, Veronika macht es auch sehr gut. Schnell vergeht die Zeit bis zum Abendessen und wir freuen uns auf den italienischen Abend. Wir haben wirklich eine Superstimmung, sogar das Brot macht heute auf italienisch (Bild 208). Besonders Silvia, Erwin, Elisabeth und Poldi genießen das Remmidemmi. Es ist ihre erste Kreuzfahrt mit Costa und daher ist es für sie etwas völlig Neues. Heute besuchen wir auch wieder das Theater, es wird die fantastische Stimme von Vick präsentiert. Anfangs sind wir skeptisch, aber in seiner Ein-Mann-Show bringt er tatsächlich das Theater zum Brodeln.

Donnerstag, 14. Oktober 2010, Korfu

Da wir erst gegen 13 Uhr in Korfu ankommen werden, wird der Vormittag ganz entspannt angegangen. Gemütlich frühstücken, ein bisschen Karten spielen und schon ist es schon wieder Zeit für’s Mittagessen, damit wir für den Landgang gestärkt sind. Vormittag hat das Wetter ganz gut ausgesehen, jetzt ist es aber wieder zugezogen und es sieht sogar nach Regen aus. Na, dann heißt es halt Regenjacke mitnehmen. Und leider brauchen wir sie auch fallweise, denn Sonne und leichter Regen wechseln sich ab. Die Victoria fährt an der Altstadt vorbei zum neuen Hafen (Bilder 209-211). Ein kostenfreier Bus fährt zum Hafenausgang, von dort gibt es einen kostenpflichtigen Shuttlebus von Costa, den wir aber nicht nutzen, denn wir haben uns für’s zu Fuß gehen entschieden. Vor dem Hafengebäude stehen auch jede Menge Taxis, die eine Fahrt in die Innenstadt für 10 Euro anbieten oder auch eine Fahrt zum Sissi-Schloss für 50 Euro. Doch wir sind nicht interessiert und gehen weiter. Noch bevor wir das Hafengelände verlassen, kommt uns ein Linienbus mit der Nummer 16 entgegen und bleibt direkt vor uns stehen. Der Schaffner schaut raus und fragt, ob wir in die Stadt möchten. Der Fahrpreis beträgt 1,20 Euro (ist teurer geworden, im Forum wurde noch von 0,90 Cent geschrieben), wir nutzen ihn aber trotzdem. Und im Nachhinein sind wir froh, denn es ist weiter als es zuerst ausgesehen hat. Auf einem Parkplatz beim Neuen Fort steigen wir aus und von dort ist es nicht mehr weit ins Zentrum (Bild 212). Die kleinen Gassen gefallen uns gut, auch wenn manches ein wenig renovierungsbedürftig aussieht (Bilder 213-216). Wir kosten kandierte Kumquats und Kumquatlikör, eine Spezialität der Insel. So kommen wir bis zum Alten Fort, entscheiden uns aber gegen eine Besichtigung, die Zeit ist doch ein wenig kurz um alles anzusehen (Bilder 217-220).

DSCN6320.JPG


Während eines Stopps in einem Lokal regnet es wieder mal, danach wird es aber besser. Wir lassen uns durch die Gassen treiben (Bilder 221-231), bis wir wieder beim Bus Nummer 16 sind um zurückzufahren. Zu Fuß gehen wir vom Hafengebäude zum Schiff, es ist wirklich nicht weit (Bild 232). Nun klart es auch auf (Bilder 233-235), unglaublich wie nahe die Albanische Küste ist. Heute ist das Gala-Abschiedsessen, danach sind wir wieder im Theater zu finden. Hier gibt es die Show Rich & Famous mit den Sängern und Tänzern der Costa Victoria, die wieder ausgezeichnet ist. Es gibt kein Magnifico Buffet, aber an einigen Stellen sind kleine Kunstwerke aus Obst und Gemüse aufgestellt (Bilder 236-243). Danach gehen wir noch in die Concord Plaza uns sehen bei der Wahl des Mister Costa Victoria zu. Für uns Zuseher sehr zum Lachen, aber es ist kaum zu glauben, dass sich immer wieder Passagiere für solche Dinge zur Verfügung stellen. Vor dem Schlafen gehen noch ein kurzer Blick auf den Privatbalkon, es ist sternenklar und warm. Das lässt uns für morgen hoffen.

Freitag, 15. Oktober 2010, Dubrovnik

Heute stehen wir zeitiger auf, denn das Tendern soll schon um 8 Uhr 30 beginnen. Doch was für eine Enttäuschung, es ist mal wieder grau in grau. Zuerst sieht es vielversprechend aus (Bild 244), aber schon bald regnet es wieder. Während wir beim Frühstück sitzen, schüttet es wie aus Schaffeln und wir sind echt deprimiert. Die Tenderboote mit den Ausflüglern sind schon unterwegs (Bild 245), aber in Anbetracht des starken Regens, lassen wir uns mal Zeit. Und wirklich, der Regen hört auf und wir machen uns auf den Weg. Tendertickets sind nun nicht mehr notwendig und wir kriegen gleich das nächste Boot. Was für ein Unterschied zu Piräus, es ist blitzsauber und gepflegt (Bilder 246, 247). Wir kaufen uns Tickets für die Stadtmauern (jetzt schon 10 Euro) und beginnen den Aufstieg. Oben angekommen sind wir mal gleich fasziniert, es ist unbeschreiblich schön (Bilder 248-253). Fast zwei Stunden sind wir unterwegs, bis wir wieder zum Ausgangspunkt zurückkommen. Immer wieder mit Stopps für Fotos und um einfach den Ausblick zu genießen (Bilder 254-261). Wir sind restlos begeistert, auch wenn es hin und wieder einmal ein wenig tröpfelt.


DSCN6501.JPG


Wir sehen die Magnifica vorbeifahren (Bild 262), die im neuen Hafen anlegt. Auf Reede liegt auch die Le Boreal, ein nagelneues Schiff der du Ponant Cruises (Bild 263), später kommt auch noch die Silver Wind von Silversea-Cruises dazu (Bild 264). Der Rückweg durch die engen Gassen ist wirklich reizvoll (Bilder 265, 266). Dann kommen wir an einem Markt vorbei, wo wir kandierte Orangen und Feigen kaufen (Bild 267). Einfach köstlich, denn wir dürfen auch probieren. An den Tenderbooten ist die Schlange schon gewaltig, aber es geht zügig voran und wir sind schon bald wieder zurück am Schiff. Wir ergattern gerade noch einen Platz auf dem offenen Deck, denn jetzt wollen natürlich alle Ausflügler gleich und sofort etwas zu essen. Es ist für uns wirklich das einzige Mal, dass es sich an allen Buffetstationen staut, da heißt es heute geduldig sein. Pünktlich um 13 Uhr nimmt die Costa Victoria Kurs auf Venedig und Dubrovnik verschwindet schön langsam am Horizont (Bilder 268-271). Das Wetter ist nach wie vor nicht berauschend (Bilder 272, 273) also verziehe ich mich in das La Tavernetta, wo ich mich mit Heidi aus dem Forum treffen. Natürlich darf ein gemeinsames Foto zur Erinnerung nicht fehlen (Bild 274). Schließlich ist es Zeit für unser letztes Abendessen und wir verabschieden uns von unseren Kellnern, die sich nach dem verpatzten Anfang doch noch als sehr nett entpuppt haben (Bild 275). Auch der 2. Maitre d’Hotel (Bild 276) hatte für unseren Tisch immer ein paar nette Worte übrig, war wohl um den geduschten Horst besonders besorgt. Auch die letzte Show „I have a Dream“ die von der Besatzung der Costa Victoria präsentiert wird, lassen wir uns nicht entgehen. Danach ist es aber höchste Zeit zum Kofferpacken, um 1 Uhr muss er vor der Kabine stehen. Danach geht es gleich ins Bett, morgen müssen wir um 8 Uhr aus der Kabine sein.


Samstag, 16. Oktober 2010, Venedig und Heimreise

Wir gehen schon zeitig frühstücken, denn heute wird wieder viel los sein. Gegen 7 Uhr 30 kommt der Lido in Sicht und wir beginnen die Einfahrt nach Venedig (Bild 277). Hinter uns folgt die Magnifica und danach auch noch die Delphin (Bilder 278-280). Noch ist es sehr bedeckt und auch kalt, aber was ist schon ein bisschen frieren gegen die impossanten Aussichten (Bilder 281-285). Langsam gleiten wir durch den Guidecca-Kanal (Bild 286) in Richtung Hafen. Dort sind schon die Westerdam (Bild 287), die NCL Gem und die Splendor of the Seas (Bild 288). Wir müssen erst um 10 Uhr 30 in der Concord Plaza sein (wir haben Violett – also die vorletzte Farbe – für die Ausschiffung bekommen), also haben wir noch Zeit im Bolero ein wenig sitzen zu bleiben. Schließlich ist es soweit und wir sind in kürzester Zeit von Bord. Auch die Trollies sind gleich gefunden und wir machen uns auf den Weg zum Auto. Helga und Horst fliegen erste heute Abend zurück und wir packen auch ihr Gepäck zu uns ins Auto. So können sie nur mit Handgepäck fliegen und ohne belastendes Gepäck den Tag in Venedig genießen, der inzwischen schön und sonnig geworden ist. Ein kleines Problem haben wir noch, Poldi hat leider das Parkticket irgendwo „gut aufgehoben“, also müssen wir Ersatz beschaffen. Die zwei Damen bei den Automaten sind äußerst ungehalten (ist wohl Arbeit) und sagen uns, dass in 10 Minuten Michele kommt, der ein Ersatzticket bringt. Naja, die 10 Minuten sind dann fast eine halbe Stunde, in Italien ticken die Uhren halt anders. Schließlich können wir kurz vor halb zwölf ausfahren und die Heimreise kann beginnen. Kurz nach Venedig ist ein kleiner Stau vor einer Baustelle, aber sonst geht es zügig voran. In Bad Waltersdorf (schon in Österreich kurz nach Graz) haben unsere Autos Durst und wir Hunger. Also füllen wir zuerst die Tanks und dann bekämpfen wir unsern Hunger in einer Buschenschank (das ist ein Heuriger auf Steirisch). Kurz vor 19 Uhr sind wir zu Hause uns so geht eine wieder sehr schöne Reise zu Ende.

So und nun noch ein bisschen was über das Schiff und die Besatzung

Besatzung
Kapitän: Mario Moretta
2. Kapitän: Giorgio Voussolinos
1. Ingenieur: Tommaso Lauro Costanzo
Hoteldirektor: Attila Sissa
Servicedirektor: Francesco Greco
Maitre d’Hotel: Lorenzo Pescetti
Küchenchef: Michele Di Filippo
Kreuzfahrtdirektorin: Daniela Di Croce
Deutschsprachige Hostess: Veronika Körner

Schiff
Baujahr 1996 in der Bremer Vulkan-Werft gebaut und von der Lloyd-Werft in Bremerhaven fertiggestellt, renoviert 2004 (Bild 289)
Länge 252,9 m
Breite 32,2 m (Panamaxklasse)
Höhe 59,2 m
Tiefgang 8 m
Geschwindigkeit max. 24 Knoten
Bruttoreg. 75.000
14 Decks, davon 12 für die Passagiere
964 Kabinen, Maximialbelegung 2390 Passagiere
790 Besatzungsmitglieder
Rezeption
Tour Office
2 Restaurants Fantasia (Bild 290) und Sinfonia
1 Clubrestaurant bzw. Zuzahlrestaurant
1 Selbstbedienungsrestaurant Bolero
2 Grills, Nettuno Grill und Grill beim Caffe Terrazza Bar (Bild 291)
1 Pizzeria
10 Bars (Bilder 292-296)
Disco
Theater (Bilder 297, 298)
Casino (Bilder 299, 300)
Pompei Spa
2 Außen- und 4 Whirlpools (Bild 301)
1 Innenpool
Gym
Beauty Salon
Tennis- und Basketball Court
Teens Club
Shops
Internet-Point

Man merkt der Victoria an manchen Stellen schon ihr Alter an, aber sie ist ein sympathisches Schiff. Besonders schön war der offene Essbereich auf Deck 11, auch wenn wir ihn nicht immer nutzen konnten. Die Kabinen waren deutlich kleiner als auf der Concordia, sicher auch eine Alterserscheinung, die uns aber nicht gestört hat. Lästig war ein wenig die nicht immer gut funktionierende WC-Spülung. Ein Tipp: unsere Kabine 80544 lag genau über dem Theater und da hat die Schallisolierung leider versagt. Zuerst dachten wir, in der Nachbarkabine sieht jemand mit großer Lautstärke fern, bis wir bemerkten, dass es aus dem Theater kam. Im Großen und Ganzen hat es uns nicht gestört, da nach der zweiten Show meist Ruhe war und wir kaum früher ins Bett gingen.
Das Essen hat uns wieder gut geschmeckt, die Qualität war im Restaurant natürlich besser, aber auch im Bolero hatten wir nichts zu meckern. Die Mehlspeisen waren sogar ganz ausgezeichnet und von einer Erdbeercreme schwärmen wir noch heute. Mit dem Wasserpaket und der Girls- und Boys-Card sind wir gut ausgekommen. Schade nur, dass ich mir meine nicht verbrauchten Bons vom der Kreuzfahrt vom vorigen Jahr an den Hut stecken konnte (wenn ich einen gehabt hätte). Da hätte sich Costa wirklich etwas kundenfreundlicheres einfallen lassen können.
Die Seerettungsnotübung fand Sonntag nachmittag um 16 Uhr statt. Neu für uns war, dass eigene Kärtchen mitzunehmen waren, die wir bei Bezug der Kabine neben den Bordkarten auffanden (Bild 302). Dies soll wohl eine Überprüfung ermöglichen, wer denn nun brav daran teilgenommen hat.
Die An- und Rückreise war entspannt, auch die Reservierung am Parkplatz hat ausgezeichnet funktioniert. Ein- und Ausschiffung waren für uns völlig problemlos, es ging zügig voran. Auch der Tender- und Shuttletransport war gut organisiert, sodass nicht alle 2000 Passagiere auf einmal beim Ausgang standen.
Landausflüge waren auf dieser Route nicht notwendig, man konnte alles leicht alleine machen. Bemängelt wurden von zufällig ebenfalls auf diesem Schiff befindlichen Bekannten, die kurzen Liegezeiten, aber das war ja schon vorher bekannt. Ein Blick in den Katalog oder ins Internet sagt ja schon alles. Nächstes Jahr wird dem aber Rechnung getragen und Santorini gestrichen (meiner Meinung nach die falsche Entscheidung), dafür gibt es einen ganzen Tag auf Mykonos. Besser wäre es Athen zu streichen, ist aber wahrscheinlich nicht möglich weil dort aufgetankt wird.
Alle Kabinen waren ausgebucht, nicht jedoch auch alle Oberbetten. Deshalb wurde die Maximalbelegung (zum Glück) auch nicht erreicht, so waren knapp 2000 Passagiere an Bord. Davon waren 400 deutschsprachig, aufgeteilt auf Deutsche, Österreicher und Schweizer, die auch den größten Kinderanteil stellten da gerade Ferien waren. Der Rest verteilte sich auf Italiener, Franzosen, Engländer und Amerikaner, Spanier, Griechen, Portugiesen und noch einige andere Nationen.
Die Crew war freundlich, hilfsbereit und auch fast immer für ein Lächeln zu haben. Aber man kann eben nicht immer nur gute Tage haben. Kapitän Moretta war beim Costa-Club-Cocktail sogar persönlich zum Fotografieren zugegen. Leider haben wir vergessen unser Foto abzuholen, das wird mich noch lange ärgern.
Fitness und Spa haben wir nicht genutzt, der Bereich ist aber eher klein (da macht sich wieder das Alter bemerkbar).
Animation war vorhanden aber nicht aufdringlich, wurde von uns auch nicht gebraucht, da sind wir Selbstversorger. Die Shows haben uns allen gut gefallen, es wurden gute tänzerische und gesangliche Leistungen sowie fantasievolle Kostüme gezeigt.

Fazit: Es war für uns eine entspannte und erholsame Reise, auf der wir uns durch Kleinigkeiten den Urlaub nicht verderben ließen. Pannen gibt es immer mal, denn wie heißt es so schön – Nobody is perfect.

Viele Grüße von der Wassernixe
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Aw: Östl. Mittelmeer - Costa Victoria - Oktober 2010 06 Nov 2010 21:50 #20139

Hallo

Wirklich ein super Bericht, :danke:
Das Foto mit dem von Blumen umspielten Schiff wäre auf jeden Fall Wert nächstes Jahr für den Fotokalender einzureichen.

Gruß Jürgen
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Aw: Östl. Mittelmeer - Costa Victoria - Oktober 2010 06 Nov 2010 22:17 #20140

Hallo liebe Wassernixe,

du hast alles richtig gemacht - der Bericht ist gut geschrieben und die Fotos wirklich beeindruckend! :danke:, dass du dir die Arbeit gemacht hast. Ich lese soo gerne Reiseberichte - da kann man gleich mitträumen. :yep:
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Aw: Östl. Mittelmeer - Costa Victoria - Oktober 2010 07 Nov 2010 06:56 #20141

Hallo Angelika!

Wirklich ein gelungener Reisebericht! :danke: Und auch die Fotos lassen wieder schöne Erinnerungen aufleben.
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Aw: Reisebericht: Östl. Mittelmeer - Costa Victoria - Oktober 2010 07 Nov 2010 16:54 #20147

Hallo Wassernixe!
Erst einmal ein riesiges Lob für deinen schönen Reisebericht.:bravo:
Deine Bilder sind :sensation: .
Eigendlich wollten meine Frau und ich nicht nach Venedig, aber deine Bilder haben uns überzeugt.
Werde mir jetzt deinen Reisebericht vom westl. Mittelmeer vornehmen.
Weiter so.
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Aw: Reisebericht: Östl. Mittelmeer - Costa Victoria - Oktober 2010 07 Nov 2010 17:31 #20152

Super Reisebericht!:sensation:
Auf jeden Fall besser wie meiner. Ich muss aber auch gestehen, dass ich mir heuer nicht allzuviel Mühe gegeben habe.
Weiß auch nicht, warum. Ich hatte irgendwie keine Lust. :(
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Aw: Reisebericht: Östl. Mittelmeer - Costa Victoria - Oktober 2010 07 Nov 2010 17:43 #20153

Hallo Wassernixe!:kissy: :bravo: Vielen Dank für deinen super Reisebericht. Da wir auch schon mal von Venedig abgereist sind ,weis ich, wie beeindruckend dieses Erlebnis ist. Ich kann nur sagen: Wow!!! Ich hoffe, das ich dieses Gefühl noch einmal erleben kann.:bye: Liebe Grüße Annegret
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Aw: Reisebericht: Östl. Mittelmeer - Costa Victoria - Oktober 2010 08 Nov 2010 16:31 #20184

Oh Wassernixe,

Du verzauberst einen ja mit Deinen schönen Reisebericht :bye:

und dazu noch die tollen Bilder - mein Gott sind die schön.:bravo:

Bitte, bitte... noch mehr davon :thankyou:

LG Welle :aida:
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Aw: Reisebericht: Östl. Mittelmeer - Costa Victoria - Oktober 2010 09 Nov 2010 20:37 #20228

Hallo Angelika,

toller Reisebericht :danke:. Absolut kurzweilig und mit vielen tollen Bildern.

Venedig, ich kooooommmeeeee.... in nur noch 195 Tagen.:drehen:
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Thorsten

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Aw: Reisebericht: Östl. Mittelmeer - Costa Victoria - Oktober 2010 10 Nov 2010 20:24 #20258

Hallo Thorsten

Was sind schon 195 Tage, wirst sehen - flutsch und weg sind sie :) - und der Urlaub auch :( (ich weiß, das war jetzt gemein) :kichern:

LG Angelika
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