In Funchal auf Madeira haben wir pünktlich angelegt. Wir müssen früh raus. Frühstücken
und dann zum Treffpunkt an die Aida Bar. Eigentlich könnte es losgehen, aber ein Gast
weiß nicht, wo er sein Ausflugsticket gelassen hat, seine Frau redet wie wild auf ihn
ein "Sie: geh doch mal zurück auf die Kabine, er: nee wieso denn?? da sind die nicht.
Er kramt weiter in seinem Rucksack, sie in ihrer Handtasche, ohne Erfolg. Die Reiseleitung
bittet nun höflich, doch nochmal in die Kabine zu gehen. Na endlich läßt er sich überzeugen
und siehe da, es kann losgehen:lol:
Wir fahren mit dem Bus nach Camara de Lobos. ein nettes verschlafenes Fischerdörfchen. Hier
hätte ich stundenlang bleiben könne, aber geht ja nicht, Fotos machen und weiter gehts in
Richtung Pico do Arieiro, doch vorher machen wir noch die Ribeira Brava halt. Viele Banenstauden
säumen die Straße. Eine der Haupteinnahme Quelle nfür Madeira.Dort probieren wir Madeira Wein und einen Malmsey, ein sehr schwerer Dessertwein. Puuuhhhh, bin schon jetzt besäuselt:silly:
Wir fahren zur Steilküse Cabo Girao mit 589 Meter sehr beeindruckend. Aber ich kann schlecht
hinunterschauen, aber man kann ja auch geradeaus schauen:laugh: .
Weiter geht es nach Porto Moniz, eine kleine Küstenstadt mit den berühmten Naturwasserbecken.
Hier machen wir eine Mittagspause, mit gutem Essen und lecker Wein. In der Reisebeschreibung
stand, pro Gast ein Glas Rot und Weißwein, aber war nicht so, es gab Flaschenweine, genügend
für jeden Tisch. Unsere Tischrunde war übrigens sehr lustig, an anderen Tischen war es leider
nicht so, es wurde gemault und gemeckert. Aber irgendwann hört man nicht mehr hin, So sind sind
de Leute.
Nach dem Essen gehen wir uns die tollen Naturwasserbecken an. Sehr schön, aber auch ganz schön
gefährlich, wenn es stürmisch ist, wie an unserem Tag, dann schießt das Wasser meterhoch in die
Becken, sieht toll aus, ist es aber nicht.
Wir fahren weiter auf den dritthöchsten Berg, den Pico Arieiro mit 1818 Meter. Hier oben hört man nichts,
herrscht absolute Stille. Kühe laufen dort frei auf der Straße herum. Der Blick nach unten
ist uns leider durch Nebel verwehrt, aber sieht auch beeindruckend aus.
Das waren 6 unvergessliche Stunden. Nun geht es ca. 2 Std. wieder zurück. Aber diesmal über
die Schnellstraße. "Gottseidank"