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THEMA: TUI Reisebericht: Mein Schiff 1 - Kreuzfahrt rund um die Kanaren mit Casablanca und Agadir

TUI Reisebericht: Mein Schiff 1 - Kreuzfahrt rund um die Kanaren mit Casablanca und Agadir 26 Nov 2010 21:13 #20540

Seit dem 21. November 2010 bin ich nun wieder zurück von meiner 1. Kreuzfahrt. Hier nun mein Reisebericht:

07. November 2010

Unser Urlaub beginnt morgens um 4.50 Uhr. Das Taxi holt uns ab und bringt uns zum Flughafen. Wir sollen um 6.00 Uhr als erste Maschine in Hamburg starten, müssen jedoch etwas warten, weil noch 2 Nachtflüge vorher landen sollen. So starten wir dann um 6.10 Uhr mit TuiFly. Wir flogen mit einer Boing 747-300. Wir hatten noch nie ein so kleines Flugzeug, kaum Platz für die Beine. Es dauerte auch über 1 Stunde, bis das Kabinenpersonal das Frühstück und die ersten Getränke servierte. Wir hatten schon Hitzepickel auf der Zunge. Der Flug verlief ziemlich ruhig. Wir sind über Amsterdam und London geflogen, weil der Pilot einem Sturmgebiet ausweichen wollte. Ist ihm auch gelungen, keine Turbulenzen. Kurz vor der Landung bekamen wir dann noch mal etwas zu trinken, wir hatten mittlerweile so eine trockene Kehle. Das Kabinenpersonal hat sich auch nach dem Frühstück nicht mehr blicken lassen und versteckte sich hinter den Vorhängen. Das kennen wir von Air Berlin und Condor anders.

Um 10.30 Uhr deutscher Zeit und um 9.30 Uhr Ortszeit sind wir auf Gran Canaria Las Palmas gelandet. Es dauerte etwas, bis wir das Flugzeug verlassen konnten, man hatte vergessen uns Treppen zum Flieger zu schicken, nach dem Motto „Huch ein Flieger“. Als dann die Treppen kamen, ging es gleich rein in die Busse. Wir fuhren nun zum Terminal und wunderten uns, weil eine Halle an der wir vorbei fuhren, voll mit Koffern stand, haben uns aber nichts dabei gedacht. Nun ging es rein in den Terminal. Wir glaubten unseren Augen nicht. Der ganze Ankunftsbereich rund um die Laufbänder stand voll mit herrenlosen Koffern. Was hatte denn das nun wieder zu bedeuten? Wir sollten uns zum Laufband 36 begeben, dort sollten unsere Koffer erscheinen. Und wir standen und standen, aber es kamen nur wenige Koffer über das Laufband und die wollte irgendwie auch keiner haben, die fuhren bestimmt 5 bis 6 mal an uns vorbei. Aber unsere Koffer ließen auf sich warten und überall standen diese herrenlosen Koffer herum, was ging hier vor?? Durch eine Abtrennung vom Terminal und dem Kofferbereich lugte ein Kopf hervor. Der Koffer-Kuli wollte wissen auf welches Gepäck, von welcher Fluggesellschaft wir denn warten würden. Tja, wenn er es nicht weiß wo er seine Koffer abgeben sollte, wer dann?? Die Leute wurden immer nervöser, weil unsere Koffer einfach nicht kamen. Sie krabbelten über die Laufbänder und sahen immer wieder durch die Öffnung, durch die unsere Koffer kommen sollten. Man sah auch schon die Wagen mit den Koffern dort stehen, aber niemand kümmerte sich um sie. Nun begannen einige Passagiere sich ihre Koffer selber zu holen. Sie krabbelten durch die Öffnung und schoben die Koffer durch. Bis wohl jemand vom Flughafen sagte, er würde gleich die Polizei holen, wenn sie nicht wieder in den Terminal zurück gehen würden. Nun dauerte es dann auch nicht mehr lang, bis endlich unsere Koffer aufs Gepäckband befördert wurden. Es dauerte über 1 Stunde. Zwischenzeitlich erfuhren wir auch, warum im ganzen Terminal herrenlose Koffer rum lagen und viele Leute verzweifelt von einem Kofferband zum anderen liefen um ihre Koffer zu suchen. Einen Tag vor unserer Ankunft wurde bei der Gepäckabfertigung gestreikt. Alle Passagiere die gelandet waren mussten ohne ihre Koffer in die Hotels. Gott sei Dank ist uns dieses Horrorszenario erspart geblieben.

So nun aber raus aus dem stickigen Terminal, meine Zunge klebte am Gaumen – Durst… Überall standen Busse, die die Passagiere vom Flughaben zur Mein Schiff in den Hafen von Las Palmas bringen sollten. Wir also schnell unser Gepäck beim Busfahrer abgegeben und ab in den Bus. Wir fuhren knapp eine halbe Stunde, bis wir von weitem schon die Mein Schiff sehen konnten. Die Mein Schiff, die bald unser Schiff sein sollte.

Der Bus hielt direkt am Cruise Terminal. Dort wartete schon eine kleine Erfrischung auf uns, Gott sei dank, denn mein Durst war im Bus nicht weniger geworden.

Also dann rein in den Terminal. Das ging alles recht flott, 10 Minuten warten und dann waren wir an der Reihe. Meine Reiseunterlagen auf den Tisch, Reisepass und die Kreditkarte vorgelegt. Schnell ein Foto für die Bordkarte geknipst und nichts wie rauf auf unser Wohlfühlschiff. Es war ca. 12.00 Uhr als wir auf die Mein Schiff konnten. Unsere Kabinen sollten erst ab 15.00 Uhr bezugsfertig sein. Wir konnten aber schon alle Bordeinrichtungen benutzen, ich hatte noch immer Durst, also nichts wie ran an die nächste Bar und trinken. 2 Cola light auf Ex. Puh, das war nun wirklich nötig. Die kanarische Sonne brannte uns aufs Haupt. Die Kabinen waren schon eher fertig, so das wir sie um 14.00 Uhr beziehen konnten. Mein Koffer stand auch schon vor der Tür.

Jetzt wollten wir aber noch mehr von diesem tollen Schiff sehen. Man ist das riesig. Wir haben uns diverse Mal verlaufen. Fanden aber die Nasch-Bar. Dort gibt es Kaffeespezialitäten und eben Naschies wie Kuchen, Torten und Muffins. Alles natürlich All Inclusiv. Danach haben wir uns noch die weiteren Decks an Bord angesehen. So gegen 18.00 Uhr sind wir dann ins Buffet-Restaurant Anckelmannsplatz zum Abendessen gegangen. Wir hatten einen schönen Platz am Fenster. Das Essen war super, ein große Auswahl an Leckereien. Es gibt auch eine Wok-Station, wo man sich das Essen selber aussucht und es dann nach Wunsch zubereitet wird. Der Kellner bringt einem dann das Essen an den Tisch. Unser Kellner war sehr freundlich, fast schon etwas überfreundlich. Aber lieber so als anders rum. Haben dann schön 1,5 Stunden dort verbracht und die schöne Aussicht genossen.

Danach sind wir dann aufs Pool-Deck. Dort haben wir uns wieder ein schönes Plätzen gesucht und der live gesungenen Auslaufhymne und der Vorstellung des Personals gelauscht. Im Anschluss wurden dann noch Auszüge aus dem Theater-Programm der Mein Schiff präsentiert. Dann folgte die Begrüßung von der Brücke. Der finnische Kapitän Kjell Holm begrüßte uns alle auf der Mein Schiff und kündigte das Ablegen an. 3 mal tutete das Horn und unsere Traumreise sollte beginnen. Wir haben dann noch etwas an der Reeling gestanden und uns von Gran Canaria verabschiedet. Da wir aber nach dem anstrengenden Tag so müde waren, ging es kurze Zeit später zurück in unsere Kabine.

Ich war so müde, dass ich gleich eingeschlafen bin. Ganz leicht schaukelte uns das Schiff in den Schlaf. Ein schöner Tag ging für uns zu Ende.

Montag, 08.11.2010 - Seetag auf dem Weg nach Casablanca

Diesen Tag haben wir ganz ruhig mit einer Tasse Kaffee auf dem Balkon bekonnen. Danach ging es zum Frühstück ins Buffet-Restaurant Anckelmannsplatz zum Frühstück. Wir bekamen einen Tisch am Fenster, was will man eigentlich mehr. Lecker Frühstücken und dabei wieder aufs Meer schauen. Es gab so viele leckere Sachen, dass man sie gar nicht alle aufzählen kann. Ich entschied mich für Müsli, 2 kleine Brötchen, 2 Spielgeleier und etwas Marmelade. Ja, so startet der Tag richtig. Man will ja auch nicht so viel Essen, es gibt ja noch so viele andere Restaurants und Bars wo es Leckereien gibt :freude: .

Wir mussten uns auf unsere Seenotrettungsübung vorbereiten, die um 10.15 Uhr stattfinden sollte. Ja was machen wir denn bis dahin noch? Wie wäre es mit einer Runde Shoppen? Wir also ab auf Deck 7 in die Shopping Meile Neuer Wall.

10.00 Uhr

15 Minuten vor der Übung sind wir an unserer Musterstation D – auf Deck 7 ist das Steakhaus Surf & Turf– angekommen. Dort standen auch schon ne ganze Menge anderer Passagiere rum. Die Rettungswesten brauchten wir nicht mit aus der Kabine nehmen. War ja nur eine Übung, die aber vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist. Kurz nach 10.00 Uhr öffnete sich die Tür zu unserem Treffpunkt. Wir mussten unsere Kabinennummer nennen und sollten uns dann an einen Tisch setzen und warten. Es war ziemlich voll und dann ertönte das Gefahrensignal auf dem ganzen Schiff 7 x kurz und 1 x lang. Eigentlich sollte man erst mit dem Gefahrensignal zum Treffpunkt eilen, aber so ging es ja schneller. Jetzt saßen wir da und warteten was nun passiert. Mitglieder der Crew zeigten uns wie die Rettungswesten zu benutzen sind. Während der Präsentation mussten andere Crew-Mitglieder alle Kabinen



prüfen, ob auch wirklich keiner mehr in der Kabine ist. Man kann sich vorstellen, dass das bei rund 1000 Kabinen etwas länger dauert.

Es ertönte dann die nächste Durchsage, zu welchen Rettungsbooten wir nun langsam und gesittet gehen sollten – ob das im Ernstfall auch so abläuft – ich bezweifle das. Wir also schlender, schlender auf Deck 5 zu den Rettungsbooten und alle schön in Reihe aufstellen und warten. Dort wurde uns dann über Durchsage mitgeteilt, wie die Rettungsboote im Erstfall zu benutzen sind.

Nachdem wohl alle Kabinen überprüft worden waren, wurde die Seenotrettungsübung für Beendet erklärt und wir konnten wieder auf unsere Kabinen.

Als wir auf der Kabine waren, zeigte sich auch für kurze Zeit ein Delphin. Als wir die Kamera geholt hatten, war dieser leider wieder schon verschwunden.

Abends nach dem Essen ging es ins Theater zu unserer 1 Show - Volldampf Voraus -. Wir wurden auch noch vom Kapitän und seinen 1. Offizieren begrüßt.

Danach sind wir dann müde ins Bett gefallen.


Dienstag, 9. November 2010

Ich hatte in dieser Nacht nicht so gut geschlafen, war ständig wach. Um 6.00 Uhr wurde ich durch ein lautes Brummen von außerhalb des Schiffes geweckt. Ich wollte nun mal gucken, wo das her kam. Ich zog die Vorhänge bei Seite und sah die Lichter von Casablanca. Neben unserem Schiff fuhr das Lotsenboot, welches das laute Brummen verursachte. Ich sah noch eine Weile dem Treiben zu. Danach ging es zum Frühstück. Wir hatten heute nicht so viel Zeit, weil wir uns schon um 8.00 Uhr im Theater treffen sollten für unseren Halbtagesausflug in Casablanca.

Wir hatten den Ausflug Casablanca mit der Hassan II. Moschee gebucht. Vor dem Bus standen bestimmt schon 20 Reisebusse und warteten auf uns. Wir bestiegen den Bus 14 und los ging es. Wir hatten einen sehr netten und Lustigen marokkanischen Reiseführer, der aber sehr gut deutsch sprechen konnte. Er hatte immer einen lustigen Spruch auf den Lippen und hat sehr viel Spass gemacht. Wir fuhren als erstes aus dem Industriehafen von Casablanca in Richtung „La Corniche“ Dies ist die Küstenstrasse die uns in das Bade- und Vergnügungszentrum Ain Diab, einen Vorort von Casablanca gebracht hat. Dort gibt es viele Restaurants, Cafés und Bars sowie exklusive Hotels. Es handelt sich bei der Küstenstrasse um einen palmengesäumten Boulevard.

Von dort fuhren wir dann zur Hassan II. Moschee. Sie ist die bedeutendste Sehenswürdigkeit Casablancas. Es ist der zweitgrößte Sakralbau der Welt. Zu ehren des 60. Geburtstages des marokkanischen Königs Hassen II. wurde diese Moschee innerhalb von 7 Jahren von 2.500 Arbeitern erbaut. Sie arbeiteten in 3 Schichten zu jeweils 8 Stunden. Der Bau geht sogar hinaus über das Meer, in Anlehnung an den Koran und die darin verbreitete Vorstellung um Gottes Thron über dem Wasser. Die Moschee ist 200 x 100 m lang und hat über 25.000 Säulen im Inneren und dem weltweit höchsten Minarett. Die Moschee bietet bis zu 100.000 Gläubigen Platz. Dieses Bauwerk hat mich sehr beeindruckt. Es ist sogar möglich, einen Teil des Daches elektrisch zu öffnen, so dass man dann den Himmel sehen kann.

Von dort fuhren wir nun zu den Markthallen. Es roch schon am Eingang richtig schön nach frischen Kräutern. Die Obst und Gemüseauswahl war einfach gigantisch. Wir gingen auch durch die Schlachthallen und durch den Fischverkauf. Die Fische waren sehr schön drapiert zum Verkauf.

Nun ging es wieder in den Bus und wir fuhren Richtung Königs-Palast. Kurz vor dem Palast stiegen wir aus und machen noch einen kleinen Spaziergang zum Palast. Vor dem Palast stand bewaffnetes Militär. Diese waren aber ziemlich lässig. Der eine telefonierte sogar mit seinem Handy und hatte dabei sein Gewehr an eine Mauer gelehnt. Was uns aufgefallen ist, überall auf den Strassen stehen Polizisten mit Funkgeräten. Einige waren in Uniform und wieder andere in Zivil. So wirklich berauschend war der Königspalast auch nicht, wir standen nur auf einem Vorhof und konnten auf die Eingangstür schauen. Dann ging es zu Fuss wieder Richtung Bus. Uns begleitete diesmal ein Polizist in zivil. Alles sehr merkwürdig.

Da wir noch etwas Zeit hatten, bis wir wieder am Schiff sein sollten, fuhr unserer Führer mit uns noch zu einem Geschäft, wo man noch Souvenirs und Lederwaren sowie Teppiche kaufen konnte. Dies war eigentlich durch TUI untersagt, so dass wir ihm unterschreiben mussten, dass es unser Wunsch war, dort zu halten. Ja, ja, ich möchte nicht wissen, wie viel Geld er dafür von dem Ladenbesitzer bekommen hat. Um 12.30 Uhr ging es wieder zurück zum Schiff. Den Rest des Tages verbrachten wir zum Ausruhen auf dem Schiff.

Das Auslaufen war für 20.00 Uhr geplant, „Alle Mann an Bord“ war um 19.30 Uhr. Doch es tat sich nichts auch um 19.40 Uhr stand die Gangway noch vor dem Schiff und die Besatzung draußen hatten einen Mundschutz an. Rund um uns lagen Schüttgutfrachter, die entladen wurden. Durch den starken Wind wehte deren Fracht im ganzen Hafen rum. Sollte man nicht langsam alles einpacken, damit wir pünktlich Auslaufen können? Es tat sich noch immer nichts. Da sahen wir von weitem noch 2 Reisebusse mit Passagieren. Die hatten sich wohl etwas verspätet. Also meine Damen und Herren, nichts wie rauf auf das Schiff. Da wir im Restaurant Atlantik essen wollten, dies aber bereits um 21.30 Uhr schließt, konnten wir doch nicht das Auslaufen anschauen.

Wir gingen ins Restaurant Atlantik und ließen uns an unseren Tisch geleiten. Wir fuhren gerade hinaus aus dem Hafen von Casablanca als uns plötzlich die Wucht der Wellen voll traf. Das Schiff neigte sich bedenklich zur Seite. Überall krachte es und das Geschirr und die Gläser knallten auf den Boden. Da hatte wohl das Personal auch nicht mit gerechnet. Na das konnte ja heiter werden. Wir beim Essen und das Schiff ging rauf und runter, bei Wellen bis zu 6 Metern Höhe. Mich störte das aber nicht. Viele andere Passagiere sahen aber nicht so gut aus und auch das Personal hatte kleine Pflaster gegen Seekrankheit hinter den Ohren :uebel: .

10. November 2010

Ich hatte sehr gut geschlafen, als ich um 7.30 Uhr erwachte. Das Schiff schaukelte noch immer. Das Duschen war bei 6 Meter hohen Wellen gar nicht so einfach. Ich hatte sogar Wellengang in der Dusche. Um kurz nach 8.00 Uhr gingen wir dann zum Frühstück. Ich hatte einen mordsmäßigen Hunger. Man muss sich ja auch stärken für den 2. Seetag auf unserem Weg nach Funchal auf Madeira.

Nach dem Frühstück wollten wir mal auf das Pooldeck. Dort war es aber so windig, dass wir uns entschlossen, auf unsere Kabine zu gehen und es uns auf dem Balkon gemütlich zu machen. Die Sonne schien so schön auf den Balkon und es war kaum windig. Hier ließ es sich richtig gut aushalten. Schön ein bisschen Sonne tanken.

Zum Abendessen gingen wir wieder ins Anckelmannsplatz. Danach schlenderten wir noch über das Schiff und gingen in die TUI Bar einen Cocktail trinken. Von den Gästebetreuerinnen wurde dort ein Quiz mit den Passagieren gespielt. Der Gewinner erhielt Badelatschen von der Mein Schiff und ein Cappy. Wir tranken noch einige Cocktails (natürlich alkoholfrei) :essen: und gingen dann um 21.45 Uhr auf die Kabine.


Donnerstag, 11. November 2010

Um kurz vor 6.00 Uhr wurde ich wach. Diese Nacht hatte es nicht ganz so doll geschaukelt. Mich störte dass aber nicht, ich habe geschlafen wie ein Baby. Ich ging auf den Balkon und da war sie, die Blumeninsel Madeira noch im dunkel der Nacht. Das Lotsenboot fuhr längsseits neben uns. Die Einfahrt in den Hafen sah so toll aus. Die ganze Stadt war beleuchtet. Ich ging schnell unter die Dusche, damit ich das Einlaufen in den Hafen nicht verpasste. Um kurz vor 7.00 Uhr gingen wir zum Frühstücken. Um 8.30 Uhr war wieder Treffen für unseren heutigen Ausflug – Madeiras Westen – Als wir beim Frühstücken waren, stellten wir fest, dass vor uns noch ein weiteres Kreuzfahrtschiff lag. Es war die Celebrity Constellation. Auch die Mein Schiff war mal ein Schiff von Celebrity Cruise vor dem Umbau. Kurz bevor unser Ausflug bekann, kann auch noch die Grand Celebration in den Hafen von Funchal. Dieser war mit 3 Kreuzfahrtschiffen nun auch voll.

Der Bus stand schon am Pier bereit. Wir fuhren noch mit einem weiteren Bus die Tour. Madeira ist einfach wunderschön. Wir fuhren zuerst zu einem Fischerdorf aus dem 17. Jahrhundert, in dem auch schon Winston Churchill war. Es gibt sogar ein Restaurant, das nach ihm benannt worden ist. Von dort fuhren wir weiter zum Cabo Girảo. Dies ist die mit 580 m höchste Steilklippe Europas. Fast senkrecht ragen die Felsen in die Tiefe, nur von einigen Terrassenfeldern unterbrochen. Von dort ging es über Serpentinen auf einen Berg in 1007 m Höhe. Von dort konnte man die Süd- und die Nordküste Madeiras sehen. Wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter. Oft ist dort oben so ein Nebel, dass man kaum etwas sehen kann.

Nun fuhren wir noch zu einem kleinen Ort namens San Vincente. Dort machten wir noch einen kurzen Stopp für Fotos und Toilette. Dann ging es weiter Richtung Nordküste. Wir machten noch an einem kleinen Souvenir-Shop halt, wo man sich mit allerlei Müll eindecken konnte. Von dort ging es dann nach Porto Moniz zum Mittagessen. Das Restaurant war umringt von Lava Pools, in denen sich das Meerwasser sammelte. Einige gingen dort auch Baden. Die Lava – Pools sahen einfach gigantisch aus. Das Essen das wir erhielten war sehr lecker. Hier hatten wir 1,50 Stunden Aufenthalt, so dass wir uns noch etwas die Beine vertreten konnten.

Nach dem Essen ging es wieder über die Berge und durch die Serpentinen zurück auf den Süden der Insel. Und diese Serpentinen hatten es in sich. Der Bus hatte oft nicht viel Platz auf den Strassen. Das sah manchmal ganz schön gefährlich aus, zumal es manchmal ziemlich Steil bergab ging. Wir machten noch in einem kleinen Dörfchen (Caletha) einen letzten Stopp. Dort gingen wir noch schnell in den Supermarkt und kauften Getränke und setzten uns noch auf eine Bank mit Blick auf den Yachthafen.

Dies war unser letzter Stopp und wir fuhren zurück nach Funchal der Inselhauptstadt. Es war ein sehr schöner Ausflug bei dem wir sehr viel von der Insel gesehen haben.

Als wir wieder im Hafen ankamen, legte die Grand Celebration gerade ab. Dafür kam nun die Aurora von P & O Cruises auf Madeira an. Auch die Celebrety Constellation verließ um 17.00 Uhr den Hafen von Funchal. Wir haben pünktlich um 18.00 Uhr abgelegt mit neuem Zeil La Palma wo wir dann morgen Früh ankommen werden. Mal sehen, ob die anderen Kreuzfahrer dann auch dort sind.


Freitag, 12. November 2010

Die Nacht verlief ruhig, kaum Wellen. Beim Aufwachen sah man schon die Insel La Palma. Der Hafen Santa Cruz liegt ziemlich zentral im Stadtkern. Wir hatten heute unseren Ausflug erst am Nachmittag. So ließen wir es uns nach dem Frühstück an Deck gut gehen. Treffen für unseren Ausflug war um 13.45 Uhr. Wir hatten den Ausflug Stadtbesichtigung mit der Minibahn gebucht. Ich hatte den extra genommen, weil ich davon ausgegangen bin, dass man da nicht so viel laufen muss, wegen der Minibahn. Die kleine Bahn stand auch schon am Hafen bereit. Wir erhielten jeder einen Sender mit Kopfhörer, so dass auch jeder den Stadt- führer gut verstehen konnte. Wir fuhren nun ca. 10 Minuten durch die kleine Stadt Santa Crux, bis wir an einer kleinen Kirche oberhalb der Stadt anhielten und ausstiegen. Hinter der Kirche gab es eine kleine nachgebaute Festung mit kleinen Kanonen. Von hier hatte man einen sehr schönen Blick über die Stadt und den Hafen. Man konnte von dort auch die Mein Schiff – unser Schiff sehen. Nun ging es wieder zurück in die Minibahn die uns zurück in die Altstadt brachte. Hier erhielten wir jeder eine Flasche Wasser zum trinken. Wir wunderten uns schon was das sollte, waren wir doch erst 15 Minuten unterwegs. Doch jetzt erfuhren wir,


dass wir ab jetzt zurück zum Schiff laufen müssen. Oh man, der Minizug fuhr ohne uns wieder weg.

Wir machten nun also einen Spaziergang durch die sehr schöne Altstadt von Santa Cruz, vorbei an einem Nachbau des Schiffes Santa Maria. Wir gingen die Küstenstrasse Avenida Maritima entlang zu den Balkonhäusern. Die Bürgerhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert verleihen der Uferstrasse mit ihren typisch kanarischen Holzbalkonen einen ganz besonderen Charakter. Früher waren auf diesen Balkonen auch die Toiletten, wenn man dann darunter vorbei ging, konnte schon der ganze Tag gelaufen sein :lolol: . Die Holztoiletten kann man noch immer sehen. Nun gingen wir in eine Tapas Bar. Dort bekamen wir 3 Tapas zum Probieren, eine mit einem Omelett, einen mit geräuchertem Ziegenkäse und einen mit Schinken. Es gab für jeden auch noch etwas zu trinken dazu. Entweder konnte man Wein trinken, Softgetränke oder Bier.

Nach dem Essen gingen wir weiter durch die Altstadt. Wir gingen noch in ein altes Haus mit einem sehr schönen Innenhof. Viele Häuser in der Altstadt haben diese Innenhöfe. Dort können die Kinder spielen, und die Eltern haben sie immer im Blick. Nun ging es wieder weiter zurück auf unser Schiff. Im Hafen gab es einen kleinen Kiosk und dort gab es die erste Bildzeitung der ganzen Woche – juhuuuu. Also nix wie rauf auf das Schiff und Bildzeitung lesen.

Am Abend um 18.00 Uhr verließen wir wieder La Palma mit Kurs Richtung Fuerteventura. Zum Abendessen gingen wir wieder ins Anckelmannsplatz zu unserem Kellner Emrah. Er ist immer zu Späßen aufgelegt und begrüßt uns jetzt auch schon mit Namen. Sind zwar falsch ausgesprochen, er lässt immer einige Buchstaben weg, aber der gute Wille zählt. Dank etwas Trinkgeld, liefert er uns jetzt auch unsere Getränke an den Tisch, obwohl es ja ein Selbstbedienungsrestaurant ist. Was so ein paar Euros so ausmachen.

Nach dem Essen ging es noch wieder in die TUI Bar auf ein paar Cocktails. Von dort trieb es uns wieder ins Theater. Hier gab es heute die Crew-Show. Die war richtig toll. Einige vom Personal haben gesungen, andere haben getanzt und wieder andere uns mit Akrobatik begeistert. Und das haben sie alles noch einstudiert, während sie ihre eigentliche Arbeit machten. Die schönsten Sachen machte das Housekeeping. Ein Zimmermädchen sang My heart will go on von Celine Dion. Die hatte eine solch tolle Stimme, dass man eine Gänsehaut bekam. Die Show war richt gut. Vielen Dank an die tolle Crew.


Samstag, den 13. November 2010

Heute sollte sie also kommen, unsere Ferieninsel Fuerteventura. Wir gingen so gegen 8.00 Uhr zum Frühstücken, damit wir wieder recht früh das Schiff verlassen konnten. Ankunft war für 9.00 Uhr im Hafen von Puerto del Rosario geplant. Wir machten etwas früher fest, so dass wir schon um kurz nach 9.00 Uhr, nachdem die örtlichen Behörde das Schiff zum Landgang freigegeben haben, von Bord. Wir hatten heute keinen Ausflug gebucht, sondern wollten uns einen Leihwagen nehmen und nach Jandia zum Baden fahren. Im Hafen warteten schon einige Damen mit ihren Tischen. Bei Ihnen konnten wir uns nun einen Wagen leihen. Wir entschieden uns für die Firma Hertz und bekamen einen Hellblauchen Ford Focus. Dieser hatte wohl schon einiges mitgemacht, zumindest sah er so aus. Überall hatte er Kratzer und Beulen. Ob die Leute ihre Privatwagen auch so behandeln, wie ihren Leihwagen??? Aber egal, nichts wie ab nach Jandia.

Wir hatten schon 23°C als wir los fuhren. Schnell die Klimaanlage an. Wir fuhren etwas über 1 Stunde nach Jandia wo wir dann so gegen 10.30 Uhr ankamen. Nun also nichts wie ab an den Strand und :shark: . Die Sonne schien so herrlich und wir nur schnell die Handtücher ausgelegt und ab ins Wasser. Zuerst kam einen das Wasser doch recht kalt vor, dies änderte sich aber nachdem man erstmal eine Zeit drin war. Das tat so richtig gut. Wir blieben noch bis 13.00 Uhr am Strand, danach wollten wir noch etwas in den Geschäfte an der Strand-promenade Shoppen. Um 15.00 Uhr mussten wir aber wieder zurück zum Schiff, da wir bis um 17.30 Uhr alle wieder an Bord seien mussten.

In Puerto Del Rosario machten wir noch einen kurzen Fotostopp. Man konnte von hier die Mein Schiff schön fotografieren, was wir auch machten. Jetzt mussten wir den Leihwagen wieder auf den Parkplatz stellen, den Schlüssel sollten wir unter den Sitz legen. Auf Fuerte gibt es wohl keine Diebe. Na, nicht unser Problem. Wir waren pünktlich wieder auf dem Schiff und gingen nach dem Duschen auch gleich Essen.

Nach dem Essen wollten wir wieder ins Theater, heute lief die Show Aqua. Eine der schönsten Shows auf der Mein Schiff. Tolle Kostüme und tolle Musik. Der Kapitän und ein Teil der Mannschaft traten noch auf der Bühne auf um sich von uns zu Verabschieden, bzw. von denen, die morgen das Schiff verlassen. Danach gingen wir wieder in unsere Kabinen zum Schlafen. Morgen sollten wir dann wieder auf Gran Canaria ankommen, wo unser 1. Teil der Kreuzfahrt endet.


Sonntag, 14. November 2010

So, nun ist unsere erste Woche auch schon rum. Wir sind um 5.00 Uhr wieder in Las Palmas auf Gran Canaria angekommen. Mussten früh aufstehen, weil wir einen Strandtransfer nach Maspalomas gebucht hatten. Treffpunkt war schon um 8.15 Uhr. Wir wollten wieder schön Baden gehen.

Der Bus stand pünktlich am Pier, so dass wir gleich los fahren konnten. Wir fuhren 45 Minuten bis Maspalomas. Wir machten noch einen kurzen Fotostopp, damit alle die Dünen von Maspalomas fotografieren konnten. Wir erfuhren, dass sie unter Naturschutz stehen und man nicht durch sie gehen durfte. Es hielt sich aber niemand daran. Die Leute gingen alle durch sie durch, damit sie zum Strand kamen. Also schnell ein paar Fotos gemacht und weiter zum Strand.

Der Bus hat uns in der Stadt abgesetzt, so dass wir noch gut 20 Minuten bis zum Strand laufen mussten. So hatten wir ganze 3 Stunden am Strand, bis wir wieder am Bus sein mussten. Fand ich ziemlich wenig. Wir also unsere Taschen geschnappt und ab zum Strand. Der Strand war ziemlich voll. Man lag dicht auf dicht. Jetzt ist Nebensaison, ich möchte nicht wissen, was dort in der Hauptsaison los ist. Das Wasser war auch nicht so schön, weil sehr steinig. Aber egal, Hauptsache baden. Wir genehmigten uns noch einen Eiskaffee bzw. eine Eis-schokolade und gingen dann wieder zurück zum Bus. Dieser fuhr dann mit uns wieder zurück zum Schiff, wo wir so gegen kurz vor 14.00 Uhr eintrafen. Diesen Ausflug hätte man sich schenken können. Wir hätten uns lieber einen Leihwagen nehmen sollen und selbst zum Strand fahren. Wir hätten mehr Zeit gehabt und billiger wäre es auch geworden.

Nach dem Abendessen suchten wir uns wieder ein schönes Plätzchen auf dem Pooldeck. Hier war ja heute wieder die Begrüßung der neuen Gäste und Lifemusik. Um 22.00 Uhr genehmigte ich mir noch eine Zigarre zum Auslaufen aus dem Hafen von Grand Canaria. Die Theater-Crew Sangen und Tanzten auf dem Pooldeck ABBA-Lieder.

Danach ging es so gegen 23.00 Uhr zurück auf die Kabine. Nichts wie ab ins Bett, morgen haben wir wieder unseren Seetag auf dem Weg nach Agadir.


Montag, 15. November 2010

Heute konnten wir mal etwas länger schlafen, weil wir keine Termine hatten, es war ja schließlich Seetag. Wir gingen um 8.30 Uhr zum Frühstück. Dort war es ziemlich voll. Wir blieben bis 10.00 Uhr im Restaurant und machten uns danach auf den Weg zur Seenotrettungsübung. Diese war wieder wie in der vergangenen Woche. Als wir alle draußen am Deck standen, konnten wir Lanzerote sehen.

Danach gingen wir wieder aufs Pooldeck. Wir fanden auch 3 liegen nebeneinander in der Sonne. Aber mit Nickerchen machen, war wohl nichts. Da hätte ich mich auch auf die Mönckebergstrasse legen können. Es herrschte eine solche Unruhe. Die einen ließen Ihre Liege aus 3 m Höhe auf Deck fallen, die anderen unterhielten sich so laut, als wären sie alleine an Bord. Also gingen wir aus lauter Verzweiflung an die Bar und tranken etwas. Danach ging es noch auf die Kabine um richtig zu entspannen.

Da wir ja schon vor einer Woche durch den Kapitän an Bord begrüßt wurden, sparten wir uns den Gang ins Theater und genossen den ruhigen Abend am Pool mit leckeren Getränken und beobachteten die anderen Passagiere.



Dienstag, 16. November 2010

Wir kamen um 8.00 Uhr mit der Mein Schiff in Agadir an. Da wir eine Stadtbesichtigung gebucht hatten, mussten wir wieder um 6.00 Uhr aufstehen, damit wir vorher noch in Ruhe Frühstücken konnten. Um 8.15 Uhr war wieder Treffen im Theater. Die Busse standen schon vor dem Schiff und wie in Casablanca, wurde das Schiff durch Polizisten gesichert. Die hatten also wieder Angst um uns. Wir also nichts wie rein in den Bus und Abfahrt zu unserer Stadtbesichtigung. Tja, was soll man zu Agadir sagen. Eigentlich gibt es dort nichts, was sich lohnt anzusehen. Die Stadt Agadir wurde 1960 durch ein Erdbeben fast zu 80 % zerstört. Bereits 2 Jahre später begann allerdings schon der Wiederaufbau. Wir waren auf einen großen Markt dem Souk El Had. Dort hatten wir ca. 1,50 Stunden um uns umzusehen. Ich habe mich noch nie so unwohl auf einen Markt gefühlt. Die Händler sind sehr aufdringlich und überall lungern Kinder rum, die Geld von einem haben wollen. Danach fuhren wir mit dem Bus in die Ruinen der alten Festung Agadir. Sie liegt oberhalb der Neustadt in etwa 230 m Höhe. Von der Festung aus hat man einen wunderbaren Blick über die gesamte Stadt und den schönen 9 km langen Strand von Agadir. Danach ging es wieder zurück auf die Mein Schiff. Wir suchten uns wieder ein Plätzchen auf Deck um zu entspannen und die Sonne genießen. Von Mitreisenden haben wir erfahren, dass wir die Tour nach Marakesch hätten buchen sollen. Marakesch soll sehr schön sein. Diesen Ausflug hätte man sich auch schenken sollen. Aber ich würde Agadir nur mit einer Reisegruppe besuchen wollen.

Wir gingen abends wieder ins Anckelmannsplatz zum Abendessen. Da wir ziemlich kaputt waren, sparten wir uns abends die Show im Theater und nahmen einen Drink in der Himmel & Meer Lounge. Dort blieben wir bis um 22.00 Uhr. Dann begann in der Abtanz Bar die Disco und es wurde ziemlich laut. Wir gingen auf unsere Kabinen und legten uns schlafen.


Mittwoch, 17. November 2010

Und wieder lag ein Seetag vor uns auf unserem Weg nach Teneriffa. Wir nutzten die freie Zeit und gingen erst um 9.00 Uhr zum Frühstücken. Nach dem Frühstück setzten wir uns auf Deck um die Sonne zu genießen. Dort saßen wir eine ganze Weile und schauten dem regen Treiben auf Deck zu. Dabei genossen wir einige kühle Getränke. Da wir ein Filmteam an Bord hatten, die Filme für den neuen Reisekatalog machen wollten, wurde um 13.30 Uhr ein Tenderboot ausgesetzt. Dies war eine willkommene Abwechslung. Wir dümpelten über 2 Stunden auf dem Atlantik rum, ohne wirklich von der Stelle zu kommen. Dies bemerkten aber nicht viele Passagiere. Der Kapitän musste wohl etwas Zeit gewinnen, damit wir nicht zu früh auf Teneriffa ankommen. Wir genossen also den ganzen Tag auf dem Deck. Am Nachmittag gab es Eiskaffee und Eisschokolade für die Passagiere. Anschließend gab es noch für alle Pizza. Einige der Passagiere waren ja sooo ausgehungert. Ich wusste nicht, dass man Pizza so hoch auf einem Teller stapeln kann, dabei gibt es genug für alle. Tja, die bekloppten sterben eben nicht aus.

Um 21.30 Uhr begann die Show „Ein Lied umgeht die Welt“ die Betonung liegt auf „umgeht“. Die war richtig super. Ein deutscher Schlager reihte sich an den nächsten. Wir hatten viel Spass. Danach wurde in der Abtanz Bar weiter gefeiert. Aber nicht mit uns wir mussten am nächsten morgen wieder früh aufstehen.


Donnerstag, 18. November 2010

Und wieder um 6.00 Uhr aufstehen. Um 8.30 Uhr war Treffen für unseren Ausflug zum Loro Parque. Wir gingen um 7.00 Uhr zum Frühstücken und konnten das Einlaufen in Teneriffa beobachten. Um 8.00 Uhr machte das Schiff im Hafen Santa Cruz fest und wir gingen von Bord. Wie gehabt, standen die Busse schon am Schiff bereit und wir wurden nach Puerto de la Cruz gebracht, wo schon der Loro Parque auf uns wartete.

Im Loro Parque kamen wir so gegen 9.30 Uhr an. Jeder der in den Park wollte, wurde mit 2 Papageien Foto-grafiert. Der Park ist richtig schön angelegt. Wir schlenderten zuerst am Gorillakäfig vorbei. Die Gorillas hatten aber keinen richtigen Bock. Sie saßen und in der Gegend rum und beobachteten die Gäste. Von dort gingen wir dann zum Planet Pinguin. Dort waren die Pinguine in einem Gehege, das wie die richtige Artkis aufgebaut war. Es schneite sogar bei den Pinguinen. Man konnte dort auch unter Wasser gucken, wie die Pinguine an den Fenstern vorbei schwammen. Man brauchte dort auch nicht selber laufen. Es gab ein Laufband, welches einen um das Gehege brachte. Zuerst kamen die kleinen Pinguine und im Anschluss kamen dann die großen Frackträger. Nun kamen wir zu den Riesenschildkröten. Gesehen haben wir aber nur das Männchen, welches man ja schon aus dem Fernsehen kannte (ARD tägl. 16.00 Uhr). Das ist der sexgeile Rüpel der schon den Panzer von seiner Partnerin kaputt gemacht hat, weil er ununterbrochen auf ihr rum juckelt. Von dort gingen wir weiter zur Loro Show, die 2 Minuten nach unserem Eintreffen begann. Dort zeigten die Papageien, was sie so alles drauf hatten. Der eine Papagei fuhr Fahrrad, der andere in einem Elektroauto, welches er auch selber bediente. Ein anderer Papagei hisste die Fahne des Loro Parque und wieder ein anderer bediente einen Getränkeautomaten. Die Pflegerin hatte ihm gesagt, dass er sich eine Limonade holen sollte. Er hatte aber kein Geld, so flog ein anderer Papagei ins Publikum und holte eine Münze für seinen Kumpel. Nun steckte er das Geld in den Automaten und zog sich ein Bier, welches er dann auch (angeblich) getrunken hat. Es war aber nur eine kleine Plastikflasche.

Nun war er aber angeblich betrunken und rollte sich auf dem Tisch lang. Sehr niedlich. Es gab noch eine ganze Menge anderer Papageien die im Raum rum flogen. Mit unter sehr dicht über die Köpfe des Publikums. Man hat richtig den Wind gespürt, wenn er über einen rüber geflogen ist. Leider war dies die einzige Show die wir gesehen haben, aber wir hatten ja nur 3 Stunden Zeit.

Von dort gingen wir ins Aquarium. Dort tummelten sich eine Menge Fische. Es gab auch einen Haitunnel. Dort konnte man unter den Haien und Rochen durch gehen. Das ist schon toll. Ein riesiger Hai legte sich genau auf den Glastunnel, so dass man ihn schön beobachten konnte. Von dort gingen wir ins das Freigehege der Papageien. Dies ist aufgebaut wie im Dschungel. Man geht über Treppen und Brücken durch den Urwald und überall sitzen oder fliegen Vögel an einem Vorbei. Die haben auch keine Angst vor Menschen. Man kann ihnen beim Fressen und trinken zuschauen, oder sich mit ihnen unterhalten. Dieses Freigehege ist ein neues Highlight des Parks.

Wir schlenderten dann noch an einigen Käfigen mit Papageien vorbei, bis wir zur Babystation kamen. Dort konnte man durch die Fenster die kleinen Papageien-Kinder in ihren Brutkästen sehen. Einige sahen noch ziemlich zerrupft aus, aber süß. Von dort führte uns unser Rundgang weiter zu den Pumakäfigen. Mama oder Papa Puma saßen etwas abseits und beobachteten ihre Jungen, die direkt am Fenster spielten. Der eine Puma war schwarz und der andere sah aus wie ein kleiner Tiger. Der bunte Puma wollte immer spielen und biss seinen schwarzen Kollegen immer in den Po. Dieser hatte aber keine Lust und wollte lieber schlafen.

Es hätte auch noch Delphin- und Orca-Shows sowie eine Seelöwenshow gegeben, aber leider reichte unsere Zeit dafür nicht mehr aus. Wir mussten ja um 13.00 Uhr wieder am Bus sein, der uns zurück zum Schiff bringen sollte. Also gingen wir ganz gemütlich zurück Richtung Ausgang und dann in den Bus.

Um kurz vor 14.00 Uhr waren wir wieder auf dem Schiff. Wir gingen noch durch die Shoppingstrasse von Santa Cruz und kauften noch einige Kleinigkeiten ein. Um Kurz vor 18.00 Uhr waren wir wieder auf der Mein Schiff. Mir taten ja so die Füße Weh. Um 18.00 Uhr machte die vor uns liegende MSC Orchestra die Leinen los. Wie wir erfuhren, fährt sie nun nach Brasilien. Vor ihr liegen nun 5 Seetage. Das wäre nichts für mich. Mir langt eigentlich immer schon der eine Seetag von Afrika zurück zu den Kanaren. Ich brauche eben immer etwas Beschäftigung, obwohl hier an Bord wirklich viel geboten wird.

Um Kurz vor 19.00 Uhr gingen wir dann zum Abendessen. Heute war keine Show im Theater, weil wir so lange Liegezeit hatten. Dafür fand eine Poolparty mit Lifemusik und Schokofrüchten statt.

So gegen 23.30 Uhr gab es eine verschlüsselte Botschaft für die Crew über die Bordlautsprecher. Wie wir einen Tag später erfuhren musste eine Frau auf dem Pooldeck wiederbelebt werden. Das Schiff hat deshalb auch später abgelegt, weil die Rettungskräfte der Feuerwehr noch an Bord waren und die Frau vom Schiff holten.


Freitag, 19. November 2010

Ankunft auf La Gomera war um 08.00 Uhr. Da waren wir schon wieder 2 Stunden wach, weil wir um 8.15 Uhr wieder Treffen im Theater hatten. Wir hatten heute eine Panoramafahrt über La Gomera gebucht. Gleich neben dem Schiff lagen wie üblich die Busse. Unsere Reiseführerin hieß Gisela und war vor 25 Jahren aus Deutschland nach La Gomera ausgewandert. Die Insel ist die zweitkleinste Insel der Kanaren. Kleiner ist nur noch El Hiero. Wir fuhren 45 Minuten in die Berge. Die Strassen waren ziemlich steil und eng. Der Bus hatte so manches Mal zu kämpfen. Von dort oben hatte man einen herrlichen Blick über Teile von La Gomera und den Garajonay Nationalpark. Der Nationalpark zählt seit 1986 zum UNESCO Weltnaturerbe und bietet neben seinen einzigartigen Lorbeerwäldern viele weitere Naturschönheiten. Durch die Berge und Wälder ging es in ein kleines Dorf in dem es eine Vorführung der nur auf La Gomera existierenden Pfeifsprache „El Silbo“ gegeben hat. Wir hatten aber keine Lust in dem Restaurant zu hocken und warteten in Ruhe davor. Es gab auch 2 verschiedene Palmenschnäpse zum probieren. Von dort ging es wieder durch die Wälder und Berge zurück nach San Sebastián der Inselhaupt-stadt von La Gomera, wo schon die Mein Schiff auf uns wartete.

Wie wir von anderen Reisenden erfahren haben, ist die Mein Schiff das erste Mal auf La Gomera und wurde von einem Filmteam und dem Bürgermeister persönlich begrüßt. Er brachte auch Geschenke für das Schiff mit.
Ich schlief bis kurz nach 17.00 Uhr, als mich ein lautes geklappere und laute Stimmen vom Pier weckten. Ich ging auf den Balkon und sah eine Gruppe von Jungen und Mädchen in Trachten, die sich auf eine kleine Vorführung für uns Kreuzfahrer vorbereiteten. Sie Klapperten mit ihren Kastanietten und Trommeln. Dazu sangen sie. Eine weitere Gruppe Tanzte zu den Klängen. Sie sangen 3 Lieder für uns und tanzten dazu. Das war sehr schön. Viele Passagiere standen auf ihren Balkonen und beobachteten das bunte Treiben. Als die Kinder fertig waren mit ihrer Vorstellung gab es viel Applaus und plötzlich wurden von einem Balkon Tütchen mit Schlafschäfchen zu den Kindern runter geschmissen. Da war was los. Alle Kinder begannen nun schreiend die Weingummis einzusammeln. Da ich die Vorstellung der Kinder auch gut fand, entschloss ich mich auch schweren Herzens meine gesammelten Schlafschäfchen zu den Kindern runter zu schmeißen. Jetzt gab es für die Kinder kein halten mehr. Immer mehr Passagiere schmissen nun Ihre Schlafschäfchen zu den Kindern. Einfach schön. Die Kinder haben sich riesig gefreut und bedankten sich durch winken bei uns. Das war ein sehr schönes und rührendes Erlebnis auf La Gomera.

Um 18.00 Uhr wurde nochmals die Auslaufhymne Ocean of Love auf Deck live gesungen. Ich habe mir die Video-kamera geschnappt und bin schnell aufs Pooldeck um dies zu filmen. Anschließend gingen wir um 18.30 Uhr zum Abend- essen. Nach dem Essen schlenderten wir noch etwas über das Schiff um uns die Hafeninformationen für Lanzerote zu holen, wo wir morgen um 8.00 Uhr ankommen sollten. Dann holten wir uns noch schnell 2 Cocktails und gingen ins Theater. Dort wurde heute die Show „Einladung zum Ball“ gespielt. Es wurden Lieder aus diversen Musicals aufgeführt. Das war einfach SUPER. Die 4 Sänger haben ganz tolle Stimmen und dazu tanzten die Tänzer des Ensembles. Bei einigen Liedern bekam ich eine Gänsehaut, so schön war es. Es begann mit Auszügen aus Tanz der Vampire, Les Miserable, Der Glöckner von Notre Dame, Das Phantom der Oper und noch diverse andere. Eine solche Show auf einem Kreuzfahrtschiff, toll.

Samstag, 20. November 2010

Um 6.00 Uhr klingelte wie üblich der Wecker, da wir unser Treffen für den Ausflug um 8.30 Uhr in der TUI Bar hatten. Also erstmal unter die Dusche und fertig gemacht. Anschließend ging es um 7.00 Uhr zum Frühstück. Unser letztes Frühstück in Ruhe, morgen geht’s ja wieder nach Hause. Nach dem Frühstück gingen wir noch etwas auf die Kabine. Ich setzte mich auf den Balkon und schaute zu, wie so langsam die ersten Busse für die Ausflüge eintragen. Wir hatten heute den Ausflug Die Höhlen von Del Agua gebucht. In diesen Höhlen, eigentlich handelt es sich bei den Höhlen um Lavatunnel, gibt es die weißen Albino Krebse, die sonst nur in sehr großen Tiefen von über 1000 Meter vorkommen.

Mit dem Bus fuhren wir zuerst zur alten Inselhauptstadt Teguise. Dort besuchten wir die erste Kathedrale auf den Kanarischen Inseln. Eine sehr schöne kleine Kirche mit einem tollen Altar. Wir gingen noch etwas durch dieses alte kleine Städtchen mit diesen schönen weißen Häusern, von denen keines mehr als 2 Stockwerke hat. Dies ist ein Gesetz auf Lanzarote. Es gibt nur wenige Ausnahmen in touristischen Gegenden wo höher gebaut werden darf. Von dort fuhren wir zu den Höhlen von del Agua. Wir mussten zuerst eine sehr steile Treppe runter bis wir in der ersten Höhle ankamen. Dort konnte man, wenn man wollte eine Kleinigkeit Essen oder Trinken, irgendwie muss man den Touristen ja das Geld aus der Tasche ziehen. Dieses kleine Café war aber sehr schön in die Höhle eingepasst. Dann ging es noch etwas weiter runter, wo es eine kleine Grotte gab mit den winzig kleinen Krebsen. Man musste schon sehr genau hinschauen, um zu erkennen, dass es sich bei den weißen Punkten auf den Steinen im Wasser um Krebse handelt. Aber einige waren auch etwas größer. Dieser Anblick der Höhle war sehr beeindruckend. Wir gingen dann am Rand des unterirdischen Sees vorbei zur anderen Seite der Höhle. Dort ging es wieder ans Tageslicht. Wir mussten wieder einige Stufen steigen. Dort gab es dann einen kleinen Pool. Ich glaube aber nicht, dass er zum Baden gedacht ist. Wenn man dann an diesem Pool vorbei geht, kommt man wieder zu einer anderen Höhle. In dieser Höhle ist ein Konzertsaal für mehrere Hundert Leute untergebracht. In diesem Konzertsaal soll schon Pavarotti gesungen haben. Er soll eine Wunderbare Akustik haben. Dann ging es wieder ans Tageslicht und in ein angeschlossenes Vulkanmuseum. Dort gingen wir aber nur durch, da die Bilder und Zeichnungen nur mit spanischem Text unterlegt waren. Nach 1 Stunde ging es weiter zum Aussichtspunkt Mirador del Rio, wo wir Fotos machen konnten. Leider war das Wetter heute nicht so gut und es war ziemlich diesig. Dieser Aussichtspunkt wurde von César Manrique entworfen. Er ähnelt vom Aufbau her den 2 Gehirnhälften und hat auch 2 große Fensterfronten die wie Augen ausgerichtet waren. Man konnte dort auch auf eine kleine Aussichtsplattform gehen. Dort konnte man dann eine Steilküste runter sehen, die ca. 500 m hoch ist. Leider spielte das Wetter nicht so mit und man konnte nicht weit sehen.

Als wir dort wieder raus kamen, fing es auch noch an zu nieseln. Also schnell wieder rein in den Bus. Wir fuhren nun weiter über die Insel zu einem anderen Aussichtspunkt. Dort konnte man aber gar nichts sehen, weil wir mitten in den Wolken waren. Dies war der Höchste Punkt von Lanzerote. Dort habe ich ein leckeres Brötchen mit an der Luft getrockneten Schinken gegessen. Dies war unser letzter Ausflugspunkt und wir fuhren zurück zum Schiff, wo wir um kurz vor 12.45 Uhr ankamen.


Zum Abendessen gingen wir noch mal ins Buffetrestaurant Anckelmannsplatz. Wir haben noch ein letztes Mal so richtig geschlemmt. Wer weiß, wann wir mal wieder so gut Essen können. Nach dem Essen nahmen wir noch einen Cocktail in der TUI Bar. Von dort ging es direkt ins Theater zu unserer letzten Show. Es gab „Almitra & der Prophet. Ich hab zwar die Handlung nicht wirklich verstanden, aber die Kostüme waren gut.

Der Kapitän und ein Teil der Besatzung verabschiedeten uns noch. Wir gingen direkt in unsere Kabine, noch die letzten Sachen in den Koffer packen und diesen dann vor die Tür stellen. Der Koffer wurde dort abgeholt und am nächsten Tag im Cruiseterminal zur Abholung bereit gestellt.

Noch ein letztes Mal habe ich bei geöffneter Balkontür geschlafen und das Rauschen der Wellen gehört.


Sonntag, den 21. November 2010

Ich habe sehr gut geschlafen und bin dann um 5.30 Uhr aufgestanden. Schnell rasiert und geduscht. Als ich fertig war, bin ich schnell runter in die TUI Bar. Dort konnte ich ab 6.00 Uhr meine bestellte Reise - DVD abholen. Ich konnte sehen, dass neben uns im Hafen von Las Palmas die AIDAcara lag. Auch dort gingen einige Gäste von Bord. Im Anschluss gingen wir dann zum letzten Frühstück. Unser Emrah hat uns noch mal so richtig verwöhnt. Er brachte uns frisch gepressten Multivitaminsaft. Der war etwas karottenlastig, war nicht so ganz mein Fall, aber egal.

Nach dem Frühstück gingen wir noch kurz auf die Kabine unsere letzten Sachen abholen und zur Toilette. Wir gingen auf Deck 12 um noch Fotos von der AIDA zu machen. Es begann zu regnen, aber wie. Schnell runter auf Deck 11. Dort haben wir uns noch etwas hin gesetzt, bis unser Transferbus ausgerufen wurde. Es war 7.45 Uhr als wir zum vorerst letzten Mal unser Schiff verließen. Im Kreuzfahrtterminal suchten wir nun unsere Koffer die wir auch zügig fanden. Nun ging es raus zu den Transferbussen, die uns zum Flughafen bringen sollten.

Wir fuhren etwa 30 Minuten bis zum Flughafen. Ein Mitarbeiter von der Mein Schiff sagte uns im Bus, wir sollten uns im Terminal an den Schaltern 75 – 83 anstellen. Wir also rein in den Flughafen. Die Schalter 75 – 83 waren aber Schalter von Air Berlin und so was von voll. Da wir aber mit Tuifly zurück fliegen sollten, konnte das nicht so ganz richtig sein. Wir mussten an den Tui – Schalter und der war ganz leer. Es war nur 1 Person vor uns juhuu, das geht jetzt ganz schnell. Danach noch kurz durch den Sicherheitscheck und auf den Abflug warten. Wir sollten um 10.40 Uhr fliegen und hatten noch 1,50 Stunden Zeit. Um 10.55 Uhr startete dann unser Flieger. Kurz vor dem portugisischem Festland hatten wir noch etwas 20 Minuten ordentliche Turbolenzen und die Getränke wackelten ganz schön :bier:

Um 16.20 Uhr begannen wir mit dem Anflug auf den Hamburger Flughafen, ein wunderschöner Urlaub ist nun zu Ende. Aber ich kann Euch sagen, dies war nicht meine letzte Kreuzfahrt. Ich bin infiziert ...

Ich hoffe, mein Reisebericht ist nicht zu lang. Aber ich kann einfach nicht kürzer :bruzzel: . Bin halt zu genau.
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Dirk



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Aw: Reisebericht: Rund um die Kanaren mit Casablanca und Agadir auf der Mein Schiff 1 26 Nov 2010 22:12 #20541

Danke Dirk für Deinen tollen uns ausführlichen Reisebericht. Man glaubt beim Lesen mit dabei gewesen zu sein. Freu mich drüber, da wir im Febr. ja selber auf der Mein Schiff unterwegs sein werden.
Werden uns dann eine kleine Flasche Wasser mit in den Koffer packen, damit wir nicht so durstig wie Du ankommen.:bier:
;)
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Aw: Reisebericht: Rund um die Kanaren mit Casablanca und Agadir auf der Mein Schiff 1 26 Nov 2010 23:03 #20542

Hallo Dirk
Hast dir richtig mühe gegeben.:danke:
Jetzt bin ich erst recht gespannt auf unsere Weihnachtstour mit der Mein Schiff, äh ich meine Dein Schiff. ;)

Gruß Jürgen
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Aw: Reisebericht: Rund um die Kanaren mit Casablanca und Agadir auf der Mein Schiff 1 27 Nov 2010 00:00 #20544

Schöner Bericht, Dirk! Da wird man ganz wehmütig, auch wenn ich mit der Mein Schiff immer nur im Norden rumgeschippert bin. Büschn zu kurz kommt vielleicht der gastronomische Teil, das ist ja die größte Trumpfkarte von :tui: Aber das muss man wohl eh selbst erleben...
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Aw: Reisebericht: Rund um die Kanaren mit Casablanca und Agadir auf der Mein Schiff 1 27 Nov 2010 07:38 #20545

Hi Dirk,

:thx: für den tollen Reisebericht :tui: . Zu lange ist der Bericht sicher nicht und schön dass dich ebenfalls das KF-Virus gepackt hat...:hurra:
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Aw: Reisebericht: Rund um die Kanaren mit Casablanca und Agadir auf der Mein Schiff 1 27 Nov 2010 09:47 #20549

Hallo Dirk,

ein wirklich toller Reisebericht :sensation:, sehr ausführlich - aber keinesfalls zu lang :bye:.

:schiff: :schiff: :schiff:
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:costa: 11/2009: Costa Europa, westl. Mittelmeer KF-Virus hat mich erfasst. Inkubationszeit unter 1 Stunde...:msc: 05/2010: MSC Poesia, Schnuppertour Dover-Hamburg ...die Sucht geht weiter...:costa: 05/2011: Costa Fortuna, östl. Mittelmeer ...unheilbar infiziert...:costa: 12/2011: Costa Concordia, westl. Mittelmeer ...Rückfall erlitten...:costa: 11/2012: Costa Classica, östl. Mittelmeer ...wer kennt einen Spezialisten?...
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Aw: Reisebericht: Rund um die Kanaren mit Casablanca und Agadir auf der Mein Schiff 1 27 Nov 2010 12:45 #20551

Hallo Dirk,

für jemanden, der (fast) die selbe Reise noch vor sich hat, kann ein Reisebericht gar nicht lang genug sein :yep:
Ein paar Tipps sind immer aus einem Bericht rauszuholen. Jetzt weiß ich zB., dass wir ganz sicher die Stadtführung in Agadir NICHT machen werden. Das bestätigt unser Vorhaben, Taroudant anzusehen.
Schade, dass ihr auf Lanzarote schlechtes Wetter hattet, denn der Blick vom Mirador del Rio ist wirklich traumhaft schön.
Ach außerdem : Willkommen im Club der Kreuzfahrtinfizierten :kichern:

LG Angelika
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Aw: Reisebericht: Rund um die Kanaren mit Casablanca und Agadir auf der Mein Schiff 1 27 Nov 2010 15:41 #20553

Hallo Dirk,

das ist mit einer der besten :write: Reiseberichte, die ich

je gelesen habe.:respekt:

Einige Anmerkungen, zu Deinen Bericht: :)

...krabbelten über die Laufbänder ...zeigten sich Delphine...berauschend war der

Königspalast...duschen bei 6m hohe Wellen...Gorillas hatten kein...

ich mußte einfach köstlich lachen - prima gemacht, Du hast richtig Humor! :applaus: :haha: :palmen:

Bitte mache schnell die nächste KF,damit ich wieder solch schönen Bericht

lesen kann. :danke: :bruzzel:

LG Peter
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Aw: Reisebericht: Rund um die Kanaren mit Casablanca und Agadir auf der Mein Schiff 1 28 Nov 2010 06:53 #20565

Hallo Dirk,
wollte mich ganz herzlich für Deinen tollen Reisebericht mit :tui: Mein Schiff bedanken.:applaus:
Teneriffa, Lanzerote ua. bin ich ja auch wieder im März 2011, freut mich sehr, dass Dir die 6 Meter hohen Wellen nix ausgemacht haben, also können die nächsten Kreuzfahrten locker gebucht werden.:ship:
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Reisebericht: rund um die Kanaren mit Casablanca, Agadir und Madeira mit der Mein Schiff 28 Nov 2010 13:53 #20570

Hallo an alle Mein Schiff Interessierten,
die etwas über Kanaren-route wissen möchten. Ich wollte eigentlich, wie versprochen, heute meinen Reisebericht ins Forum stellen. Dann habe ich aber von Dirk erfahren, dass er seinen schon eingestellt hat. Nachdem ich dieses, mehr als ausführlich, geschriebene "Reisetagebuch" gelesen habe, bleibt mir gar nicht mehr viel zu berichten übrig ohne Euch mit Wiederholungen zu langweilen. Wie vielleicht einige noch aus meiner "Vorstellung" wissen, ist KF eigentlich nicht die Art, wie ich meinen Urlaub im November gerne verbringe. Ich habe mich von meiner Frau und Dirk dann dazu überreden lassen und Dirk hat alles organisiert, auch die Ausflüge. Darum ist unser Reiseablauf identisch und auch meine Eindrücke fast identisch. Ich habe es nicht bereut. Im Nachhinein würden wir einige Landausflüge anders planen, bzw. einige auf eigene Faust organisieren. Ausgenommen ist Casablanca. Dort wurde ich bei dem Chaos auf den Straßen in der Stadt mir niemals zutrauen mit einem Leihwagen zu fahren. Ich habe fasziniert versucht zu ergründen, nach welchen Vorfahrtsregeln dort gefahren wird. Das ist mir nicht gelungen. Wenn man auf zweispurigen Straßen vierspurig fährt und dann noch von ganz links rechts abbiegt oder umgekehrt, scheint es das Wichtigste zu sein, eine funktionierende Hupe zu haben und zu beten, das die anderen Verkehrsteilnehmer richtig darauf reagieren. Und dann kommen noch die Mopedfahrer dazu, die noch kreuz und quer dazwischen fahren. Auch die Fahrt mit dem Taxi wäre mir hier zu gefährlich. Der Ausflug auf Madeira in den Westen war wirklich ein Erlebnis und empfehlenswert. La Palma ließe sich selbst erkunden, wenn man sich vorher einen Reiseführer über die Kanaren besorgt. In Agadir gibt es, wie Dirk schon beschrieben hat, außer der alten Festung, dem Markt, dem Fischereihafen mit den uralten Fischkuttern, der aussieht, wie ein riesiger Schrottplatz und dem Strand auch keine echten Sehenswürdigkeiten. Empfehlenswert ist der Ausflug auf Teneriffa in den Loro-Park. Hier sollte man aber den ganzen Tag nur dort verbringen. Die Zeit braucht man um wirklich alles zu erleben. La Gomera ist auch selbst zu erkunden. Der Ausflug auf Lazarote ist sehenswert, auch wenn wir hier nicht viel Glück mit dem Wetter hatten. So viel zu den Ausflügen.
Jetzt zu der Mein Schiff und auch zu den Seetagen.
An den Seetagen hat mich eigentlich nur die Marotte vieler Gäste gestört, auf dem Weg zum Frühstück gleich schon mal Liegen zu "reservieren". Leider kann man sich im Poolbereich Badehandtücher holen, die dann dazu mißbraucht wurden. Zwar wurden diese, von einem Besatzungsmitglied, auch von Zeit zu Zeit wieder eingesammelt, aber trotzdem kam es dadurch zu Engpässen bei den Liegen. Auch die Gleichgültigkeit einiger Gäste trug noch dazu bei. Kann man die Handtücher nicht auch wieder zurückbringen, wenn man die Liegen nicht mehr braucht? Sonst war der Aufenthalt auf der Mein Schiff kurzweilig, weil einem immer etwas geboten wurde, wie Dirk schon beschrieben hat. Die Coctails durften bei mir ruhig mit Alkohol sein, aber oft wurde dabei von den Barkeepern übertrieben. Das AI- Konzept hat mir sehr gut gefallen, weil dadurch der Reisepreis überschaubarer geworden ist. Zwar werden die Getränke noch eingebongt, dies aber wohl nur Übersichtszwecke. Das Essen war sehr gut und mit reichlicher Auswahl. Wir waren zweimal im "Atlantk", wo das Essen vorzüglich und dekurativ zubereitet war. Einmal wollten wir ins Gosch-Restaurant, aber leider war es zu voll. Hier sollte man lieber vorher reservieren. Nachher sind wir leider nicht mehr dazu gekommen, da Dirk nicht so gerne Fisch mag. Daher waren wir meist im "Ankelmann". Die Auswahl hier war reichlich und das Essen schmaghaft. Kurz gesagt, es war für jeden Geschmack etwas dabei, egal ob Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte oder auch nur das kalte Büfet. Eigentlich wollten wir auch noch mal im aufpreispflichtigen Steakrestaurant Surf & Turf essen, sind aber dann doch nicht dazu gekommen. Für den kleinen Hunger zwischendurch war dann noch das "Cliff24", wo man rund um die Uhr noch einen Imbiss zu sich nehmen konnte. Der Renner war dort die Currywurst mit Pommes. Vielleicht nicht jedermanns Geschmack auf einer KF, aber die gingen weg wie warme Semmeln. Zum Schluß möchte ich mich hier noch bei Kapitän Kjell Holm und seiner Besatzung, auch den "kleinen Geistern" im Hintergrund, die auch mit zu einem gelungenen Aufenthalt beitrugen, bedanken. Das wird bestimmt nicht meine letzte KF auf einer Mein Schiff gewesen sein. Es war eigentlich nur schade, das wir unterwegs in einem Hafen die Mein Schiff zu einem Landausflug verließen und dann zufällig merkten, das wir auf die Mein Schiff 1 zurückkehrten. Wir wissen nicht einmal, in wechem Hafen sie umbenannt wurde.
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:tui: Mein Schiff 1 Kanaren mit Casablanca 2010
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