2. TAG 11.12.11: SEETAG / MADEIRA
Liegeplatz: North Quay; Liegezeiten: SO 18:00 - MO 17:00 (Overnight)
Bei Sonnenschein ging es in ruhiger See Richtung Madeira. Wie Vorschrift, wurde heute nun die Seenotrettungsübung abgehalten. Ich hatte Musterstation V auf Deck 5 Backbordseite.
Angesetzt war diese nach dem Frühstück um 10:20 Uhr. Nach 30 Minuten war dann wieder alles vorbei. Ich suchte mir nun einen Liegestuhl am Pooldeck. Ich fand auch einen in sehr guter Position zur Bühne. Um 11:00 Uhr stellte Kapätin Dr. Hoppert (mit ihm bin ich schon 2004 die Trans-Suez Reise mit der alten AIDAblu gefahren) sein Team vor. Um 11:30 Uhr fand im Brauhaus auf Deck 10 der Bayerische Frühschoppen statt. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen. Bei einem Glas Bier, zwei Weißwürsten und einer Brezel wurde dann das 2. Frühstück eingenommen. Leider im Stehen, denn alle Tische waren besetzt (kommt sehr gut bei den Passagieren an; das selbstgebraute Bier auf der AIDA schmeckt absolut Klasse! Kein Unterschied zum am land gebrauten Bier! Das Brauhaus kann ich nur empfehlen. Die Speisen dort sind frei, Getränke gehen extra; das Probiertablett mit drei unterschiedlichen Sorten Bier á 0,1 l Glas kostet 3,30 €; das Bier zwischen 2,80 € und 4,00 €; alkoholfreie Getränke 1,80 €).

Jetzt war es auch schon Zeit zum Mittagessen. Das fand im allgemeinen von 12:30 - 14:00 Uhr statt. Nach einem leckeren Salat- und Gemüseteller ging es dann wieder ab auf die Liege.
Muss diesmal sagen, dass sich die "Liegestuhlreservierer" sich zurückhielten. Jeder fand noch eine freie Liege, auch wenn er später kam. Schön, dass ich das auf einem AIDA-Schiff auch mal erleben durfte. Am frühen Nachmittag hieß es dann "Land in Sicht" - die "Blumeninsel" Madeira lag vor uns. Am Bug vorne war jetzt Andrang. Jeder wollte das Anfahren war diese Insel miterleben. Es war auch ein "Highlight". Pünktlich gegen 18:00 Uhr steuerte die AIDAsol ihrem Liegeplatz zu. Mit uns im Hafen lagen die Balmoral und die Seabourn Odyssey. In Madeira erlebten wir einen wahrlich schönen Sonnenuntergang. Traumhaft, wie Funchal in den letzten Sonnenstrahlen aus sah.

Für den Abend hatte ich einen Ausflug gebucht. Den allerdings erst an Bord. MAD 21 "Funchal im Lichterglanz" - wurde nur zweimal angeboten. Heute auf meiner Tour und eine Woche später auf der Weihnachtsreise. Es zeigt das weihnachtliche Funchal. Treffpunkt war um 19:15 Uhr an der Pier-Bar Deck 3. Es ging nicht mit dem Bus, sondern mit Jeeps durch die engen Straßen. Muss sagen, es war einfach traumhaft. 3 1/2 Stunden dauerte der Ausflug. Gegen 23:00 Uhr waren wir dann wieder an Bord. Und ich verschwand ganz schnell ins Bett, denn morgen stand dann der erste Ganztagesausflug dieser Reise auf dem Programm.
3. TAG: 12.12.11: MADEIRA
Für heute hatte den Ausflug MAD 05 "Westliche Insellrundfahrt" gebucht. Es war ein Ganztagesausflug und ging von 08:15 - 16:15 Uhr. Treffpunkt war die AIDAbar auf Deck 10. Zunächst ging es nach Ribeira Brava, ca. 30 Min. von Funchal entfernt. Dort hatten wir dann eine halbe Stunde Zeit, uns umzusehen. Danach ging es dann weiter zum Aussichtspunkt Encumeada auf der Nordseite des Insel auf 1.900 m Höhe. Von dort hatte man einen traumhaften Ausblick.

Danach weiterfahrt nach Sao Vicente. Kurzer Fotostopp.

Nun ging es weiter nach Porto Moniz. Hier hatten wir nun 1 h 30 Aufenthalt. Inzwischen war es auch schon Mittag geworden, und so stand dort nun als erstes das Mittagsessen auf dem Programm. Man konnte zwischen Fisch oder Fleisch entscheiden. Nach dem Mittagessen konnten wir uns nun in aller Ruhe den Ort ansehen, mit seinen natürlichen Schwimmbecken. Doch an Schwimmen war heute nicht zu denken. Das Meer war aufgewühlt, obwol die Sonne schien. Unglaublich, wie die Wellen gegen die Brandung schlugen. Aber ein beeindruckendes Naturschauspiel.

Nach der Pause nun Weiterfahrt zum Hochplateau von Paúl da Serra mit Fotostopp. Für mich eine Qual. Das Madeira steil ist, wußte ich, aber so steil? Ich muss erwähnen, dass ich extreme Höhenangst habe. Teilweise habe ich fast unterm Sitz gelegen. Ich schwitzte "Blut und Wasser", besonders dann, wenn uns auf diesen engen Straßen noch ein Bus entgegenkam.
Busfahrer möchte ich in Madeira keiner sein. Die Aussicht ist natürlich fantastisch, keine Frage. Endlich waren wir oben, und ich konnte aufatmen. Der Ausblick von dort war echt
genial!

Das Hochplateau war mit Abstand das "Highlight" auf dieser Inselrundfahrt. Nun wurde es aber auch schon langsam Zeit, sich auf den Weg Richtung Funchal zu machen, denn um 16:30 Uhr mussten wir alle wieder an Bord sein. Noch ein kurzer Zwischenstopp in Calheta. Es wurde richtig eng mit der Zeit. Dementsprechend gab der Busfahrer nun auch Gas. 5 Minuten vor der Zeit waren wir dann wieder am Schiff. Um 17:00 verließen wir nun Madeira. Wir nahmen Kurs auf La Palma. 245 Seemeilen (454 km) lagen nun vor uns.